Aufstiegsstipendium steigt auf 933 Euro pro Monat

Duisburg, 23. Juli 2020

Durch die Förderung des Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBF) erhalten Stipendiat*innen der Studienförderung für Berufserfahrene ab September mehr Geld. Das Programm richtet sich an besonders engagierte und praxiserfahrene Fachkräfte mit Berufsausbildung. Das Aufstiegsstipendium unterstützt sie auf dem Weg zu einem Studienabschluss. 

Die monatliche Förderung für ein Vollzeitstudium erhöht sich ab dem 1. September von 815 Euro auf 933 Euro (Stipendium 853 Euro plus Büchergeld 80 Euro). Zusätzlich kann bei einem Vollzeitstudium für eigene Kinder ein Betreuungszuschuss beantragt werden. Dieser steigt von 130 Euro auf nun 150 Euro je Kind, darüber hinaus wird die Altersgrenze von 10 Jahren auf 14 Jahre angehoben.

Das Aufstiegsstipendium fördert auch berufsbegleitend Studierende; hier beträgt die neue Förderhöhe 2.700 Euro im Kalenderjahr. Beruflich Qualifizierte können heute bundesweit auch ohne Abitur ein Studium beginnen.

Nach einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) nutzen derzeit bundesweit rund 60.000 Menschen diese Möglichkeit. Das Aufstiegsstipendium des BMBF trägt gerade bei dieser Gruppe dazu bei, dass Weiterqualifizierung und Durchlässigkeit des Bildungswesens auch für den Einzelnen funktionieren.

Neben finanzieller Unterstützung bietet das Aufstiegsstipendium seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten vielfältige Möglichkeiten zum Austausch mit anderen berufserfahrenen Studierenden im Rahmen einer wachsenden ideellen Förderung. Mit aktuell rund 4.500 Geförderten an über 300 Hochschulen gehört das Aufstiegsstipendium zu den größten Studienstipendien in Deutschland.

Startschuss für das neue Auswahlverfahren ist der 24. September. Die Online-Bewerbung ist bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung möglich. Voraussetzungen für die Bewerbung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender zweijähriger Berufserfahrung.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek stellte dazu fest: „Exzellente Fachkräfte mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und Studium sind wichtig für die deutsche Wirtschaft. Sie kennen die Arbeitsprozesse aus verschiedenen Perspektiven und können an Schnittstellen zwischen Konzeption und Praxis vermitteln. Mit dem Programm wollen wir ermöglichen, dass engagierte Berufserfahrene die heute vielfältigen Wege zu einem Studium auch tatsächlich gehen können. Damit setzen wir auch ein deutliches Zeichen für die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Das ist wichtig, weil gut ausgebildete Fachkräfte beider Bildungswege eine Stärke des Standorts Deutschland sind“.

Weiterbildung finanzieren durchs Aufstiegsstipendium

Duisburg, 04. Juni 2017

Duisburg, 29. Juni 2017

Kosten sparen bei Weiterbildungmaßnahmen, das geht mit Unterstützung von Bund und Land. Auch wenn berufliche Weiterbildung erst einmal Geld kostet, so haben Weiterbildungsinteressierte vielfältige Möglichkeiten öffentliche Fördermittel zu nutzen, um die Kosten zu reduzieren, so auch mit dem Aufstiegsstipendium.

Der Bund bietet mit dem Aufstiegsstipendium ein Programm für Fachkräfte an. Das Programm richtet sich an besonders engagierte Fachkräfte, die erstmals studieren wollen. Der aktuelle berufliche Status ist dabei nicht von irgendeiner Relevanz.

Entsprechende Kandidaten müssen allerdings schon eine Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung absolviert haben. Zudem benötigen sie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und müssen Besonderes geleistet haben, zum Beispiel ihre Berufsausbildung mindestens mit der Note 1,9 oder eben auch besser abgeschlossen haben.

Das Aufstiegsstipendium wird für ein Erststudium in Vollzeit, aber auch für ein berufsbegleitendes erstes Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule zur Verfügung gestellt. Die Hochschule kann sich dabei sowohl in Deutsch­land, als auch in einem anderen EU-Land oder der Schweiz befinden.

Studierende im Vollzeitstudium erhalten monatlich 735 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Studierende Eltern können zusätzlich eine Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren bekommen. Diese liegt bei 130 Euro für jedes Kind.

Wer sich für einen berufsbegleitenden Studiengang entscheidet, bekommt jähr­lich 2.400 Euro. Die Förderdauer richtet sich jeweils nach der laut Studienordnung vorgesehenen Regelstudienzeit.

Weiterbildung finanzieren durchs Aufstiegsstipendium

Duisburg, 10. November 2016

Duisburg, 06. Dezember 2016

Kosten sparen bei Weiterbildungmaßnahmen, das geht mit Unterstützung von Bund und Land. Auch wenn berufliche Weiterbildung erst einmal Geld kostet, so haben Weiterbildungsinteressierte vielfältige Möglichkeiten öffentliche Fördermittel zu nutzen, um die Kosten zu reduzieren, wie die Stiftung Warentest zusammenfasste. So auch durch das Aufstiegsstipendium.

Der Bund bietet mit dem Aufstiegsstipendium ein Programm für Fachkräfte an. Das Programm richtet sich an besonders engagierte Fachkräfte, die erstmals studieren wollen. Der aktuelle berufliche Status ist dabei nicht von irgendeiner Relevanz.

Entsprechende Kandidaten müssen allerdings schon eine Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung absolviert haben. Zudem benötigen sie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und müssen Besonderes geleistet haben, zum Beispiel ihre Berufsausbildung mindestens mit der Note 1,9 oder eben auch besser abgeschlossen haben.

Das Aufstiegsstipendium wird für ein Erststudium in Vollzeit, aber auch für ein berufsbegleitendes erstes Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule zur Verfügung gestellt. Die Hochschule kann sich dabei sowohl in Deutsch­land, als auch in einem anderen EU-Land oder der Schweiz befinden.

Studierende im Vollzeitstudium erhalten monatlich 735 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Studierende Eltern können zusätzlich eine Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren bekommen. Diese liegt bei 130 Euro für jedes Kind.

Wer sich für einen berufsbegleitenden Studiengang entscheidet, bekommt jähr­lich 2.400 Euro. Die Förderdauer richtet sich jeweils nach der laut Studienordnung vorgesehenen Regelstudienzeit.