Sommerpause lässt Arbeitslosigkeit im Juli ansteigen

Duisburg, 31. Juli 2018

Duisburg, 01. August 2018

Der deutsche Arbeitsmarkt hat die bereits einsetzende Sommerpause zum Monatsende Juli zu spüren bekommen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg stieg die Arbeitslosigkeit deutschlandweit um rund 49.000 neue Arbeitslose auf jetzt 2.325.000 Erwerbslose an. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibt weiterhin hoch.

Vor einem Jahr im Juli 2017 waren es allerdings noch rund 193.000 Arbeitsloser mehr. Die Arbeitslosenquote nahm leicht um 0,1 Prozent auf nunmehr 5,1 Prozent zu.

Nach Einschätzung der Nürnberger Arbeitsmarkthüter ist die Sommerpause Grund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit, in der die meisten Ausbildungen beendet und Neueinstellungen häufig aufgeschoben werden.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Juli allein aus jahreszeitlichen Gründen zugenommen, saisonbereinigt gab es Rückgänge. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist damit sehr günstig, allerdings nicht mehr so schwungvoll“, zog der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg die Bilanz.

Zwar ist wohl erst einmal der Schwung weg, trotzdem ist die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin sehr hoch. So waren im Juli 823.000 unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet und damit 72.000 mehr als noch vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat aber eben auch um rund 6.000 erhöht.

Auch die Nachrichten vom deutschen Ausbildungsmarkt sind nicht so schlecht. Für Ausbildungssuchende haben sich die Chancen auf eine Ausbildungsstelle rechnerisch weiter verbessert. Von Oktober 2017 bis Juli 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 502.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 10.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den Ausbildungssuchenden waren 140.000 im Juli noch unversorgt. Zusätzlich waren noch 45.000 Bewerber, die bereits eine Alternative haben, weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig waren seit Oktober 531.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 21.000 mehr als vor einem Jahr. 201.000 Ausbildungsstellen waren davon im Juli noch unbesetzt. Bis September werden erfahrungsgemäß noch viele bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen noch besetzt werden.

Wie in den Vorjahren zeigen sich jedoch auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren. 

34.000 Jugendliche auf Ausbildungsplatzsuche in NRW

Duisburg, 15. August 2018

Jetzt geht der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) langsam aber sicher in die heiße Phase. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mitteilte suchen auf der einen Seite noch 33.598 junger Menschen dringend einen Ausbildungsplatz. Auf der anderen Seite sind aber dezeit immer noch 37.683 Ausbildungsplätze unbesetzt.

So bewarben sich von Oktober 2017 bis Juli 2018 landesweit 124.738 junge Leute auf eine Lehrstelle. Das waren 2.833 oder 2,2 Prozent weniger als noch vor einem Jahr im Juli 2017.

Dagegen stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 5.213 oder 5,1 Prozent auf 107.626. Im Juli waren 37.683 Ausbildungsplätze unbesetzt. Auf Landesebene kamen im Schnitt auf 100 Bewerber 86 Ausbildungsangebote.

„Im August beginnen bereits die ersten Ausbildungen und noch sind 33.598 Jugendliche unversorgt. Ihnen stehen 37.683 noch unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Auf beide Seiten gibt es also noch viele Möglichkeiten und Chancen, zusammen in eine Berufsausbildung zu starten. Was wir uns in NRW nicht erlauben können, sind Schranken im Kopf. Natürlich passt das Profil mancher Bewerber auf den ersten Blick nicht immer auf die ausgeschrieben Ausbildungsstelle. Doch viele Jugendliche eignen sich trotzdem, zum Beispiel aufgrund hoher Motivation für eine Lehrstelle?, sagte Schönefeld. Auch viele Jugendliche glaubten, ?nur in einem bestimmten Beruf glücklich werden zu können, sehen aber nicht die Chancen in vergleichbaren Berufsfeldern, die ihren Wünschen vielleicht sogar viel mehr entsprechen. Nicht immer muss es der auf den ersten Blick perfekte Azubi sein. Bei Zweifeln, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber die Ausbildung erfolgreich durchlaufen kann, bieten die örtlichen Agenturen für Arbeit verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten. Diese reichen von finanziell geförderten Langzeitpraktika oder Einstiegsqualifizierungen über ausbildungsbegleitende Förderangebote bis hin zur assistierten Ausbildung, in denen Coaches Betrieb und Azubi durch die Ausbildung begleiten?, so Schönefeld. Die Investition in die Ausbildung ist für Unternehmen die wichtigste Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Das darf nicht aus den Augen verloren werden. Und für junge Menschen ist die eine abgeschlossene Ausbildung die beste Versicherung für einen gelungenen Lebensweg“, zog Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ihre momentane Bilanz zum NRW-Ausbildungsmarkt.

Die regionalen Unterschiede in NRW waren auch im Juli immer noch sehr deutlich. So kamen im Ruhrgebiet und im Bergischen Land auf 100 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, 97 offene Angebote. Dagegen standen im Münsterland und in Südwestfalen 167 bzw. 159 unbesetzte Lehrstellen nur 100 Jugendliche gegenüber.

Viele Bewerberinnen mit und ohne Alternative suchen noch Lehrstellen. 33.598 Jugendliche galten als noch unversorgt. Hinzu kommen 13.342 Bewerber, die, da sie eine Alternative wie den weiteren Schulbesuch, ein Studium oder auch ein freiwilliges soziales Jahr gefunden haben, nicht mehr als unversorgt gelten – auch wenn sie weiter nach einem Ausbildungsberuf suchen.

Demnach möchten insgesamt 46.940 Jugendliche in NRW eine Ausbildung beginnen. Diesen standen noch 37.683 unbesetzte Stellen gegenüber. Auf 100 aktive Bewerberinnen und Bewerber mit und ohne Alternative kamen also 80 Angebote.

Die meisten Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungsplätze hatten im Juli einen Realschulabschluss, das waren  45.435 Personen oder 36,4 Prozent. 34,6 Prozent oder 43.137 Personen hatten die Schule mit dem Fach- oder Vollabi abgeschlossen.

27.675 junge Menschen oder 22,2 Prozent bewarben sich mit einem Abschluss der Hauptschule. Nur 2.298 Personen oder 1,8 Prozent aller Bewerber hatten gar keinen Schulabschluss.

Arbeitslosigkeit im Juni auf Sinkflug

Duisburg, 30. Juni 2018

Duisburg, 03. Juli 2018

Die Arbeitslosigkeit ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Juni weiterhin auf Kurs Sinkflug. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte verringerte sich die Arbeitslosigkeit um rund 40.000 Personen auf jetzt 2.276.000 Arbeitslose. Das ist der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Die Chancen für Jugendliche auf eine Lehrstelle haben sich rein rechnerisch verbessert.

Vor einem Jahr waren es noch rund 197.000 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,1 auf exakt fünf Prozent.

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig. Ehrlicherweise ist der Arbeitsmarkt so von der Sonne beschienen, dass man sich kaum was Besseres vorstellen kann. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter lebhaft. Allerdings hat sich die Dynamik am Arbeitsmarkt zuletzt leicht abgeschwächt“, stellte BA-Chef Detlef Scheele abschließend fest.

Nach Einschätzung der Nürnberger Arbeitsmarktexperten ist die Frühjahrsbelebung allerdings nun ausgelaufen. Die Nürnberger Arbeitsmarkthüter sehen aber, dass die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern weiterhin sehr hoch ist. So waren im Juni  805.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 74.000 mehr als noch vor einem Jahr im Juni 2017.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 16.000 gesunken. Insgesamt lag die Unterbeschäftigung im Juni 2018 bei 3.240.000 Personen. Das waren 241.000 weniger als vor einem Jahr.

Des weiteren meinen die Nürnberger Experten, dass sich die Chancen für Jugendliche die derzeit einen Ausbildungsplatz suchen zumindest rechnerisch verbessert hat. Von Oktober 2017 bis Juni 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 478.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 11.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den Ausbildungssuchenden waren 182.000 im Juni noch unversorgt. Gleichzeitig waren seit Oktober 512.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 18.000 mehr als vor einem Jahr. 235.000 Ausbildungsstellen waren davon im Juni noch unbesetzt.

Am häufigsten wurden Ausbildungsstellen angeboten für angehende Kaufleute im Einzelhandel mit 32.000 Stellen, Kaufleute für Büromanagement mit 22.000 Ausbildungsplätzen sowie Verkäuferinnen und Verkäufer mit rund 21.000 Lehrstellen. Wie in den Vorjahren zeigen sich auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.

45.000 Chancen auf Ausbildungsplätze in NRW

Duisburg, 18. Juli 2018

Der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist weiterhin in Bewegung. Nach Einschätzung und Information der Düsseldorfer Experten von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit zeigt sich der Ausbildungsmarkt in NRW auch im Juni weiter unausgeglichen. Auf Landesebene kamen im Schnitt auf 100 Bewerber 87 Ausbildungsangebote. 

118.863 Bewerberinnen und Bewerber haben sich seit Oktober 2017 bei den Agenturen für Arbeit in NRW gemeldet, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Das sind 3.126 junge Menschen oder 2,6 Prozent weniger als vor einem Jahr im Juni 2017.

Von diesen gelten mittlerweile 75.753 als versorgt. So bewarben sich von Oktober 2017 bis Juni 2018 landesweit 118.863 junge Leute auf eine Lehrstelle. Das waren 3.126 oder 2,6 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

Dagegen stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 4.814 oder 4,9 Prozent auf 103.462 an. Im Juni waren sogar immer noch 45.052 Ausbildungsplatze unbesetzt.

„Im Juni waren noch rund 45.000 Ausbildungsplätze in NRW unbesetzt. Das sind 45.000 Chancen für Jugendlichen, einen guten Start in ihr Berufsleben zu finden. Unbesetzte Ausbildungsplätze bedeuten für Arbeitgeber, dass ihre Fachkraft von morgen nicht aus dem eigenen Unternehmen kommt. Dabei wird die Suche nach der richtigen Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt in NRW in vielen Branchen zunehmend schwieriger. In knapp drei Wochen beginnen die Sommerferien und damit auch die heiße Phase am Ausbildungsmarkt. Vielleicht gibt es den richtigen Ausbildungsplatz in einer anderen Regionen oder eine gute Alternative zum Wunschberuf im oder nahe am Heimatort. Flexibilität bei der Ausbildungsplatzsuche ist wichtig. Und sie lohnt sich: Die Chance, eine attraktive Karriere auf einer guten dualen Ausbildung aufzubauen, sind groß. Die Wirtschaft braucht Sie!“, fasste Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit die Lage und Aussicht am Ausbildungsmarkt zusammen.

Die meisten Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungsplätze hatten im Juni übrigens einen Realschulabschluss mit 44.044 Personen oder 37,0 Prozent. 34,7 Prozent oder 41.183 Personen hatten die Schule mit dem Fach- oder Vollabi abgeschlossen.

26.047 junge Menschen oder 21,9 Prozent bewarben sich mit einem Abschluss der Hauptschule. Nur 1,6 Prozent aller Bewerber hatten gar keinen Schulabschluss, das waren 1.960 junger Menschen. 

Viel mehr Ausbildungsstellen in NRW dringend benötigt

Duisburg, 02. Juni 2018

Duisburg, 12. Juni 2018

Der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat auch im Mai stark ausgeschlagen, allerdings unausgeglichen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Düsseldorf mitteilte werden weiter dringend mehr Ausbildungsstellen an Rhein, Ruhr und Lippe benötigt. Im Schnitt stehen zur Zeit 100 Bewerbern 88 Ausbildungsangebote gegenüber. 

So bewarben sich von Oktober 2017 bis Mai 2018 landesweit 113.679 junger Leute auf eine Lehrstelle. Das waren 3.090 oder 2,6 Prozent weniger als noch vor einem Jahr im Mai 2017.

Dagegen stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 4.438 oder 4,7 Prozent auf 99.609 an. Im Mai waren aber immer noch 50.053 Ausbildungsplatze unbesetzt. Auf Landesebene kamen so im Schnitt auf 100 Bewerber 88 Ausbildungsangebote.

Aktuell stehen 100 freien Lehrstellen 102 unversorgten Jugendlichen gegenüber. Als unversorgt oder ohne Alternative galten im Mai 48.860 junge Menschen, denen 50.053 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüberstanden – 4.641 oder 10,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Insgesamt wurden von Oktober bis Mai 99.609 Ausbildungsstellen gemeldet, im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg um 4.438 Stellen oder 4,7 Prozent.

„In NRW sind aktuell noch viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Der Anstieg der uns gemeldeten Ausbildungsstellen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Er darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nachfrage in NRW immer noch höher ist als das Angebot. Wir brauchen weitere Ausbildungsplätze in NRW, um allen Jugendlichen die Chance auf eine Ausbildung zu eröffnen. Hier werden die regionalen Unterschiede besonders deutlich: im Ruhrgebiet und im Bergischen Land kamen im Mai auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 89, bzw. 85 offene Angebote. Dagegen stehen im Münsterland und in Südwestfalen 141, bzw. 140 unbesetzte Lehrstellen 100 Jugendlichen gegenüber. Mit Blick auf die großen Ferien rechnen wir mit weiteren Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen und in den nächsten Wochen auf uns zukommen werden. Um hier Angebote machen zu können, brauchen wir weitere Chancen auf Ausbildung in allen Regionen,“ bilanzierte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit die Lage am NRW-Ausbildungsmarkt.

Die meisten Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungsplätze hatten im Mai einen Realschulabschluss mit 42.524 Personen oder 37,4 Prozent. 34,6 Prozent oder 39.306 Personen hatten die Schule mit dem Fach- oder Vollabi abgeschlossen.

24.716 junge Menschen oder 21,7 Prozent bewarben sich mit einem Abschluss der Hauptschule. Nur 1,6 Prozent aller Bewerber hatten gar keinen Schulabschluss mit insgesamt 1.797 Personen.

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Mai abgenommen

Duisburg, 31. Mai 2018

Duisburg, 01. Juni 2018

Gute Nachrichten vom deutschen Arbeitsmarkt im Mai. Sowohl die Arbeitslosigkeit als auch die Unterbeschäftigung haben deutschlandweit abgenommen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte hat sich die Arbeitslosigkeit um rund 68.000 Personen, die eine neue Stelle fanden, auf jetzt 2.315.000 Arbeitslose verringert. Der Ausbildungsmarkt ist stark in Bewegung.

Vor einem Jahr im Mai 2017 waren es noch 182.000 Arbeitslose mehr. Somit verringerte sich die Arbeitslosenquote um 0,2 auf jetzt 5,1 Prozent.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 17.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Mai 2018 auf 3.286.000 Personen. Das waren 233.000 weniger als noch im letzten Jahr.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben erneut abgenommen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nimmt weiter zu und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist ungebrochen hoch. Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt setzt sich somit fort, wenn auch schwächer als in den Wintermonaten“, fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg aus seiner Sicht die Lage am deutschen Arbeitsmarkt Ende Mai zusammen.

Nach Einschätzung der Nürnberger Arbeitsmarkthüter ist die Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin hoch. So waren im Mai 793.000 offene, unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet. Das waren 78.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 5.000 erhöht.

Die Lage am deutschen Ausbildungsmarkt ist weiterhin schwierig und stark in Bewegung. So meldeten sich von Oktober 2017 bis Mai 2018 bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 456.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 11.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Von diesen waren 208.000 im Mai noch auf der Suche. Gleichzeitig waren seit Oktober 495.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren rund 16.000 mehr als vor einem Jahr. 259.000 Ausbildungsstellen waren davon im Mai noch unbesetzt.

Am häufigsten wurden Ausbildungsstellen angeboten für angehende Kaufleute im Einzelhandel mit 32.000 Stellen, Kaufleute für Büromanagement mit 21.000Lehrangeboten und Verkäuferinnen und Verkäufer mit 20.000 Ausbildungsplätzen.

Wie bereits in den Vorjahren zeigen sich auch 2017/18 starke regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.  

Krasse regionale Unterschiede am Ausbildungsmarkt in NRW

Duisburg, 05. Mai 2018

Duisburg, 16. Mai 2018

Gute Aussichten für angehende Azubis in NRW. Steigende Ausbildungsangebote stehen sinkenden Bewerberzahlen gegenüber, so der momentane Trend. Landesweit ist die Bewerber-Stellen-Relation in NRW insgesamt gesunken. So kamen im April aktuell auf 107.118 Bewerberinnen und Bewerber 94.740 Lehtstellenangebote. Allerdings gibt es krasse regionale Unterschiede zwischen und an Rhein, Ruhr und Lippe.

Nach Einschätzung der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf hat der Rückgang bei den Bewerberzahlen aber vor allem demografische Gründe.

94.740 Ausbildungsplätze hatten Unternehmen bis April bei den Agenturen für Arbeit gemeldet. Das waren 3.357 Stellen oder 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen lag im April weiterhin deutlich über dem Vorjahr 2017. Das Plus betrug 9,8 Prozent oder 4.961 Stellen, noch frei waren daher 55.357 Ausbildungsangebote.

„Für Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren wollen, aber auch für Ausbildungsbetriebe, macht es in NRW einen deutlichen Unterschied, wo sie wohnen beziehungsweise wo sie ihren Firmensitz haben. Wenn man in Düsseldorf oder Köln, in Münster, Rheine oder in Siegen lebt, steigen die Chancen erheblich, dass man den Ausbildungsplatz der Wahl findet. Das sieht für junge Leute in Detmold, Hagen oder Gelsenkirchen ganz anders aus, denn hier kommen nur etwas mehr als 60 Lehrstellen auf 100 Bewerber, während zum Beispiel in Düsseldorf auf 100 Bewerber 132 Angebote kommen. Ein junger Menschen muss nicht immer hundert Prozent auf eine Stelle passen. Wichtig ist, dass er Potentiale mitbringt und für eine Stelle – vielleicht auch erst auf den zweiten Blick – geeignet ist. Diese Bereitschaft, es einmal zu versuchen, wird nicht nur häufig mit Erfolg in der Ausbildung belohnt, es wird auch in Zukunft für immer mehr Unternehmen unvermeidbar werden, da es immer weniger Bewerber geben wird. Nicht auszubilden ist auch keine Alternative, denn gleichzeitig gehen in den kommenden Jahren eine Vielzahl der älteren Fachkräfte in den Ruhestand. Der einfachste Weg, diese Fachkräfte Schritt für Schritt zu ersetzen, ist es, Nachwuchs auszubilden,“, stellte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit fest.

Und eine weitere Einschätzung der Düsseldorfer: „Zwischen Rhein und Weser besteht nach wie vor ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage“.

Denn besonders fehlen derzeit in Detmold, Brühl,Hagen, Bochum oder Oberhausen dringend benötigte Lehrstellen, dort ist das Missverhältnis zwischen Bewerberinnen und Bewerbern einerseits sowie Angeboten andererseits eklatant.

Ganz ander sieht es dagegen in Siegen, Düsseldorf, Müsnter, Köln oder Meschede/Soest aus. Dort haben angehende Azubis beste Chancen einen für sie geeigneten Ausbildungsplatz zu erhalten.   

Frühjahrsbelebung im April auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Duisburg, 30. April 2018

Duisburg, 03. Mai 2018

Die Frühjahrsbelebung hat den deutschen Arbeitsmarkt im vergangenen Monat April weiter fest erfasst und nach vorne gebracht. Nach Information der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg verringerte sich die Arbeitslosigkeit um rund 74.000 Personen auf jetzt 2.384.000 Arbeitslose. Neue Arbeitskräfte werden weiterhin fast überall gesucht.

Vor einem Jahr im April 2017 wurden noch 185.000 mehr Arbeitslose gezählt. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,2 auf aktuell 5,3 Prozent. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibt weiterhin hoch.

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch im April fort. Die Entwicklung war allerdings etwas schwächer als in den extrem guten Wintermonaten“, stellte der  Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg fest.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 17.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im April 2018 auf 3.354.000 Personen. Das waren sogar 235.000 Unterbeschäftigte weniger noch als vor einem Jahr im April 2017.

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach Meinung der Nürnberger Arbeitsmarktexperten weiterhin hoch. So waren im April insgesamt rund 784.000 freie, unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet. Das waren 78.000 mehr als noch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Saisonbereinigt hat sich somit die Nachfrage gegenüber dem Vormonat März um 2.000 erhöht.

Der Ausbildungsmarkt ist deutschlandweit in heftiger Bewegung. Es meldeten sich von Oktober 2017 bis April 2018 bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 429.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, damit rund 15.000 Bewerber weniger als im Vorjahreszeitraum. Von diesen waren 228.000 im April noch auf der Suche. Gleichzeitig waren 475.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 13.000 mehr als vor einem Jahr.

282.000 Ausbildungsstellen waren im April noch unbesetzt. Am häufigsten wurden Ausbildungsstellen angeboten für angehende Kaufleute im Einzelhandel mit 30.500 Stellen, Verkäuferinnen und Verkäufer mit 19.800 Ausbildungsplätzen und Kaufleute für Büromanagement mit 19.200 Angeboten.

Wie schon auch in den Vorjahren zeigen sich auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische gravierende Unterschiede, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.

Mehr Lehrstellen, weniger Azubis in NRW

Duisburg, 07. April 2018

Duisburg, 18. April 2018

Positive Zwischenbilanz zur Halbzeit vom Ausbidungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW). Die Betriebe und Unternehmen im einwohnerstärksten deutschen Bundesland haben nach Informationen der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf aktuell 90.390 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind 3.920 mehr als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr. 

Dem gegenüber stehen momentan 100.869 junge Bewerberinnen und Bewerber. Das waren 3.244 Personen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Damit hat sich die Lücke zwischen Nachfrage und Angeboten verringert. Eine Unterdeckung bleibt aber eben immer noch bestehen, doch immerhin hat sich das Angebot verbessert, und damit sind die Aussichten für vieler junger Menschen in NRW gestiegen.

„In nicht wenigen Berufsfeldern und in einigen Regionen in NRW knirscht es bereits jetzt am Markt für Fachkräfte mit dualer Berufsausbildung. Unternehmen haben es zunehmende schwerer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Deshalb ist es für die Unternehmen in NRW wichtig, in die Ausbildung ihres Nachwuchses und ihrer Fachkräfte zu investieren. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter liegt in NRW bei 63 Jahren. Das erreichen die ersten Arbeitnehmer der geburtenstarken Jahrgänge in diesem Jahr. Ohne qualifizierten Nachwuchs bleiben diese Stellen unbesetzt. Wir wissen, dass Berufsbilder sich heute sehr schnell wandeln. Von den Fachkräften der Zukunft wird viel Flexibilität erwartet. Eine Ausbildung ist daher mehr als das Erlernen eines Berufes. Eine Ausbildung ist auch der Einstieg in lebenslanges Lernen. Ohne Ausbildung fehlt den jungen Menschen dafür jedoch die Grundlage“, fasste Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW die derzeitige Lage vom Ausbildungsmarkt in NRW aus ihrer Sicht zusammen.

Von den 100.869 im März gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern gelten 68.051 junge Menschen noch als unversorgt. Davon hatten 11.172 Jugendliche eine Alternative im Blick, für den Fall, dass sie keinen Ausbildungsplatz finden.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Zahl der Ausbildungsplätze, die noch unbesetzt sind, mit 9,5 Prozent oder 5.051 Stellen deutlich über dem Vorjahr.

Unbesetzt sind derzeit noch 58.129 Ausbildungsangebote. Offene Lehrstellen finden sich derzeit besonders in den Bereichen Handel mit 4.230 Angebote und einem Plus von 20,4 Prozent und im Verkauf mit 9.203 Angebote und einem Zuwachs von 8,5 Prozent sowie in den Bereichen Informatik mit 2.073 Angeboten und einer Steigerung von 12,2 Prozent und Softwareentwicklung mit 1.209 Angeboten.

Auch in der Produktion und Fertigung gibt es Zuwächse, so zum Beispiel in den Bereichen Energietechnik mit 3.223 Angeboten, Mechatronik und Automatisierungstechnik mit 1.499 Angeboten und Metallbearbeitung mit 1.312 Angeboten oder auch als Fahrzeugführer mit 1.199 Angeboten oder bei den Arzt- und Praxishilfen mit 4.836 Angeboten. 

Arbeitslosigkeit im März deutschlandweit rückläufig

Duisburg, 02. April 2018

Duisburg, 04. April 2018

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind im gerade abgelaufenen März deutschlandweit stark gesunken. Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg sogar stärker als jahreszeitlich üblich. Die Arbeitslosenzahl sank um rund 88.000 auf jetzt 2.458.000 Personen. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibt weiterhin hoch.

Damit fiel die Arbeitslosenquote um 0,2 auf nunmehr 5,5 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch rund 204.000 Arbeitslose mehr.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 22.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im März 2018 auf 3.441.000 Personen. Das waren damit 232.000 weniger als noch im März 2017.

„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich auch im März fort: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiter gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs, und die Nachfrage nach Arbeitskräften befindet sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau“, fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Detlef Scheele Lage und Aussicht auf dem deutschen Arbeitsmarkt zusammen.

Nach Meinung der Nürnberger Arbeitsmarktexperten ist die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften schon jetzt, aber auch für die nahe Zukunft somit weiterhin hoch. So waren im März 778.000 unbesetzte, offene Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, und damit sogar 86.000 mehr als im März des letzten Jahres.

Zumindest zu jetzigen Zeitpunkt gibt es dazu auch positive Signale vom deutschen Ausbildungsmarkt. So haben sich von Oktober 2017 bis März 2018 bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern einerseits 401.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle gemeldet. Andererseits wurden 456.000 Ausbildungsstellen gemeldet, 15.000 mehr als vor einem Jahr. Am häufigsten wurden bisher Stellen für angehende Kaufleute im Einzelhandel, Verkäuferinnen und Verkäufer, Kaufleute für Büromanagement, Industriekaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik gemeldet.