Infoabend am 30.September 2021 „Fachwirte für Güterverkehr und Logistik“

Duisburg, 16. September 2021

Wir laden Sie wieder gerne ein um Ihnen am kommenden Donnerstag die wichtigsten Informationen für Ihre berufliche Zukunft als angehende Fachwirte für Güterverkehr und Logistik ab 18 Uhr in unserer Niederlassung am Duissernplatz zu geben. Natürlich ist unsere Veranstaltung für sie kostenlos.

 

Rufen Sie uns unter +4920329867030 an oder senden Sie eine Mail an contact@its-bildung.de

Wir würden uns sehr freuen sie an einem dieser Abende bei uns in Duisburg-Duissern begrüßen zu können! 

Fachwirte für Güterverkehr und Logistik werden – Start ab Samstag 23. Oktober 2021

Duisburg, 07. September 2021

Absolvieren sie mit unserer Unterstützung ihre Fortbildung zum/zur Geprüfte(r) Fachwirt(in) für Güterverkehr und Logistik jetzt. Fachwirte und Fachwirtinnen für Güterverkehr und Logistik haben die frühere Fortbildung zum/zur geprüften Verkehrsfachwirt(in) abgelöst. Ab Samstag den 23. Oktober 2021 bieten wir ihnen nun die Möglichkeit ihre Fortbildung über die Dauer von 18 Monaten bei und mit uns erfolgreich zu absolvieren.

Für ein Beratungsgespräch stehen wir ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Anmeldungen sind bei uns noch möglich.

Als Geprüfte(r) Fachwirt(in) für Güterverkehr und Logistik steuern und überwachen sie kaufmännische Geschäftsprozesse in Betrieben des Gütertransportgewerbes und der Logistikdienstleistungen.

Für alle diejenigen, die in 18 Monaten ihren Abschluss erreichen wollen bieten wir rund 630 Unterrichtseinheiten an, die abends und samstags stattfinden.

Der Unterricht richtet sich nach dem Rahmenlehrplan mit den Lerninhalten  Entwickeln und Vermarkten von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen, Erstellen von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen sowie Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit.

Die genauen spezifischen Inhalte unserer Fortbildungen finden sie auch unter dem Menüpunkt „Aktuelle Starttermine“ auf unserer Homepage.

Zur Prüfung vor der IHK ist zuzulassen, wer        
1.    eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberug für den Bereich Güterverkehr und Logistik und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder    
2.    eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder    
3.    eine mindestens fünfjährige Berufspraxis    
nachweist. 

Nutzen Sie Ihre Chance und starten sie mit einem Berufsabschluss in eine erfolgreiche Zukunft !!!

Für weitere Informationen oder Fragen im Vorfeld unserer Veranstaltung bei uns im Hause können sie uns auch kontaktieren unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de

ACHTUNG!!! Prüfungsvorbereitung !!! EINSTIEG NOCH MÖGLICH!!! Anmeldung hier contact@its-bildung.de oder hier https://its-bildung.de/eventier_event/pruefungsvorbereitung-fuer-kaufleute-fuer-spedition-und-logistikdienstleistung-2/

Duisburg, 03. August 2021

Wer kann nicht Unterstützung für die Vorbereitung seiner Prüfung brauchen? Ab Montag, 23. August 2021 bieten wir speziell für Auszubildende Prüfungsvorbereitungskurse an. Mit unserer Hilfe, das werden sie sehen, werden sie ganz sicher bestens vorbereitet in die schriftliche, als auch in die mündliche Prüfung gehen. Wir bereiten sie darauf bestens vor. Die Erfolgsquoten sprechen für sich!!! Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de

contact@its-bildung.de

Am Montag, 23. August 2021 starten wir wieder unsere erfolgreiche Prüfungsvorbereitung. Für folgende Berufsbilder bieten wir unsere Kurse an:

  • Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung
  • Kaufleute für Büromanagement
  • Alle anderen kaufmännischen Berufsbilder
  • Fachkräfte Lagerlogistik
  • Fachlagerist/in
  • Fachkräfte für Hafenlogistik

Melden sie sich schon jetzt gleich bei uns, wir informieren sie gerne. Anmeldungen für unsere Kurse sind ab sofort möglich.

contact@its-bildung.de

 

Umschulungsstart Montag 13.09.2021

Starten sie jetzt mit uns in ihre berufliche Zukunft durch, das geht ganz sicher mit einer Umschulung.

Hier eine Auswahl der von uns angebotenen Berufsbilder: Kaufmann/Frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Kaufmann/Frau für Büromanagement, Kaufmann/Frau im Einzelhandel, Kaufmann/Frau für Dialogmarketing, Fachlagerist/in, Fachkarft für Lagerlogistik, Fachkraft für Hafenlogistik, Verkäufer/in……

Der Gruppenunterricht geleitet von unseren erfahrenen Dozenten findet in Vollzeit von Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ein Hauptschulabschluss ist die wichtigste Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Am Ende der Umschulung werden sie von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft.

Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Externen-Prüfung IHK/Nachholen kaufmännischer Abschlüsse Start am 19.Juli 2021

Duisburg, 05. Juli 2021

Start am 19. Juli 2021.

Sie haben langjährige Berufserfahrung und einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit/Jobcenter?

Dann starten Sie mit uns Ihre Vorbereitung auf die Prüfung Winter 2021/2022.

Rufen Sie uns an +4920329867030 oder

mailen sie uns: contact@its-bildung.de

Umschulungen starten am Montag 19. Juli 2021

Duisburg, 29. Juni 2021

Starten sie jetzt mit uns in ihre berufliche Zukunft durch, das geht ganz sicher mit einer Umschulung.

Der Gruppenunterricht geleitet von unseren erfahrenen Dozenten findet in Vollzeit von Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ein Hauptschulabschluss ist die wichtigste Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Am Ende der Umschulung werden sie von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft.

Nutzen Sie Ihre Chance und starten sie mit einem Berufsabschluss in eine erfolgreiche Zukunft !!!

Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Falls sie noch offenen Fragen haben beraten wir sie gerne und stehen zu ihrer Verfügung!

ACHTUNG!!! Späterer START!!! Prüfungsvorbereitung erst ab 27. Januar 2021. Anmeldung hier contact@its-bildung.de

Duisburg, 18. Dezember 2020

Wer kann nicht Unterstützung für die Vorbereitung seiner Prüfung brauchen? Ab Mittwoch, 27. Januar 2021 bieten wir speziell für Auszubildende Prüfungsvorbereitungskurse an. Mit unserer Hilfe, das werden sie sehen, werden sie ganz sicher bestens vorbereitet in die schriftliche, als auch in die mündliche Prüfung gehen. Wir bereiten sie darauf bestens vor. Die Erfolgsquoten sprechen für sich!!!

contact@its-bildung.de

Am Mittwoch, 27. Januar 2021 starten wir wieder unsere erfolgreiche Prüfungsvorbereitung. Für folgende Berufsbilder bieten wir unsere Kurse an:

  • Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung
  • Kaufleute für Büromanagement
  • Alle anderen kaufmännischen Berufsbilder
  • Fachkräfte Lagerlogistik
  • Fachlagerist/in
  • Fachkräfte für Hafenlogistik

Melden sie sich schon jetzt gleich bei uns, wir informieren sie gerne. Anmeldungen für unsere Kurse sind ab sofort möglich.

contact@its-bildung.de

Neuer Umschulungsstart Montag 07. September 2020! Rufen Sie jetzt an +4920329867030 oder contact@its-bildung.de

Duisburg, 17. August 2020

Starten sie jetzt mit uns in ihre berufliche Zukunft durch, das geht ganz sicher mit einer Umschulung. Ab kommenden Montag den 07. September 2020 können sie bei der its-Gruppe eine Umschulung beginnen.

Der Gruppenunterricht geleitet von unseren erfahrenen Dozenten findet in Vollzeit von Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ein Hauptschulabschluss ist die wichtigste Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Am Ende der Umschulung werden sie von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft.

Nutzen Sie Ihre Chance und starten sie mit einem Berufsabschluss in eine erfolgreiche Zukunft !!!

Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Falls sie noch offenen Fragen haben beraten wir sie gerne und stehen zu ihrer Verfügung!

Geprüfte(r) Fachwirt(in) für Güterverkehr und Logistik ab 24.Oktober 2020

Duisburg, 15. August 2020

Duisburg, 21. Juli 2020

Geprüfte(r) Fachwirt(in) für Güterverkehr und Logistik, ein neues Berufsbild, ein neuer Beruf, vielleicht genau etwas für sie? Fachwirte und Fachwirtinnen für Güterverkehr und Logistik haben die bisherige Fortbildung zum/zur geprüften Verkehrsfachwirt(in) abgelöst. Ab dem 24. Oktober 2020 haben sie nun die Chance ihre Fortbildung über die Dauer von 18 Monaten bei und mit uns erfolgreich zu absolvieren. Für ein Beratungsgespräch stehen wir zu ihrer Verfügung. Anmeldungen zu unserem Kurs sind bei uns noch möglich. Als Geprüfte(r) Fachwirt(in) für Güterverkehr und Logistik steuern und überwachen sie kaufmännische Geschäftsprozesse in Betrieben des Gütertransportgewerbes und der Logistikdienstleistungen. Für alle diejenigen, die in 18 Monaten ihren Abschluss erreichen wollen bieten wir rund 630 Unterrichtseinheiten an, die abends und samstags stattfinden. Der Unterricht richtet sich nach dem Rahmenlehrplan mit den Lerninhalten Entwickeln und Vermarkten von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen, Erstellen von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen sowie Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit. Die genauen spezifischen Inhalte unserer Fortbildungen finden sie auch unter dem Menüpunkt „Aktuelle Starttermine“ auf unserer Homepage. Zur Prüfung vor der IHK ist zuzulassen, wer 1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberug für den Bereich Güterverkehr und Logistik und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder 2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder 3. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist. Nutzen Sie Ihre Chance und starten sie mit einem Berufsabschluss in eine erfolgreiche Zukunft !!!

Sie erreichen uns unter der Woche unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de.

Falls sie noch offenen Fragen beraten wir sie gerne!

Fachwirte für Güterverkehr und Logistik Start am 24. Oktober 2020 Informationsabende am 01. Oktober und 15.Oktober 2020. Anmeldung +4920329867030 oder contact@its-bildung.de

Duisburg, 12. August 2020

Wir laden Sie wieder gerne ein, um Ihnen die wichtigen Informationen für Ihre berufliche Zukunft zu geben.

Hierbei informieren wir Sie über verschiedene IHK-Fortbildungen, z.B. Fachwirt/in Güterverkehr und Logistik, Logistikmeister/in oder auch Fachwirt/in Büro- und Projektmanagement.

Auch denjenigen, die im Beruf sind, diesen aber nicht gelernt haben und somit den IHK-Berufsabschluß gerne nachholen möchten, können wir helfen.

Wir laden alle Interessierten herzlich gerne zu unseren kostenlosen Veranstaltungen ein, wo es ganz sicher jede Menge wichtige Informationen für sie gibt.

Wer Interesse hat, und seine berufliche Zukunft vorantreiben möchte, der ist bei unseren Informationsabenden sicher richtig, kann seine Fragen stellen und ganz sicher auch beantwortet bekommen.

Auch über Fördermöglichkeiten für unsere Fortbildungsmaßnahmen werden wir sie an diesem Abend ausführlich informieren.

Sie können sie sich  hier auf unserer Homepage über die kommenden aktuellen Termine gerne informieren. Wir veranstalten regelmäßig Informationsabende über unsere Fort-und Weiterbildungskurse zu den dazu gehörigen verschiedensten Berufsbildern.

Für weitere Informationen oder Fragen im Vorfeld unserer Veranstaltung bei uns im Hause können sie uns auch kontaktieren unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Wir würden uns sehr freuen sie an einem dieser Abende bei uns in Duisburg-Duissern begrüßen zu können!

Wir sind wieder „präsent“!

Duisburg, 21. Juli 2020

Wir sind wieder für Sie da!

Unter Einhaltung der Abstands-, Hygiene- und Alltagsmasken-Regeln haben wir unsere Präsenz-Unterrichte wieder aufgenommen.

Alle Kundinnen und Kunden bekommen vor Ihrem Teilnahmestart unsere COVID-19-Hausordnung ausgehändigt und gerne erläutert.

Wir haben die Gruppengrößen auf die Situation angepasst.

Ausreichende Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Bei Fragen rufen Sie uns an unter +4920329867030 oder mailen Sie uns unter contact@its-bildung.de

Verspäteter Endspurt am Ausbildungsmarkt an Rhein und Ruhr

Duisburg, 30. September 2019

Zum Start der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen lag die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze trotz der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Für 45.436 Lehrstellen wurden noch Auszubildende gesucht – das waren 2.271 weniger als vor einem Jahr veröffentlichte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf.

Dem standen 50.067 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber, die im Juni noch keine Lehrstelle hatten. 10.228 gaben an, schon über eine Alternative zu verfügen, falls es mit der Ausbildung nicht klappt. 39.839 Bewerberinnen und Bewerber galten noch als unversorgt.

Im Juni ist landesweit die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent oder 10.013 Ausbildungsstellen auf 99.507 Stellen zurückgegangen. Gleichzeitig sank auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber. Im Juni waren bei den Agenturen für Arbeit 101.497 junge Menschen mit Interesse an einer dualen Berufsausbildung gemeldet. Das waren 13.981 Personen oder 12,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Gegenüber dem Vorjahr waren insgesamt 22.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote hat sich um 0,1 Prozentpunkte verringert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Juli auf 3,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Verhältnis von Berufsausbildungsstellen und Bewerbern leicht zu Gunsten der Bewerber entwickelt: Vor einem Jahr kamen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 95 Stellenangebote, mittlerweile sind es 98.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der unversorgten Jugendlichen um 3,5 Prozent oder 1.437 Personen auf 39.839 junge Menschen zurückgegangen. Rechnet man die Jugendlichen hinzu, die zwar noch keinen Ausbildungsplatz finden konnten, dafür aber schon eine Alternative im Blick haben, suchen derzeit noch 50.067 junge Menschen eine Lehrstelle.

Bei den unbesetzten Ausbildungsstellen gab es bis Ende Juni einen Rückgang von 2.271 Stellen oder 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Landesweit galten damit im Juni noch 45.436 Ausbildungsstellen als unbesetzt.

Das Verhältnis unversorgter Jugendlicher zu unbesetzten Stellen liegt bei 100 Bewerberinnen und Bewerbern auf aktuell 114 Stellenangebote.

„Für NRW ist es eine gute Nachricht, dass die Bundesregierung der beruflichen Ausbildung in ihrem Konjunkturpaket einen besonderen Stellenwert einräumt. Das ist ein wichtiger Akzent, der zur richtigen Zeit kommt und den Unternehmen und den Auszubildenden Sicherheit gibt, die sie benötigen“, zog Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sein momentanes Fazit.

Ausbildungsfremde Tätigkeiten, gekürzter Urlaub, Zukunftsangst – so sieht die Corona-Realität vieler Azubis aus

Duisburg, 25. August 2021

Die Corona-Pandemie hat offensichtlich zu deutlich mehr Verstößen gegen Mindeststandards in der beruflichen Ausbildung geführt. Das belegt die in Berlin vorgestellte Corona-Ausbildungsstudie der DGB-Jugend. Einen enormen Anstieg gab es demnach bei den sogenannten ausbildungsfremden Tätigkeiten, die Azubis erledigen müssen, obwohl sie nicht zu den Ausbildungsinhalten gehören. Selbst Kürzungen von Vergütung und Urlaub sind für Auszubildende keine Ausnahmen. Und: Mehr als ein Drittel der Befragten befürchtet, die Ausbildung nicht erfolgreich abschließen zu können, weil Ausbildungsinhalte nicht vermittelt wurden.

„Das sind alarmierende Ergebnisse“, sagt DGB-Jugendreferent Joscha Wagner, Die Arbeitgeber stünden auch in der Corona-Krise in der Pflicht, für eine gute Ausbildungsqualität zu sorgen und geltende Gesetze einzuhalten. „Um das zu gewährleisten brauchen wir mehr effektive und regelmäßige Kontrollen in den Ausbildungsbetrieben, sonst geht es immer stärker zulasten der Auszubildenden“, betonte Wagner.

Gegen die Zukunftsängste von Auszubildenden helfe nur mehr Sicherheit. „Unser Rezept gegen Zukunftsangst ist eine berufliche Perspektive. Wir fordern die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung“, sagte Wagner. Zudem habe die Pandemie den digitalen Nachholbedarf an beruflichen Schulen einmal mehr deutlich gemacht, „und dafür sind weiterhin massive und unbürokratische Investitionen nötig, um endlich vorwärts zu kommen mit der nötigen technischen und personellen Ausstattung in beruflichen Schulen.“

Angesichts der dramatischen Lage auf dem Ausbildungsmarkt – 2020 wurden erstmals seit über 40 Jahren weniger als 500.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen – sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack: „Wir brauchen eine gesetzliche Ausbildungsgarantie – sie ist ein Muss für die nächste Bundesregierung, denn die Wirtschaft allein regelt es offensichtlich nicht. Nach der Pandemie droht ein eklatanter Fachkräftemangel, wenn nicht mehr ausgebildet wird. Ausbildung für Alle muss das Ziel sein. Jedem jungen Menschen, der eine Ausbildung sucht, muss der Weg in eine anerkannte vollqualifizierte Ausbildung garantiert werden. Und natürlich muss eine betriebliche Ausbildung dabei immer Vorrang haben.“

Gefördert werden solle dies durch einen solidarisch finanzierten Zukunftsfonds. „Alle Betriebe sollen einzahlen, und wer ausbildet, bekommt aus diesem Fonds einen finanziellen Ausgleich. Das ist ein notwendiger Anreiz dafür, dass sich wieder mehr Unternehmen in der dualen Ausbildung engagieren“, sagte die DGB-Vize.

Die Ergebnisse der Corona-Ausbildungsstudie zeigen deutliche Qualitätsprobleme in Berufsschulen und Betrieben auf. Fast alle Auszubildenden waren von Home-Schooling bzw. Distanzunterricht betroffen, mit der Qualität des Unterrichts in diesen Phasen sind mehr als die Hälfte der Befragten unzufrieden. 60 Prozent der Auszubildenden haben zumindest Teile der Ausbildung im Homeoffice absolviert. Dabei stand nur einem Drittel der Befragten „immer“ ein/-e Ausbilder/in zur Verfügung, obwohl die fortlaufende Betreuung im Berufsbildungsgesetz vorgeschrieben ist.

Die für die Ausbildung von zu Hause aus notwendigen Materialien und Geräte haben nur 35 Prozent der Befragten von ihren Betrieben zur Verfügung gestellt bekommen, jede bzw. jeder Fünfte bekam überhaupt keine Arbeits- und Lernmittel gestellt. „Gerade in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling brauchen die Azubis ausreichend Unterstützung, alle Arbeitgeber_innen sollten Materialien und Geräte wie Laptops bereitstellen sowie Auszubildende durchgängig betreuen, um Ausbildungsinhalte auch jetzt erfolgreich zu vermitteln und den Lernerfolg nicht zu gefährden“, sagt Joscha Wagner.

Fast ein Drittel (30,1 Prozent) der befragten Auszubildenden sagt, dass sich die fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts im Zuge der Pandemie verschlechtert hat. Ein schlechtes Zeugnis wird auch der digitalen Ausstattung der Berufsschulen ausgestellt: Mehr als die Hälfte der Auszubildenden (52,7 Prozent) bemängelt diese. Nur etwa ein Drittel (32,4 Prozent) der Befragten ist der Ansicht, dass sich diese Situation seit Beginn der Corona-Pandemie verbessert hat. Jede_r Zehnte (13,3 Prozent) stellte gar eine Verschlechterung fest.

Krisenbedingte Kürzungen der Ausbildungsvergütungen musste knapp jede/r Vierte (24,3 Prozent) Auszubildende in Kauf nehmen, obwohl dafür keine Rechtsgrundlage besteht. In kleinen Betrieben (fünf bis zehn Beschäftigte) waren das sogar 37,9 Prozent. Fast jede_r fünfte Auszubildende (18,7 Prozent) gab an, dass ihr oder ihm seit Beginn der Corona-Pandemie mindestens einmal der Urlaub gekürzt wurde, obwohl das nicht erlaubt ist. Bei der Mehrheit der Betroffenen (61,6 Prozent) ging es dabei um bis zu fünf Urlaubstage.

Fast ein Viertel der Auszubildenden muss „immer“ oder „häufig“ Tätigkeiten erledigen, die in der Ausbildung nicht vorgesehen sind. Der Anteil dieser sogenannten ausbildungsfremden Tätigkeiten hat sich mit der Pandemie sogar verdoppelt. Zudem ist die Berufsausbildung ein Lernverhältnis, kein klassisches Arbeitsverhältnis. Trotzdem wird mehr als die Hälfte der Auszubildenden (57,6 Prozent) „immer“ oder „häufig“ als volle Arbeitskraft eingesetzt, obwohl das nicht erlaubt ist. „Selbstverständlich ist es wichtig, dass Auszubildende mit zunehmender Ausbildungsdauer selbstständiger arbeiten und ihnen mehr Verantwortung übertragen wird. Wenn jedoch selbst im ersten Ausbildungsjahr fast die Hälfte der Auszubildenden angibt, immer oder häufig als volle Arbeitskraft eingesetzt zu werden, dürfte das viele von ihnen überfordern“, betonte Joscha Wagner.

Zudem zeigt die Befragung, dass ein Drittel der Auszubildenden (32,6 Prozent) „immer“ oder „häufig“ Überstunden machen muss; die meisten (fast 80 Prozent) wöchentlich bis zu fünf Stunden. Aber auch mehr als 20 Überstunden pro Woche kommen vor. Neben der Mehrarbeit sind auch sogenannte „Minusstunden“ in der Pandemie von Bedeutung: Ein Viertel (23,3 Prozent) der Befragten muss „Minusstunden“ ansammeln, wenn die Ausbildung aus betrieblichen Gründen ausfällt. Von diesen Auszubildenden müssen 83 Prozent die Minusstunden voll (55,2 Prozent) oder zumindest zum Teil (27 Prozent) nacharbeiten. „Weder Überstunden noch Minusstunden sind im Berufsbildungsgesetz vorgesehen. Die Ausbildungsinhalte müssen vielmehr in der vertraglichen Arbeitszeit vermittelt werden“, so Wagner.

Die repräsentative Befragung wurde vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz (ISM) zwischen Februar und März 2021 durchgeführt. Befragt wurden 1035 Auszubildende,

Offene Stellen im Verarbeitenden Gewerbe um 21 Prozent angestiegen

Im zweiten Quartal 2021 gab es bundesweit 1,16 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem ersten Quartal 2021 stieg die Zahl der offenen Stellen um rund 38.000 oder gut drei Prozent. Den stärksten absoluten Anstieg gab es mit einem Plus von rund 26.000 offenen Stellen im Verarbeitenden Gewerbe. Das entspricht einer Steigerung von rund 21 Prozent in dieser Branche. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus Nürnberg.

Das IAB untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im zweiten Quartal 2021 lagen Antworten von rund 6.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche vor.

„Insgesamt zeigt sich auf breiter Front ein Erholungseffekt am deutschen Arbeitsmarkt“, sagt IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. Neben der Erholung im Verarbeitenden Gewerbe ist diese auch in anderen Branchen zu erkennen. So liegt die Personalnachfrage im Bereich Sonstige Dienstleistungen mit rund 347.000 offenen Stellen 6 Prozent höher als im Vorquartal. Wichtige Branchen, die hierzu zählen, sind der Gesundheitssektor, der Kultur- und Erholungsbetrieb oder das Gastgewerbe.

„Die Covid-19-Pandemie hat sehr deutliche Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Insofern ist der starke Anstieg der offenen Stellen in den von der Krise besonders betroffenen Branchen auch ein Ergebnis der derzeitigen Erholung am Arbeitsmarkt“, erklärte Kubis.

Sozialhilfeausgaben 2020 stark gestiegen

Im vergangenen Jahr 2020 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland 14,4 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Wiesbaden bekannt gab, stiegen die Ausgaben damit um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den Ergebnissen nicht enthalten sind die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen.

Mehr als die Hälfte der insgesamt 14,4 Milliarden Euro Nettoausgaben für Sozialhilfeleistungen im Jahr 2020 machte die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aus: Auf diese Leistung, die vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder finanziert wird, entfielen nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 7,6 Milliarden Euro, das waren 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der größte prozentuale Anstieg im Vorjahresvergleich war mit einem Plus von 14 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro bei der Hilfe zur Pflege zu verzeichnen. Die Ausgaben für die Hilfe zum Lebensunterhalt sanken dagegen um 21,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. In die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen flossen zusammen 1,3 Milliarden Euro, ein Minus von 0,8 Prozent.

Zahl der BAföG-Empfänger 2020 gesunken

152.088 Schüler/-innen und Studierende bezogen 2020 in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt aus Düsseldorf mitteilte, war die Zahl der Leistungsempfänger um 5,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Damit wurde zum siebten Mal in Folge ein Rückgang der Empfängerzahl gegenüber dem Vorjahr 2019 verzeichnet.

74 Prozent der BAföG-Empfänger in NRW waren im Jahr 2020 Studierende, mit 112.247 Personen; das waren 5.410 Personen und damit 4,6 Prozent weniger als 2019. Bei 39.841 der geförderten Personen handelte es sich um Schülerinnen und Schüler. ein Minus von 8,4 Prozent.

Der durchschnittliche monatliche Förderbetrag stieg im Jahr 2020 auf 544 Euro und war damit um 11,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Studierende wurden mit durchschnittlich 567 Euro, Schüler mit 473 Euro unterstützt.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, belief sich der finanzielle Aufwand der BAföG-Leistungen in NRW im vergangenen Jahr auf insgesamt rund 668 Millionen Euro und war damit um 10,5 Prozent höher als 2019. Während die Studierenden mittels Darlehen oder Zuschuss gefördert wurden, erfolgte die Mittelzuweisung bei Schülerinnen und Schülern ausschließlich als Zuschuss.

Zahl neuer Ausbildungsverträge in 2020 stark rückläufig

Duisburg, 17. August 2021

Die Corona-Krise hat zu einem bislang einzigartigen Rückgang der Zahl neuer Ausbildungsverträge geführt: Insgesamt haben im Jahr 2020 nur 465.700 Personen in Deutschland einen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Nach endgültigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 47.600 oder 9,3 Prozent weniger als im Jahr 2019. Der größte prozentuale Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1977 zeigt damit einen deutlichen Effekt der Corona-Krise auf den Ausbildungsmarkt.

Im Ausbildungsbereich Industrie und Handel, zu dem auch das Gast- und Verkehrsgewerbe gehört, sank die Zahl der Neuabschlüsse im Jahr 2020 am stärksten was einem Minus von 36.000 oder 11,9 Prozent entspricht. Besonders betroffen waren Branchen, die von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie äußerst stark belastet wurden: Die größten Rückgänge gab es bei den Berufen Hotelfachmann/-frau mit 2.530Personen oder 31,0 Prozent, Koch/Köchin um 1.540, oder 19,8 Prozent und Tourismuskaufmann/-frau mit 990 Personen, was 61,1 Prozent bedeutet.

Im Ausbildungsbereich Handwerk fiel der Rückgang deutlich geringer aus mit rund 9.000 Personen oder auch 6,5 Prozent. Hier verzeichnete der Beruf Friseur*in den stärksten Rückgang mit 1.700 oder 18,6 Prozent, während die Berufe Dachdecker*in mit 130 und 3,9 Prozent, Zimmerer*in mit 470 oder einem Zuwachs von 11,7 Prozent und Zweiradmechatroniker*in mit 90 Auszubildenden und damit einem Plus von 13,1 Prozent sogar leicht zulegen konnten.

Rückgänge gab es auch in den Bereichen Freie Berufe mit einem Minus von 2.500 und/oder 5,6 Prozent und Öffentlicher Dienst mit 490, oder einem Rückgang von 3,3 Prozent. Lediglich im Bereich Landwirtschaft gab es insgesamt einen leichten Zuwachs mit 450 Personen oder einem Plus von 3,5 Prozent.

Die Neuabschlüsse verteilten sich auf 296.700 Männer mit neun Prozent und 168.700 Frauen , ein Minus von zehn Prozent. Der Anteil der von Frauen abgeschlossenen Verträge lag damit bei 36,2 Prozent. Damit setzte sich der seit über zehn Jahren anhaltende Trend fort, dass Frauen immer seltener eine duale Ausbildung ergreifen. Im Jahr 2010 hatte der Frauenanteil noch bei 41,8 Prozent gelegen.

Die Corona-bedingten Effekte auf dem Ausbildungsmarkt 2020 zeigten sich bei Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit besonders deutlich. Insgesamt schlossen im vergangenen Jahr 52.100 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Neuvertrag ab, das waren 12,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang war fast ausschließlich auf neu abgeschlossene Ausbildungsverträge von ausländischen Männern zurückzuführen (33.400 Verträge, ein Minus von 18,0 Prozent, während die Neuabschlüsse von ausländischen Frauen weit unterdurchschnittlich zurückgingen, was 18.700 Verträge ergibt, ein Rückgang von 1,1 Prozent.

Erwerbstätigkeit steigt im 2. Quartal 2021 um 0,2 Prozent

Im zweiten Quartal 2021 waren rund 44,7 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden stieg die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorquartal saisonbereinigt um rund 75.000 Personen – ein Plus von 0,2 Prozent, nachdem sie im 1. Quartal 2021 noch zurückgegangen war, mit einem Minus von rund 43.000 Personen, was rund 0,1 Prozent entspricht. Sie lag damit aber weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau: Im 2. Quartal 2021 waren saisonbereinigt 1,2 Prozent oder 564.000 Personen weniger erwerbstätig als im 4. Quartal 2019, dem letzten Quartal vor Beginn der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Ohne Saisonbereinigung stieg die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem 1. Quartal 2021 um rund 268.000 oder, ein Plus von 0,6 Prozent. Ein Anstieg der Erwerbstätigkeit im 2. Quartal eines Jahres ist durch die allgemeine Belebung von Außenberufen im Frühjahr saisonal üblich. Die Frühjahrsbelebung fiel im Jahr 2021 aber verhaltener aus als im Durchschnitt der drei Vorkrisenjahre 2017 bis 2019, eine Zunahme von rund 383.000 Personen oder einem Zuwachs von 0,9 Prozent. Im 2. Quartal 2020 war die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorquartal durch die einsetzende Corona-Pandemie sehr stark um rund 410.000 Personen oder 0,9 Prozent gesunken.

Verglichen mit dem 2. Quartal 2020 blieb die Zahl der Erwerbstätigen im 2. Quartal 2021 nahezu unverändert , ein Plus von rund 4.000 Personen. Der Beschäftigungsrückgang im Vorjahresvergleich hat sich damit nicht weiter fortgesetzt, nachdem die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum im 1. Quartal 2021 noch bei mit einem Minus von 1,5 Prozent gelegen hatte. Diese sprunghaft verbesserte Entwicklung in der Vorjahresveränderungsrate lässt sich jedoch vor allem auf einen sogenannten Basiseffekt zurückführen: Im 2. Quartal 2020 war die Zahl der Erwerbstätigen nach einem Anstieg im 1. Quartal um 0,5 Prozent oder rund 216.000 Personen aufgrund der Corona-Krise stark eingebrochen, was einem Minus von 1,1 Prozent oder 518.000 Personen entspricht.

28.112 Personen erhielten 2020 Aufstiegs-BAföG in NRW

Duisburg, 10. August 2021

Im vergangenen Jahr 2020 erhielten in Nordrhein-Westfalen 28.122 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt aus Düsseldorf veröffentlichte, waren das 1.058 Personen bzw. 3,9 Prozent mehr als noch 2019. 8.058 und damit mehr als ein Viertel (28,7 Prozent) der Geförderten waren Frauen. Die Zahl der Empfängerinnen war damit um 18,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Das finanzielle Fördervolumen war im vergangenen Jahr mit 111,2 Millionen Euro um 8,9 Prozent höher als 2019. 63,1 Millionen Euro (+48,3 Prozent) des Fördervolumens wurden als Zuschüsse und 48,1 Millionen Euro (−19,3 Prozent) als Darlehen bewilligt. Personen, die an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung teilnehmen, werden mit dem so genannten „Aufstiegs-BAföG” finanziell unterstützt.

54,8 Prozent und damit ein Minus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2019 der Empfänger/-innen des „Aufstiegs-BAföG“ nahmen an Teilzeitmaßnahmen teil. Bei Frauen lag der Anteil bei 50,7 Prozent und bei Männern bei 56,4 Prozent. 12 720 Geförderte (45,2 Prozent; +17,3 Prozent zum Vorjahr) nahmen an Vollzeitmaßnahmen teil.

Am häufigsten bildeten sich geförderte Männer in Qualifikationsmaßnahmen zum geprüften Industriemeister Metall mit 2.316 Personen, zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker mit 1.341 Geförderten und zum Kraftfahrzeugtechnikermeister mit 1.206 Unterstüzten fort. Bei geförderten Frauen lagen die Fortbildungen zur staatlich anerkannten Erzieherin mit 2.214 Personen, zur geprüften Wirtschaftsfachwirtin mit 624 und zur Friseurmeisterin mit 489 Unterstüzten vorn.

Sechs Prozent weniger BAföG- Geförderte 2020

Duisburg, 05. August 2021

Im vergangenen Jahr 2020 haben in Deutschland 639.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Das waren 41.000 Personen oder sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich stiegen die Ausgaben für BAföG-Leistungen um 9,2 Prozent auf rund 2,9 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Wiesbaden weiter mitteilte, erhielten BAföG-Empfängerinnen und Empfänger im Jahr 2020 durchschnittlich 556 Euro pro Monat. Damit lag der durchschnittliche Förderbetrag 53 Euro oder 10,5 Prozent höher als im Vorjahr.

Für die Förderung von Studierenden wurden im Jahr 2020 rund 2,2 Milliarden Euro – eine Zunahme von 256 Millionen Euro und für die Schülerförderung 652 Millionen Euro, ein Minus von 16 Millionen Euro bereitgestellt. Die Höhe des individuellen Förderbetrages ist unter anderem abhängig von der Ausbildungsstätte (zum Beispiel Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (bei den Eltern oder auswärts). Im Durchschnitt erhielten Studierende monatlich 574 Euro, ein Plus von 60 Euro, Schülerinnen und Schüler 503 Euro pro Person, ein Zuwachs von 30 Euro.

58 Prozent der BAföG-Geförderten im Jahr 2020 waren Frauen mit 369.000 und 42 Prozent waren Männer mit 270.000 Personen. 466.000 der Geförderten waren Studierende – ein Minus von 4,9 Prozent und 174.000 waren Schülerinnen und Schüler, ein Rückgang um 9,1 Prozent. Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über das gesamte Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 429.000 Personen, demnach 108.000 Schülerinnen und Schüler, sowie 321 000.Studierende gefördert. Das waren 1,2 Prozent weniger als im Monatsdurchschnitt 2019.

328.000 Personen und damit etwas mehr als die Hälfte mit 51 Prozent der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger erhielten den maximalen Förderbetrag (Vollförderung). Eine Teilförderung erhielten 311.000 Personen, das waren 49 Prozent. Diese wird geleistet, wenn das Einkommen der Geförderten oder der Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. Die Zahl der Vollgeförderten sank im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 5,2 Prozent, die Zahl der Teilgeförderten um 6,9 Prozent.