Aufstiegsstipendium steigt auf 933 Euro pro Monat

Duisburg, 23. Juli 2020

Durch die Förderung des Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBF) erhalten Stipendiat*innen der Studienförderung für Berufserfahrene ab September mehr Geld. Das Programm richtet sich an besonders engagierte und praxiserfahrene Fachkräfte mit Berufsausbildung. Das Aufstiegsstipendium unterstützt sie auf dem Weg zu einem Studienabschluss. 

Die monatliche Förderung für ein Vollzeitstudium erhöht sich ab dem 1. September von 815 Euro auf 933 Euro (Stipendium 853 Euro plus Büchergeld 80 Euro). Zusätzlich kann bei einem Vollzeitstudium für eigene Kinder ein Betreuungszuschuss beantragt werden. Dieser steigt von 130 Euro auf nun 150 Euro je Kind, darüber hinaus wird die Altersgrenze von 10 Jahren auf 14 Jahre angehoben.

Das Aufstiegsstipendium fördert auch berufsbegleitend Studierende; hier beträgt die neue Förderhöhe 2.700 Euro im Kalenderjahr. Beruflich Qualifizierte können heute bundesweit auch ohne Abitur ein Studium beginnen.

Nach einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) nutzen derzeit bundesweit rund 60.000 Menschen diese Möglichkeit. Das Aufstiegsstipendium des BMBF trägt gerade bei dieser Gruppe dazu bei, dass Weiterqualifizierung und Durchlässigkeit des Bildungswesens auch für den Einzelnen funktionieren.

Neben finanzieller Unterstützung bietet das Aufstiegsstipendium seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten vielfältige Möglichkeiten zum Austausch mit anderen berufserfahrenen Studierenden im Rahmen einer wachsenden ideellen Förderung. Mit aktuell rund 4.500 Geförderten an über 300 Hochschulen gehört das Aufstiegsstipendium zu den größten Studienstipendien in Deutschland.

Startschuss für das neue Auswahlverfahren ist der 24. September. Die Online-Bewerbung ist bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung möglich. Voraussetzungen für die Bewerbung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender zweijähriger Berufserfahrung.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek stellte dazu fest: „Exzellente Fachkräfte mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und Studium sind wichtig für die deutsche Wirtschaft. Sie kennen die Arbeitsprozesse aus verschiedenen Perspektiven und können an Schnittstellen zwischen Konzeption und Praxis vermitteln. Mit dem Programm wollen wir ermöglichen, dass engagierte Berufserfahrene die heute vielfältigen Wege zu einem Studium auch tatsächlich gehen können. Damit setzen wir auch ein deutliches Zeichen für die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Das ist wichtig, weil gut ausgebildete Fachkräfte beider Bildungswege eine Stärke des Standorts Deutschland sind“.

Verspäteter Endspurt am Ausbildungsmarkt an Rhein und Ruhr

Duisburg, 30. September 2019

Zum Start der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen lag die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze trotz der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Für 45.436 Lehrstellen wurden noch Auszubildende gesucht – das waren 2.271 weniger als vor einem Jahr veröffentlichte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf.

Dem standen 50.067 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber, die im Juni noch keine Lehrstelle hatten. 10.228 gaben an, schon über eine Alternative zu verfügen, falls es mit der Ausbildung nicht klappt. 39.839 Bewerberinnen und Bewerber galten noch als unversorgt.

Im Juni ist landesweit die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent oder 10.013 Ausbildungsstellen auf 99.507 Stellen zurückgegangen. Gleichzeitig sank auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber. Im Juni waren bei den Agenturen für Arbeit 101.497 junge Menschen mit Interesse an einer dualen Berufsausbildung gemeldet. Das waren 13.981 Personen oder 12,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Gegenüber dem Vorjahr waren insgesamt 22.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote hat sich um 0,1 Prozentpunkte verringert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Juli auf 3,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Verhältnis von Berufsausbildungsstellen und Bewerbern leicht zu Gunsten der Bewerber entwickelt: Vor einem Jahr kamen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 95 Stellenangebote, mittlerweile sind es 98.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der unversorgten Jugendlichen um 3,5 Prozent oder 1.437 Personen auf 39.839 junge Menschen zurückgegangen. Rechnet man die Jugendlichen hinzu, die zwar noch keinen Ausbildungsplatz finden konnten, dafür aber schon eine Alternative im Blick haben, suchen derzeit noch 50.067 junge Menschen eine Lehrstelle.

Bei den unbesetzten Ausbildungsstellen gab es bis Ende Juni einen Rückgang von 2.271 Stellen oder 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Landesweit galten damit im Juni noch 45.436 Ausbildungsstellen als unbesetzt.

Das Verhältnis unversorgter Jugendlicher zu unbesetzten Stellen liegt bei 100 Bewerberinnen und Bewerbern auf aktuell 114 Stellenangebote.

„Für NRW ist es eine gute Nachricht, dass die Bundesregierung der beruflichen Ausbildung in ihrem Konjunkturpaket einen besonderen Stellenwert einräumt. Das ist ein wichtiger Akzent, der zur richtigen Zeit kommt und den Unternehmen und den Auszubildenden Sicherheit gibt, die sie benötigen“, zog Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sein momentanes Fazit.

Weniger Mindestsicherungsleistungen als 2017 in NRW

Duisburg, 06. August 2019

Duisburg, 27. August 2019

Die Anzahl der Menschen an Rhein und Ruhr, die auf Mindestsicherungsleistugen angewiesen sind ist von 2017 auf 2018 zurück gegangen. Ende 2018 erhielten rund zwei Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) Leistungen der sozialen Mindestsicherung; das waren 4,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor., wie Information und Technik NRW bekannt gab.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (NRW) als Statistisches Landesamt mitteilte, waren zum Jahresende 2018 jeder Neunte in NRW auf Mindestsicherungsleistungen angewiesen, das waren 11,3 Prozent. 2017 waren es noch 11,7 Prozent.

Die Zahl der Regelleistungsempfänger nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) ist erstmals seit 2011 wieder gesunken, und zwar auf rund 1,6 Millionen Menschen, was einem Minus von vier Prozent gegenüber 2017 entspricht.

Dagegen setzte sich bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung der kontinuierliche Anstieg der letzten Jahre bei der Empfängerzahl auf rund 282 000 Menschen, also einem Zuwachs von 2,1 Prozent fort.

Die Zahl der Regeleistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist 2018 weiter gesunken, und zwar auf rund 98. 000 Empfänger, ein Minus von 19,6 Prozent.

Rund 34.000 Personen bezogen Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen – ein Rückgang von 6,6 Prozent.

Die höchste Mindestsicherungsquote aller 396 Städte und Gemeinden NRWs ermittelten die Statistiker mit 22,3 Prozent für Gelsenkirchen. Die niedrigste Mindestsicherungsquote wies mit 2,7 Prozent die Gemeinde Schöppingen im Kreis Borken auf.

Umschulungen starten am 10. September

Duisburg, 04. August 2018

Duisburg, 07. September 2018

Starten sie jetzt mit uns in ihre berufliche Zukunft durch, das geht ganz sicher mit einer Umschulung. Ab kommenden Montag 10. September können sie bei der its-Gruppe eine Umschulung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing über 16 Monate beginnen. Ebenso beginnt dann unser Umschulungskurs zum/zur Verkäufer (-in) über 16 Monate inklusive eines dreimonatigen Praktikums, sowie auch zum Fachlageristen.

Dann beginnt ebenso unser Umschulungskurs zum/zur Verkäufer (-in). Verkäufer/innen nehmen Warenlieferungen an, sortieren Waren, räumen sie in Regale ein und zeichnen Preise aus. Regelmäßig führen sie Qualitätskontrollen durch, prüfen den Lagerbestand und bestellen Waren nach. Ihre Hauptaufgabe besteht in Verkaufs- und Beratungsgesprächen mit Kunden.

Servicefachkräfte für Dialogmarketing kommunizieren und korrespondieren in Call-Centern oder Kunden- und Service-Centern größerer Industrie-, Handels- und Dienstleistungs-unternehmen mit Auftraggebern und Kunden. Sie verkaufen Produkte oder Dienstleistungen und bearbeiten Anfragen, Aufträge oder Reklamationen. Im Outbound nehmen sie selbst Kontakt zu potentiellen Kunden und Interessierten auf. Sie nutzen IT-Systeme, z. B. schreiben und versenden sie E-Mails oder pflegen die Kundendatenbank.

Der Gruppenunterricht geleitet von unseren erfahrenen Dozenten findet in Vollzeit von Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ein Hauptschulabschluss ist die wichtigste Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Am Ende der Umschulung werden sie von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft.

Eine Information vorab: Ab dem Montag den 17. September haben sie bei uns die Möglichkeit eine Umschulung zum/zur Kaufmann/-frau für Dialogmarketing, oder zur Fachkraft für Hafenlogistik, und auch zum/zur Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, sowie zum/zur Kaufmann/-frau für Büromanagement, und ebenso zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel sowie zur Fachkraft für Lagerlogistik zu beginnen.

Weitere Informationen dazu finden sie bei uns unter der Rubrik „Aktuelle Starttermine“.

Nutzen Sie Ihre Chance und starten sie mit einem Berufsabschluss in eine erfolgreiche Zukunft !!!

Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer 0203 29 86 70 30 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Falls sie noch offenen Fragen haben beraten wir sie gerne und stehen zu ihrer Verfügung!

Arbeitslosigkeit legt im Juli in NRW zu

Duisburg, 31. Juli 2018

Duisburg, 08. August 2018

Erwartungsgemäß ist die Arbeitslosigkeit im letzten Monat Juli in Nordrhein-Westfalen (NRW) angestiegen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf bekannt gab meldeten sich 652.272 Menschen arbeitslos. Das waren 7.823 Personen mehr als vor einem Monat im Juni. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit um 57.051 arbeitslos gemeldete Menschen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 6,8 Prozent. 

Nach Meinung der Düsseldorfer Arbeitsmarktexperten ist der Hauptgrund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit zur Jahresmitte das Ende vieler Ausbildungsverhältnisse. Aufgrund des hohen Fachkräftebedarfs in NRW werden viele dieser Absolventen einer Berufsausbildung nur eine kurze Zeit arbeitslos bleiben.

Im Juli melden sich immer besonders viele Auszubildende nach dem Abschluss der Lehre arbeitslos. Auch in diesem Jahr war das der Fall. Die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren stieg um 8.039 Personen oder 14,8 Prozent auf 62.428 Arbeitslose. Der Aufbau der Jugendarbeitslosigkeit fiel in diesem Monat also stärker aus als der der Arbeitslosigkeit insgesamt.

„Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen im Juli gestiegen ist, zeichnen sich am Arbeitsmarkt deutliche Engpässe und ein Mangel an Fachkräften zum Beispiel in einigen Bau- und Handwerksberufen, in der Pflege aber auch in vielen anderen Berufsfeldern wie der IT ab. In einigen Branchen in NRW ist der Markt für Fachkräfte wie leergefegt. Wer in wirtschaftlich schwächeren Monaten seine Mitarbeiter entlässt, hat Schwierigkeiten, in stärkeren Monaten neue zu finden. Dieses Risiko gehen Arbeitgeber immer seltener ein. Wichtig ist, dass die Arbeitgeber gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit an Modellen der Zukunft arbeiten. Aufgabe ist es, die zunehmenden Lücken in den Unternehmen zu schließen. Das geht nur, wenn wir auch die Menschen integrieren, die formal erst einmal keine passenden Qualifikationen mitbringen. Wir müssen es gemeinsam anpacken, weil nur die Arbeitgeber wissen, welche Fachkräfte sie benötigen. Wir glauben, dass diese Menschen schnell an ihre Aufgaben herangeführt werden sollten, am besten also bereits in den Betrieben qualifiziert werden,“ stellte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit fest.

Leicht gestiegen ist die Unterbeschäftigung. Sie lag im Juli um 3.948 Personen oder 0,4 Prozent über dem Vormonat Juni. Unterbeschäftigt, aber nicht arbeitslos waren im Juli landesweit 245.378 Personen. Insgesamt galten im vergangenen Monat 897.650 Personen als unterbeschäftigt – 58.841 oder 6,2 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitskräftenachfrage hat im Juli um 48.074 neue Stellenangebote zugelegt. So viele Stellen wurden seit zehn Jahren nicht mehr in einem Monat neu angeboten. Insgesamt sind derzeit 175.420 Stellen gemeldet. Ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 15.041 Arbeitsstellen oder 9,4 Prozent.

In allen Arbeitsmarktregionen in NRW ist die Arbeitslosigkeit zum Beginn der Sommerferien im Juli gestiegen. In fast allen Agenturen für Arbeit in NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Im Juli waren im Ruhrgebiet 230.245 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 1.341 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr waren im Ruhrgebiet im Juli 18.872 Menschen oder 7,6 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Dementsprechend ging die Arbeitslosenquote zurück: Lag sie vor einem Jahr bei 10,4 Prozent, beträgt sie im Juli 2018 nur noch 9,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stieg sie um 0,1 Punkte. 

34.000 Jugendliche auf Ausbildungsplatzsuche in NRW

Duisburg, 15. August 2018

Jetzt geht der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) langsam aber sicher in die heiße Phase. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mitteilte suchen auf der einen Seite noch 33.598 junger Menschen dringend einen Ausbildungsplatz. Auf der anderen Seite sind aber dezeit immer noch 37.683 Ausbildungsplätze unbesetzt.

So bewarben sich von Oktober 2017 bis Juli 2018 landesweit 124.738 junge Leute auf eine Lehrstelle. Das waren 2.833 oder 2,2 Prozent weniger als noch vor einem Jahr im Juli 2017.

Dagegen stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 5.213 oder 5,1 Prozent auf 107.626. Im Juli waren 37.683 Ausbildungsplätze unbesetzt. Auf Landesebene kamen im Schnitt auf 100 Bewerber 86 Ausbildungsangebote.

„Im August beginnen bereits die ersten Ausbildungen und noch sind 33.598 Jugendliche unversorgt. Ihnen stehen 37.683 noch unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Auf beide Seiten gibt es also noch viele Möglichkeiten und Chancen, zusammen in eine Berufsausbildung zu starten. Was wir uns in NRW nicht erlauben können, sind Schranken im Kopf. Natürlich passt das Profil mancher Bewerber auf den ersten Blick nicht immer auf die ausgeschrieben Ausbildungsstelle. Doch viele Jugendliche eignen sich trotzdem, zum Beispiel aufgrund hoher Motivation für eine Lehrstelle?, sagte Schönefeld. Auch viele Jugendliche glaubten, ?nur in einem bestimmten Beruf glücklich werden zu können, sehen aber nicht die Chancen in vergleichbaren Berufsfeldern, die ihren Wünschen vielleicht sogar viel mehr entsprechen. Nicht immer muss es der auf den ersten Blick perfekte Azubi sein. Bei Zweifeln, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber die Ausbildung erfolgreich durchlaufen kann, bieten die örtlichen Agenturen für Arbeit verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten. Diese reichen von finanziell geförderten Langzeitpraktika oder Einstiegsqualifizierungen über ausbildungsbegleitende Förderangebote bis hin zur assistierten Ausbildung, in denen Coaches Betrieb und Azubi durch die Ausbildung begleiten?, so Schönefeld. Die Investition in die Ausbildung ist für Unternehmen die wichtigste Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Das darf nicht aus den Augen verloren werden. Und für junge Menschen ist die eine abgeschlossene Ausbildung die beste Versicherung für einen gelungenen Lebensweg“, zog Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ihre momentane Bilanz zum NRW-Ausbildungsmarkt.

Die regionalen Unterschiede in NRW waren auch im Juli immer noch sehr deutlich. So kamen im Ruhrgebiet und im Bergischen Land auf 100 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, 97 offene Angebote. Dagegen standen im Münsterland und in Südwestfalen 167 bzw. 159 unbesetzte Lehrstellen nur 100 Jugendliche gegenüber.

Viele Bewerberinnen mit und ohne Alternative suchen noch Lehrstellen. 33.598 Jugendliche galten als noch unversorgt. Hinzu kommen 13.342 Bewerber, die, da sie eine Alternative wie den weiteren Schulbesuch, ein Studium oder auch ein freiwilliges soziales Jahr gefunden haben, nicht mehr als unversorgt gelten – auch wenn sie weiter nach einem Ausbildungsberuf suchen.

Demnach möchten insgesamt 46.940 Jugendliche in NRW eine Ausbildung beginnen. Diesen standen noch 37.683 unbesetzte Stellen gegenüber. Auf 100 aktive Bewerberinnen und Bewerber mit und ohne Alternative kamen also 80 Angebote.

Die meisten Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungsplätze hatten im Juli einen Realschulabschluss, das waren  45.435 Personen oder 36,4 Prozent. 34,6 Prozent oder 43.137 Personen hatten die Schule mit dem Fach- oder Vollabi abgeschlossen.

27.675 junge Menschen oder 22,2 Prozent bewarben sich mit einem Abschluss der Hauptschule. Nur 2.298 Personen oder 1,8 Prozent aller Bewerber hatten gar keinen Schulabschluss.

Sommerpause lässt Arbeitslosigkeit im Juli ansteigen

Duisburg, 01. August 2018

Der deutsche Arbeitsmarkt hat die bereits einsetzende Sommerpause zum Monatsende Juli zu spüren bekommen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg stieg die Arbeitslosigkeit deutschlandweit um rund 49.000 neue Arbeitslose auf jetzt 2.325.000 Erwerbslose an. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibt weiterhin hoch.

Vor einem Jahr im Juli 2017 waren es allerdings noch rund 193.000 Arbeitsloser mehr. Die Arbeitslosenquote nahm leicht um 0,1 Prozent auf nunmehr 5,1 Prozent zu.

Nach Einschätzung der Nürnberger Arbeitsmarkthüter ist die Sommerpause Grund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit, in der die meisten Ausbildungen beendet und Neueinstellungen häufig aufgeschoben werden.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Juli allein aus jahreszeitlichen Gründen zugenommen, saisonbereinigt gab es Rückgänge. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist damit sehr günstig, allerdings nicht mehr so schwungvoll“, zog der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg die Bilanz.

Zwar ist wohl erst einmal der Schwung weg, trotzdem ist die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin sehr hoch. So waren im Juli 823.000 unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet und damit 72.000 mehr als noch vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat aber eben auch um rund 6.000 erhöht.

Auch die Nachrichten vom deutschen Ausbildungsmarkt sind nicht so schlecht. Für Ausbildungssuchende haben sich die Chancen auf eine Ausbildungsstelle rechnerisch weiter verbessert. Von Oktober 2017 bis Juli 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 502.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 10.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den Ausbildungssuchenden waren 140.000 im Juli noch unversorgt. Zusätzlich waren noch 45.000 Bewerber, die bereits eine Alternative haben, weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig waren seit Oktober 531.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 21.000 mehr als vor einem Jahr. 201.000 Ausbildungsstellen waren davon im Juli noch unbesetzt. Bis September werden erfahrungsgemäß noch viele bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen noch besetzt werden.

Wie in den Vorjahren zeigen sich jedoch auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren. 

Weiterkommen durch Fortbildung – Logistikmeister ab 03.November werden

Duisburg, 26. Juli 2018

Duisburg, 26. Oktober 2018

Stillstand bedeutet Rückschritt. Wer sich beruflich weiterentwickeln will, darf nicht stehen bleiben, sondern sollte das, was er kann, kontinuierlich ausbauen und aktualisieren. Ein wichtiger Schritt für sie ist ganz sicher eine Fortbildung zum/zur Geprüften Logistikmeister/-in (IHK). Wir bieten unsern brandneuen Kurs ab dem 03. November ganz speziell für sie an. 

Eine lohnende Investition ist ganz sicher eine Fortbildung zum/zur Geprüften Logistikmeister/-in (IHK). Mit Hilfe und Unterstützung der its Gruppe ist das sicher genau für sie die richtige Investition in Ihre Karriere.

Unser Kurs ist spezifisch auf das Berufsbild Logistikmeister/-in ausgelegt. Praxisnah und Erfolg versprechend. Es finden bei uns keine gemeinsame Schulungen mit z.B. angehenden Industriemeistern statt. Bei unserem neuen Kurs geht es nur und ausschließlich um Logistiker.

Unser Dozententeam setzt sich aus kompetenten Führungskräften aus der Speditions- und Logistikbranche sowie qualifizierten Fachkräften aus Beschaffung, Materialwirtschaft und Einkauf zusammen. Alle verfügen über langjährige Erfahrung in der Fort- und Weiterbildung und sind ehrenamtliche Mitglieder in diversen Prüfungsausschüssen.

Mit dieser Kombination aus ständiger Berufspraxis und didaktischem Know-how sind sie Ihr Schlüssel zu einer viel versprechenden Karriere. Eine finanzelle Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, Meister-BAföG) ist möglich. 

Zulassungsvoraussetzungen sind

Zur Prüfung im Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“ ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Bereich der Logistik oder

2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder

 3. eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

Falls sie noch Fragen haben so können sie uns von Montags bis Freitags unter der Telefonnummer 0203 29 86 70 30 oder per Email unter contact@its-bildung.de natürlich sehr gerne kontaktieren.

Fragen sie uns ganz einfach unverbindlich, wie sind für sie da und beraten sie gerne.

„Bildung in Deutschland 2018“

Duisburg, 25. Juli 2018

Duisburg, 09. August 2018

Bildung soll und muss sich in Deutschland weiter lohnen. Der neue nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2018“ stellt dies klar heraus. Als zentrales Ergebnis hält der Bericht fest, dass sich Bildung nicht nur auf die Erwerbsbeteiligung und das Einkommen positiv auswirkt, sondern auch auf die gesellschaftliche Teilhabe, die Zufriedenheit und die Gesundheit. 

Zugleich macht der Bericht deutlich, dass aktuelle Trends und Probleme im Bildungssystem steigenden Handlungsbedarf mit sich bringen.

Der Bericht „Bildung in Deutschland“ wird von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstellt, die folgende Einrichtungen vertreten: Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF, Federführung), das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Destatis und StLÄ).

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördern die Erarbeitung des Berichts.

Als weitere zentrale Resultate stellt der Bericht klar, dass sich die langjährige Tendenz bestätigt hat, immer mehr Personen nehmen an Bildung teil. Hintergrund ist neben den erhöhten Zuwanderungszahlen, dass die Zahl der Geburten seit fünf Jahren wieder ansteigt.

Des weiteren setzt sich auch der Trend zu höherer Bildung fort. Schülerinnen und Schüler streben nach höheren Schulabschlüssen und erreichen sie auch. So ist beispielsweise der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit Abitur von 34 Prozent im Jahr 2006 auf 43 Prozent im Jahr 2016 angewachsen. Der Anteil von Auszubildenden mit Hochschulreife und die Studiennachfrage steigen ebenso. Und die meisten Studierenden schließen nach dem akademischen Erstabschluss einen Master an.

Aber ebenso macht der Bericht deutlich, dass es gravierende Unerschiede in der Gesellschaft zwischen Bildungsbenachteiligten und Leistungsspitze existieren. Denn offensichtlich ist ebenso, dass nicht alle mit dem Trend zu mehr Bildung Schritt halten. Die Kluft zwischen denen, die ihre Bildungserfolge Schritt für Schritt steigern, und jenen mit schlechteren Start- und Entwicklungschancen droht größer zu werden. Beispielsweise nehmen Kinder von Eltern mit einer beruflichen Ausbildung ohne Abitur nur zu 24 Prozent ein Studium auf. Akademikerkinder studieren dagegen in 79 Prozent der Fälle.

Ebenso zeigt es sich, dass verstärkte regionale Unterschiede in der Frage, wie Bildungsangebot und -nachfrage zueinander passen existieren. Das hat Folgen für die Attraktivität der Regionen als Arbeits-, Bildungs- und Wohnort. Zum Beispiel bilden Unternehmen in Ostdeutschland immer weniger aus.

Handlungsbedarf sieht der Bericht besonders in den Feldern Aus- und Umbau von Bildungsinstitutionen und auch Personalentwicklung und -ausbau.

Um die gestiegene Bildungsnachfrage adäquat bedienen zu können, ist es notwendig, mehr Fachpersonal aus-, fort- und weiterzubilden. Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger können die Entwicklung unterstützen, aber nur bei entsprechender Qualifizierung. Die politischen Maßnahmen der Personalgewinnung sollten zu einem übergreifenden Gesamtkonzept zusammengefasst werden.

„Bildung ist ein Wert an sich: Dieser Grundsatz bestätigt sich erneut durch die aktuellen Analysen des Bildungsberichts. Das Bildungssystem steht an vielen Stellen vor drängenden Herausforderungen, die eine größere Abstimmung aller Beteiligten erforderlich machen. Es wäre zum Beispiel sinnvoll, sich über gemeinsame Qualitätsstandards oder Bildungsangebote, die auch über Ländergrenzen hinweg vergleichbar sind, zu verständigen,“ stellte der Sprecher der wissenschaftlichen Autorengruppe  Professor Dr. Kai Maaz vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) stellvertretend für die Gruppe abschließend fest. 

37 Millionen Deutsche leben von eigener Erwerbstätigkeit

Duisburg, 24. Juli 2018

Duisburg, 07. August 2018

Im vergangenen Jahr 2017 konnten rund 37 Millionen Menschen in Deutschland zwischen 18 und 64 ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit bestreiten. Das waren sieben von zehn Erwachsenen und damit 72 Prozent, wie erste Ergebnisse des Mikrozensus 2017 vom Statistischen Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden veröffentlicht wurden.

Unterschiedlich hoch dagegen waren allerdings die Anteile von Männern und Frauen. So konnten 78 Prozent der Männer aber nur 66 Prozent der Frauen zwischen 18 und 64 Jahren überwiegend von ihrer Erwerbstätigkeit leben.

4,8 Millionen aller 18- bis 64-Jährigen, das sind neun Prozent lebten 2017 hauptsächlich von öffentlichen Leistungen allerdings Renten und Pensionen nicht eingerechnet. 13 Prozent nannten als Haupteinkommensquelle Einkünfte von Angehörigen so zum Beispiel von Partnerin oder Partnern oder auch Eltern. Das traf auf sieben Prozent aller Männer, aber eben auch 19 Prozent aller Frauen zu. Insgesamt waren das 6,5 Millionen Personen.

Für Personen im Alter von mindestens 65 Jahren waren 2017 Renten- und Pensionszahlungen die Haupteinkommensquelle. Da waren 89 Prozent oder 15,1 Millionen Personen. Bei den Männern waren es sogar 93 Prozent, bei Frauen immer noch 86 Prozent.

Jede zehnte Frau und damit zehn Prozent in dieser Altersklasse bestritt ihren Lebensunterhalt vorwiegend durch Einkünfte von Angehörigen, bei Männern dagegen eben nur 0,5 Prozent.

Im Jahr 2000 hatten 63 Prozent der 18- bis 64-Jährigen angegeben, von ihrer eigenen Erwerbstätigkeit zu leben. Das waren 33,3 Millionen Personen gewesen. Bei 52 Prozent der Frauen und bei 74 Prozent der Männer war damals die eigene Erwerbstätigkeit die überwiegende Quelle des Lebensunterhalts gewesen.

Vor 17 Jahren hatten, wie im Jahr 2017, rund neun Prozent der 18- bis 64-Jährigen überwiegend von öffentlichen Leistungen ohne Einrechnung von Rente und Pensionen gelebt. Während damals sechs Prozent der Männer von den Einkünften ihrer Angehörigen gelebt hatten, waren es bei den Frauen 29 Prozent gewesen.