Zebras wollen Geißböcken ein Bein stellen

Duisburg, 21. April 2013

Duisburg, 21.April 2013

Dieses Spiel soll das Highlight der laufenden Saison werden. Wenn der MSV Duisburg am Montag (Anstoß 20:15) gegen den 1.FC Köln antritt, dann treffen sich auch gleichzeitig zwei absolute Topteams der aktuellen Rückrunde. Der FC hat dabei nur drei Zähler mehr als die Mannschaft von Kosta Runjaic eingesammelt, und sich damit ganz nah an den Relegationsplatz geschoben.

Doch diese Suppe wollen die Meidericher den Domstädtern gehörig versalzen. Der MSV will den vierten Heimsieg in Serie, und könnte mit einem Heimerfolg wohl endgültig das Kapitel Abstiegskampf zu den Akten legen. Nach den Erfolgen der Konkurrenz schrumpfte der Vorsprung auf sechs Punkte. Die Zebras wollen aber sicher nicht weiter um den Klassenerhalt zittern.

Im Hinspiel gelang dem MSV ein hochverdientes 0:0 in der Domstadt. Im Anschluss starteten die Geißböcke eine Serie von 15 Spielen ohne Niederlage. Das Team von Holger Stanislawski hat sich mittlerweile gut entwickelt, und will nun mit aller Macht wieder in die Bundesliga. Auch dafür wurde zur Rückrunde mit Ex-Zebra Stefan Maierhofer der Angriff aufgerüstet. Bis jetzt kam der „Lange“ allerdings noch nicht zwingend zur Geltung. In zehn Spielen steht nur ein mageres Törchen zu Buche. Eine Statistik die am Montag nicht unbedingt verbessert werden muss. Toptorjäger Anthony Ujah (11 Treffer) darf gesperrt nur zuschauen.

Bei den Zebras entscheidet sich der Einsatz von Mittelfeldlenker Goran Sukalo erst kurz vor der Partie. Verzichten muss Runjaic aber auf jeden Fall auf Kevin Wolze (gesperrt) sowie den Langzeitverletzten Benni Kern. Für Wolze wird wohl Maurice Exslager auflaufen, der seine Erkrankung überwunden hat. Sollte Sukalo passen müssen, kann der MSV-Trainer bedenkenlos auf Tanju Öztürk setzen.

Die Spannung steigt. Die Zebras wollen vor großer Kulisse einen weiteren Dreier einfahren. Also heißt es wieder die Daumen zu drücken für unseren MSV Duisburg!

 

Zebras im Krisenduell bei den Geißböcken

Duisburg, 08. November 2012

Duisburg, 08.11.2012


Der MSV Duisburg steht bereits am Freitag vor der nächsten hohen Hürde im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz. Nach dem Nackenschlag gegen den FSV Frankfurt gab es diese Woche viele positive Nachrichten.

Mit Kapitän Branimir Bajic (nach Trauerfall), Benjamin Kern (angebrochene Rippe) und Ranislav Jovanovic stehen Trainer Kosta Runjaic gleich drei neue Alternativen für den Abstiegskampf bei den bis jetzt enttäuschenden Geißböcken zur Verfügung. Zudem durfte ja bereits in der Vorwoche Julian Koch erstmals nach einer gefühlten Ewigkeit wieder Zweitligaluft schnuppern. Mit Linksverteidiger Timo Perthel (nach Mittelfussbruch) und besonders Jürgen Gjasula (Herzmuskelentzündung) durften zudem zwei Langzeitausfälle endlich wieder auf den Trainingsplatz. Beide Spieler werden allerdings noch eine Weile auf einen Kaderplatz verzichten müssen.


Nach der enttäuschenden, wenn auch nicht herzlosen Leistung gegen den FSV geht es nun zum ehemaligen Aufstiegsfavoriten in die Domstadt. Der FC steht nach einer Runderneuerung vor einer schwierigen Saison. Ohne Lukas Podolski und überbezahlte Mitläufer wagte Köln einen Neuanfang mit Pauli-Ikone Holger Stanislawski und vielen jungen Talenten. Der Saisonstart gestaltete sich schwierig. Die Geißböcke spielten zwar häufig dominant, holten aber zu wenig Zähler. nach sechs ungeschlagenen Spielen schien der Weg Richtung oberes Tabellendrittel vorgezeichnet, doch die blamable Niederlage beim VFR Aalen war ein riesiger Rückschritt. Es kriselt also in der Domstadt.


Bei den Zebras kriselt es schon länger. Ungefähr seit dem ersten Spieltag. Unter der Woche wurde zumindest ein potenter neuer Sponsor ins zu sinken  Boot geholt. Ob dies reicht ist fraglich. Neue Sponsoren erreicht man im Normalfall mit guten Leistungen, und diese sind die Zebras in den meisten Spielen nicht gelungen. Doch es gibt Hoffnung. Trotz der unglaublich schlechten Heimbilanz könnten sich die Meidericher mit einem Erfolgserlebnis bis auf Platz 14 spülen. Aufgrund der beiden Auswärtssiege in Cottbus und Sandhausen sind die Duisburger zumindest immer noch in Schlagweite. Und warum nicht in Köln gewinnen? Im Pokalspiel vor knapp zwei Jahren zeigten die Zebras wohl eines der besten Spiele der vergangenen jahren. Und einer der Torschützen war Julian Koch. Am Freitag (Anstoß 18 Uhr) heißt es die Daumen zu drücken für unseren MSV. Ein dritter Auswärtssieg in Serie, und der MSV kann wieder positiver in die momentan dunkle Zukunft schauen!