Wichtiger Heimsieg für die Zebras

Duisburg, 03. Dezember 2017

Duisburg, 03.Dezember 2017 

Der MSV Duisburg hat im Duell mit Greuther Fürth einen wichtigen Heimsieg erkämpft. Dank zweier Treffer kurz vor dem Pausenpfiff setzten sich die Zebras letztlich verdient mit 2:0 (2:0) gegen die Kleeblätter durch. Damit vergrößert sich der Abstand auf die direkten Abstiegsplätze auf komfortable acht Zähler. Sorgen gibt es allerdings um den verletzten Moritz Stoppelkamp. 

 

Die Zebras begannen schwungvoll in die Partie. Gästekeeper Burchert musste schon nach drei Minuten entscheidend eingreifen, um den Kopfball des aufgerückten Hajri über die Latte zu lenken. Nach sieben Minuten versuchte es Stoppelkamp mit einem Schlenzer, scheiterte aber an Burchert. Die Gäste kamen weiter aufgrund einer eminent hohen Anzahl an Fehlpässen nicht in die Partie, der MSV war nicht konsequent genug. Nachdem Buchert einen Flachschuss von Fabian Schnellhardt zur Seite abwehren konnte, fehlten Cauly Oliveira Souza nur wenige Zentimeter um erfolgreich abzuschließen (19.).  

Erst danach wurden die Gäste etwas besser, und dann auch gefährlich. Ex-Zebra Marco Caligiuri setzt sich schön durch, seinen Schuss mit dem Außenrist kann MSV-Stürmer Stanislav Iljutcenko sensationell von der Linie kratzen (28.). Und auch vorne konnte Iljutcenko glänzen. Nach seinem tollen Ballgewinn bedient Stoppelkamp den freien Souza, der freistehend zur umjubelten Führung einnicken kann (40.). Und es kam noch besser. Iljutcenko setzt sich rechts durch, seine Flanke verwandelt Borys Tashchy im Stile eines Torjägers zum 2:0 (44.).  

Im zweiten Durchgang hätte Iljutcenko die Partie dann endgültig entscheiden können, sein Schuss ging aber hauchdünn vorbei (51.). Fürth versuchte es mit Narey (47./57.), blieb aber letztlich ungefährlich. Bitter wurde es nach 66 Minuten, als sich Stoppelkamp nach einer Grätsche von Guggang wohl leider ernsthaft verletzte, und gegen Engin ausgetauscht werden musste. Der eingewechselte Engin verpasste es nach 74 Minuten nachzulegen, als er frei auf Buchert zulaufend etwas den Überblick verlor.  

Letztlich blieb es beim verdienten Heimsieg der Zebras. Damit gelingt dem Team von Trainer Ilia Gruev der zweite Heimsieg in Serie. In den kommenden Spielen in St. Pauli und zu Hause gegen Dynamo Dresden gilt es nun nachzulegen, um sich vielleicht auch auf den Relegationsplatz ein größeres Polster zu verschaffen. 

 

MSV Duisburg : SpVgg Greuther Fürth 2:0 (2:0) 

MSV Duisburg: Flekken, Hajri, Bomheuer, Nauber, Wolze, Souza (86. Albutat), Schnellhardt, Fröde, Stoppelkamp (67. Engin),Tashchy (82. Onuegbu), Iljutcenko 

Greuther Fürth: Burchert,Gugganig, Maloca, Caligiuri, Hilbert (74. Dursun), Aycicek (62. Steininger), Sontheimer (82. Magyar), Wittek, Raum, Green, Narey 

Tore: 1:0 Souza (40.), 2:0 Tashchy (44.) 

Gelbe Karten: Hajri, Fröde , Maloca, Hilbert, Sontheimer 

Schiedsrichter: Daniel Schlager 

Zuschauer: 12.017 

 

Erster Heimdreier für furiose Zebras

Duisburg, 19. November 2017

Duisburg, 19.November 2017 

Es ist endlich vollbracht für die Zebras. Im siebten Saisonheimspiel gelingt dem MSV Duisburg endlich der erste Heimsieg. Gegen Erzgebirge Aue reichte eine gute zweite Halbzeit, um letztlich etwas zu hoch mit 3:0 (0:0) die Oberhand zu behalten. Mann des Spiels war ohne Frage Cauly Souza, der mit seinem Doppelpack zu Beginn der zweiten Hälfte die Weichen auf Sieg stellte. 

 

Das Gerede um den Heimfluch ist endlich beendet. Und dies lag vor allen Dingen an der zweiten Hälfte. Dabei begannen die Zebras durchaus forsch in die Partie. Nach der ersten Ecke kam Dustin Bomheuer frei zum Schuss, Männel konnte aber mühelos parieren. Danach hatte der MSV zwar mehr vom Spiel, es sollte aber zunächst das einzige Highlight bleiben. Die Gäste aus Aue standen tief und lauerten auf Duisburger Ballverluste. Diese gab es auf beiden Seiten zur Genüge, allerdings machten sich beide Teams diese Gelegenheiten selbst kaputt.  

Eng wurde es nach 22 Minuten, als Köpke eine weite Flanke großartig herunterpflückte, sein Lupfer verfehlte das MSV-Tor aber glücklicherweise knapp. Die beste Chance für die Gastgeber vergab der ansonsten blasse Stanislav Iljutcenko nach 32 Minuten, als er freistehend mit seinem Lupfer an Männel scheiterte. Letztlich ging es zurecht torlos in die Halbzeitpause. 

Dies sollte sich aber im zweiten Durchgang gewaltig ändern. Und dies lag an Cauly Oliveira Souza, der nun sensationell auftrumpfte. Seinen ersten Warnschuss konnte Männel gerade noch über die Latte lenken (49.). Nur eine Minute später zappelte das Leder dann im Netz. Nach einem Zuspiel von Moritz Stoppelkamp gelang der Ball über einen Auer Verteidiger bei Souza, der eiskalt zum 1:0 vollstreckte. Und nur vier Minuten später schnürte Souza den Doppelpack. In Arjen Robben-Manier zog der Rechtsaußen an zwei Gegenspielern vorbei in die Mitte, und vollendete mit einem strammen Linksschuss an den Innenpfosten zur umjubelten 2:0-Führung (54.). 

Aue wirkte geschockt, die harmlosen Angriffe konnten mühelos von der MSV-Defensive geklärt werden. Einige im Ansatz schön herausgespielte Kontergelegenheiten der Meidericher wurden etwas kläglich verschlunzt. Erst nach 76 Minuten wurde Mark Flekken erstmals gefordert, einen guten Kopfball von Köpke konnte der Niederländer glänzend zur Ecke parieren. Und auf der Gegenseite sorgte Borys Tashchy fünf Minuten vor dem Ende für die endgültige Entscheidung. Erst behinderten sich Stoppelkamp und der ganz starke Fabian Schnellhardt, letztlich flankte Stoppelkamp dann doch noch in die Mitte, wo Tashchy den Ball wuchtig unter die Latte köpfte. 

Der MSV ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen, und verbessert sich auf den achten Tabellenplatz. Doch Vorsicht, der Abstand auf den Relegationsplatz ist nicht wirklich komfortabel. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass die Defensive erneut sehr sicher stand, und dass nun auch endlich zu Hause der Bann gebrochen ist. Neben dem überragenden Souza überzeugte vor allen Dingen Spielmacher Schnellhardt, der immer besser in Fahrt kommt. So darf es sehr gerne weitergehen.  

MSV Duisburg : Erzgebirge Aue 3:0 (0:0) 

MSV Duisburg: Flekken,Hajri, Bomheuer, Nauber, Wolze, Souza (87. Engin), Schnellhardt (89. Albutat), Fröde, Stoppelkamp,Tashchy, Iljutcenko (78. Onuegbu) 

Erzgebirge Aue: Männel,Kalig, Wydra, Rapp, Rizzuto, Tiffert, Fandrich (84. Cacutaula), Kempe, Köpke, Bertram (64. Bunjaku),Kvesic (57. Soukou)   

Tore: 1:0 Souza (50.), 2:0 Souza (54.), 3:0 Tashchy (85.) 

Gelbe Karten: Fröde,Kalig, Wydra, Kempe 

Schiedsrichter: Kempter (Stockach) 

Zuschauer: 13.309 

 

Glanzlose Zebras schlagen Werder

Duisburg, 11. September 2016

Duisburg, 11.September 2016

 

Der MSV Duisburg bleibt nach dem dritten Heimsieg der Saison Tabellenführer der dritten Liga. Im Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen gelang ein verdienter, in der zweiten Hälfte aber mühsamer 1:0 (1:0)-Erfolg. Den Erfolg verdienten sich die Zebras aufgrund einer bärenstarken ersten Hälfte, danach wurde nur noch verwaltet.

Es ging richtig gut los vor 12.452 Zuschauern. Bereits nach drei Minuten hatten die Fans erstmals den Torschrei auf den Lippen. Eine scharfe Rechtsflanke verpassten Zlatko Janjic und Tugrul Erat nur hauchdünn. Auch in der Folge dominierten die Meidericher gegen biedere Gäste. In der 9.Spielminute setzt Janjic einen Freistoß knapp drüber, nach 16 Minuten verzieht Dustin Bomheuer aus aussichtsreicher Position.

 

Sieben Minuten später klappte es dann endlich besser. Zwar säbelt Janjic gekonnt über den Ball, Erat macht es besser und vollendet freistehend zur hochverdienten Führung (23.). Auch in der Folge änderte sich nichts am Spielgeschehen. Das Team von Trainer Ilia Gruev hatte gefühlt 97 Prozent Ballbesitz, verpasste es aber nachzulegen. Zetterer, der ansonsten mit Ratajczak-Gedächtsnisabschlägen aufwartete, parierte zweimal stark gegen Tim Albutat, Janjic setzte die Kugel über den Kasten (25.). Nach 33 Minuten köpft Iljutcenko freistehend vorbei, kurz vor dem Pausenpfiff trifft Janjic nur die Latte.

 

Werder kam mit einem sehr schmeichelhaften Unentschieden in die Halbzeitpause. Die zweite Hälfte war deutlich schlechter. Bremen stand nun besser, und versuchte die Zebras schon früh unter Druck zu setzen. Die Zebras verloren irgendwie den Faden, und verpassten es die Partie zu entschieden. Erst nach 73 Minute wurde der MSV durch Wiegel mal wieder gefährlich. Die Gäste waren einfach nur schlecht, und konnten die gut sortierte MSV-Defensive nicht wirklich unter Druck setzen. Vier Minuten vor dem Ende traf der eingewechselte Onuegbu nur den Pfosten. Erst in der Nachspielzeit wurde Bremen mal gefährlich, der Kopfball aus dem Gewühl verfehlte das Tor aber deutlich.

 

Der MSV Duisburg gewinnt hochverdient gegen Bremen, verpasste es aber die Gäste in der ersten Hälfte aus dem Stadion zu schießen. Die zweite Hälfte war dann einfach sehr wenig. Gegen einen guten Gegner darf sich das Team nicht so präsentieren. Am Ende stehen aber 14 Punkte und die Tabellenführung für die Zebras. So darf es natürlich gerne weitergehen.

 

MSV Duisburg : SV Werder Bremen II  1:0 (1:0)
MSV Duisburg: Flekken, Leutenecker, Bomheuer, Bajic, Wolze, Albutat, Schnellhardt (83. Onuegbu), Wiegel (78. Özbek), Erat (63. Bröker), Janjic – Iljutcenko
SV Werder Bremen II: Zetterer, Eggersglüß, Rehfeldt, Fröde, Verlaat, Aidara, Schmidt (46. Manneh), M. Eggestein, Jacobsen (89. Pfitzner), J. Eggestein (61. Lorenzen), Kazior
Tore: 1:0 Erat (23.)
Gelbe Karten: Bomheuer (90.), Aidara (14.), Fröde (84.)
Schiedsrichter: Winter (Scheibenhardt)
Zuschauer: 12.452

Sieg! Zebras zeigen tolle Moral

Duisburg, 16. April 2016

Duisburg, 16.April 2016

 

Der MSV Duisburg hat mit einem glücklichen 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen den TSV 1860 München weiterhin die Chance doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Nach einer über weite Strecken langweilig und schwachen Partie drehten die Zebras die Partie, und feierten damit den zweiten Sieg in Folge. Die 22.482 Zuschauer in der MSV-Arena sorgten für eine tolle Stimmung, und peitschten die Meidericher in der Schlussphase zum vierten Heimerfolg.

 

Trainer Ilia Gruev nahm nach dem Überraschungscoup in Nürnberg nur eine Änderung vor. Enis Hajri ersetzte den erkrankten Kapitän Branimir Bajic. Von Beginn an entwickelte sich eine schwache Partie auf Augenhöhe. Beide Teams waren darauf bedacht Fehler zu vermeiden, und scheuten demnach das Risiko. Torchancen waren Mangelware. Nach einer Hereingabe von Victor Obinna rutschte Kingsley Onuegbu hauchdünn am Leder vorbei (36.). Folgerichtig ging es torlos in die Halbzeitpause.

 

Auch in der zweiten Hälfte tat sich erstmal wenig. Die erste Chance hatten dann die von Benno Möhlmann trainierten Gäste. Rama scheiterte aber an Michael Ratajczak (55.). Neun Minuten später gingen die Löwen dann durch ein absolutes Traumtor in Führung. Standardspezialist Michael Liendl zog einfach mal aus 25 Metern ab, und traf unhaltbar in den Winkel (64.).

 

Die Zebras schüttelten sich, und wurden von ihren Fans nach vorne gepeitscht. Eine leicht verunglückte Flanke von Kevin Wolze senkte sich gefährlich in die lange Ecke, Ortega konnte aber gerade noch retten. Drei Minuten später sorgten die Zebras für den vielumjubelten Ausgleich. Und hatte dabei wohl auch mächtig Dusel. Eine Rechtsflanke von Steffen Bohl setzte der gerade eingewechselte Thomas Bröker an den Innenpfosten, der Ball tänzelte in Richtung Tor, Schiedsrichter Siewer entschied zum Entsetzen der Gäste auf Tor (74.)

 

Die MSV-Arena glich nun einem Tollhaus. Und es lief weiter für die Meidericher. Nach einem eher harmlosen Foul des bereits verwarnten Degenek entschied Siewer auf Ampelkarte gegen den Löwen (80.). Die Zebras drängten nun auf den Siegtreffer, und dieser sollte tatsächlich gelingen. Nach einer Flanke des ebenfalls eingewechselten Feltscher kommt der Ball irgendwie zu Obinna, der entschlossen einnetzt (86.). Unfassbar!

 

Doch die Partie war noch nicht vorbei. Onuegbu hatte die Chance zur Entscheidung, sein Schuss aus kurzer Entfernung ging aber nur an die Latte (88.). Und auch die Löwen hatten noch eine riesige Chance zum Ausgleich zu kommen. Nach einem Freistoß kommt Adlung freistehend an den Ball, verfehlt das MSV-Tor aber knapp. Aus. Vorbei.

 

Der MSV Duisburg sichert sich einen unglaublich wichtigen Heimsieg und ist nun punktgleich mit den Löwen. Auch wenn der MSV weiterhin Tabellenletzter ist, lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Dafür müssen aus den letzten vier Partien aber mindestens noch drei weitere Siege folgen. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

 

MSV Duisburg : TSV 1860 München 1:2 (0:0)
MSV Duisburg:
Ratajczak, Bohl (78. Feltscher), Meißner, Hajri, Poggenberg (73. Bröker), Chanturia (70. Klotz), Özbek, Holland, Wolze, Onuegbu, Obinna
TSV 1860 München: Ortega, Degenek, Bülow, Mauersberger, Bandowski (87. Beister), Adlung, Lacazette, Claasen, Liendl, Rama (70. Aycicek), Mölders (75. Okotie)
Tore: 0:1 Liendl (64.), 1:1 Bröker (74.), 2:1 Obinna (86.)
Gelbe Karten: Ratajczak, Bülow, Mauersberger
Gelbrote Karte: Degenek (80.)
Schiedsrichter: Siewer (Drolshagen)
Zuschauer: 22.482

 

 

 

Zebras müssen nachlegen

Duisburg, 31. März 2016

Duisburg, 31.März 2016

 

Der MSV Duisburg steht auch am morgigen Freitag (Anstoß 18:30 Uhr) unter Zugzwang. Nur bei einem Heimsieg gegen den starken 1.FC Heidenheim können die Zebras weiter leise auf den Klassenerhalt hoffen. Trainer Ilia Gruev hat während der Länderspielpause gut mit seinem Team gearbeitet, und hofft auf den nächsten Heimerfolg. Nach dem unnötigen Unentschieden in Paderborn zählt gegen Heidenheim nur der vierte Saisonsieg.

Vier Spiele sind die Zebras mittlerweile ohne Niederlage. Da leider nur ein Sieg heraussprang, hecheln die Meidericher immer noch deutlich dem Relegationsplatz hinterher. Doch noch bleiben sieben Spiele um die Sensation zu schaffen. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Im Spiel gegen Heidenheim muss Gruev vermutlich auf den angeschlagenen Mittelfeldmotor James Holland verzichten. Kevin Wolze und Rolf Feltscher kehren nach ihren Gelbsperren zurück in den Kader. Victor Obinna wird vermutlich auch gegen die Brenzstädter zunächst auf der Bank Platz nehmen.

 

Das Team von Trainer Frank Schmidt hat sich im zweiten Zweitligajahr längst etabliert. Nach ihrer starken Debütsaison steht Heidenheim aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. In diesem Kalenderjahr gab es in acht Spielen nur eine einzige Niederlage. Mit Robert Leipertz (8 Tore) und Marc Schnatterer (5) verfügen die Heidenheimer über zwei extrem starke Mittelfeldspieler. Ansonsten ist der Kader sehr ausgeglichen, und spielstark.

 

Es wartet definitiv eine harte Aufgabe auf den MSV Duisburg, der versuchen muss an die gute Leistung gegen Berlin anzuknüpfen. Nur ein weiterer Heimsieg und weitere Patzer der Konkurrenz würden den MSV weiter hoffen lassen. Zudem muss endlich der erste Sieg gegen Heidenheim eingefahren werden. Bis jetzt konnten die Zebras aus drei Spielen nur einen einzigen Zähler behalten. Im Hinspiel unterlagen die Meidericher nach einer von Keeper Michael Ratajczak eingeleiteten Fehlerkette drei Minuten vor dem Ende unglücklich mit 0:1.

 

Es gilt also wie immer die Daumen zu drücken für unsere Zebras. Gelingt der nächste Heimsieg, darf weiter vom Klassenerhalt geträumt werden. Auf geht?s Zebras!

Ja! Furiose Zebras überrennen Sandhausen

Duisburg, 29. November 2015

Duisburg, 29.November 2015

 

Der MSV Duisburg hat sich mit einem eindrucksvollen 3:0-Heimsieg gegen den SV Sandhausen zurück in den Abstiegskampf geschossen. Einer guten ersten Halbzeit folgte eine hervorragende zweite Hälfte. Nachdem Rolf Feltscher die wichtige Führung besorgte, legten die Zebras mit zwei toll herausgespielten Treffern nach. Eine riesige Leistungssteigerung, die durchaus wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt aufblühen lässt.

Der MSV, bei dem Giorgi Chanturia für den gesperrten Dennis Grote begann, startete spielbestimmend in die Partie gegen den Tabellenfünften. Die erste Torchance hatten aber die Gäste. Rossbach zog einfach mal ab, zielte aber genau auf Michael Ratajczak (6.). Nach neun Minuten drückten die Zebras richtig auf den Führungstreffer, und kamen zu vier aufeinanderfolgenden Eckstößen, mehr als ein Schuss von Kevin Wolze sprang dabei aber nicht heraus. Nach 14 Minuten wurde Kingsley Onuegbu im Strafraum gehalten, dass ansonsten kleinliche Schiedsrichtergespann ließ aber durchaus diskussionswürdig weiterspielen.

 

Auch in der Folge blieb der MSV in einer munteren Partie am Drücker. Der emsige Chanturia setzte sich rechts schön durch, seine Hereingabe auf Onuegbu war aber zu ungenau (21.). Auch die Gäste kamen nach etwa 30 Minuten zu einigen gefährlichen Angriffen, wirklich eingreifen musste MSV-Keeper Ratajczak aber nicht. Sechs Minuten vor der Pause bewahrte Gästekeeper Knaller das Überraschungsteam der Liga vor einem Rückstand. Erneut konnte sich Chanturia über rechts durchsetzen, Onuegbu scheiterte aber mit seinem etwas zu zentralen Kopfball am SVS-Torhüter. Zwar hatte Chanturia noch eine weitere Gelegenheit (44.), letztendlich ging es aber torlos in die Halbzeitpause.

 

Mit viel Willen starteten die Gastgeber auch in die zweite Hälfte. Die erste Möglichkeiten hatten aber die von Alois Schwartz trainierten Gäste. Kosecki zog auf dem nassen Rasen einfach mal ab, Ratajczak klärte sicher zur Ecke. Danach begann die beste halbe Stunde der Saison für die Zebras. Erst scheitert Onuegbu erneut an Knaller, doch es gab die nächste Ecke für die Zebras. Die folgende Ecke erzeugte zunächst einmal Durcheinander, schlussendlich bedient James Holland Rolf Feltscher, der eiskalt zur vielumjubelten Führung einnetzen konnte (61.).

 

Nur sechs Minuten später erhöhten die Zebras durch ein wunderbares Traumtor auf 2:0. Der sehr agile Zlatko Janjic flankt von links in Richtung des langen Pfostens, wo der ganz starke Tim Albutat per herrlichen Dropkick das Leder ins Tor hämmert. Was für ein Tor!

 

Statt sich zurückzuziehen, drängten die Meidericher sogar auf den dritten Treffer. Onuegbu legt geschickt ab auf Thomas Bröker, der ehemalige Kölner schaffte es aber leider sich spektakulär selbst anzuschießen. Egal. Zwar versuchten die Gäste noch einmalkonstruktiv nach vorne zu spielen, zumeist endeten die Angriffe aber bereits im Mittelfeld, wo James Holland und Tim Albutat ihre vielleicht besten Leistungen im MSV-Trikot zeigten. Ein ganz starkes Abräumerduo.

 

Den Schlusspunkt setzten verdientermaßen die Gastgeber. Und erneut war es ein Treffer zum Zungeschnalzen. Die eingewechselten Klotz und Scheidhauer bereiten stark vor, der starke Janjic krönte seine Leistung mit dem 3:0-Schlusspunkt.

 

Es war eine insgesamt hervorragende Leistung vom MSV Duisburg, die nun wirklich Hoffnung auf mehr macht. Die Defensive stand sicher, im Mittelfeld zeigten Albutat und Holland dem Gegner ihre Grenzen auf. Auch über die starken Außen, insbesondere der dribbelstarke Chanturia, und der wieder erstarkte Janjic konnten die Zebras viele Akzente setzen. Eine bärenstarke Leistung der Meidericher, die nun seit drei Partien ungeschlagen sind. So darf es gerne weitergehen!

MSV Duisburg ? SV Sandhausen 3:0 (0:0)

MSV Duisburg: Ratajczak, Feltscher, Bohl, Bajic, Wolze, Holland, Albutat (89. Meißner), Bröker (78. Scheidhauer), Janjic, Chanturia (87. Klotz), Onuegbu

SV Sandhausen: Knaller, Klingmann, Kister, Hübner, Paqarada (87. Stolz), Linsmayer, Rossbach, Wooten, Zillner (68. Jovanovic), Kosecki (77. Thiede), Bouhaddouz

Tore: 1:0 Feltscher (61.), 2:0 Albutat (67.), 3:0 Janjic (90.)

Gelbe Karten:  Kister, Linsmayer, Klingmann, Zillner

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Bamberg)

Zuschauer: 13.454

Der Aufstieg rückt näher

Duisburg, 04. Mai 2015

Duisburg, 03.Mai 2015

Es läuft einfach bei den Zebras. Der MSV Duisburg bezwingt Preußen Münster vor tollen 22.763 Zuschauern mit 2:1 (1:0) und darf weiter vom Aufstieg träumen. Die Meidericher sind nun Tabellenzweiter, und haben den Relegationsplatz so gut wie in der Tasche. Drei Spiele ist das Team von Trainer Gino Lettieri noch von der zweiten Liga entfernt.

Lettieri überraschte mit Kevin Scheidhauer im Mittelfeld. Die Zebras waren von Beginn an engagiert, und spielten gefällig nach vorne. Nach gut einer Viertelstunde war es aber Preußens Scherder, der seinen eigenen Keeper prüfte, auch der Nachschuss von Martin Dausch landete bei Schulze Niehues (15.). Scheidhauer (24.) und der agile Kingsley Onuegbu (25.) brachten den Ball ebenfalls nicht im Gästetor unter. Münster konzentrierte sich größtenteils auf die Defensive, mögliche Angriffe der Gäste wurden schlampig weggeschenkt.

Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel durfte das sensationelle Publikum erstmals jubeln. Und wie! Scheidhauer setzt Kapitän Steffen Bohl auf rechts ein, seine lange Flanke verwandelte ausgerechnet der Ex-Preuße Kevin Grote mit einem fantastischen Volleyschuss in den Winkel (38.). Ausgerechnet Grote, der im Hinspiel den entscheidenden Elfmeter gegen die Zebras verschuldete. Mit dieser Führung ging es in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verflachte die Partie ein wenig. Die Zebras ließen Münster nun mitspielen, die Gäste waren aber weiter schwach. Der MSV musste merklich dem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. Während es zunehmend ruppiger wurde, musste auch MSV-Keeper Michael Ratajczak erstmals eingreifen. Einen Freistoß von Bischoff fischte Ratajczak aus der kurzen Ecke (68.). Drei Minuten später scheitert Scherder nach einer Bischoff-Ecke am glänzenden MSV-Keeper (71.).

Knapp zehn Minuten vor dem Ende wurden auch die Meidericher wieder gefährlich. Nach einem Konter über den eingewechselten Klotz scheiterte Dausch allerdings am Außennetz (80.). Drei Minuten vor Schluss folgte endlich die Erlösung. Nach einem weiten Ball von Wolze kann sich Onuegbu gegen mehrere Gegenspieler behaupten, und trifft zum 2:0 (87.). Erst in der Nachspielzeit erzielt Heitmeier den Anschlusstreffer (90.+4).

Ein unglaublich wichtiger Sieg für den MSV Duisburg. Angepeitscht von der tollen Kulisse spielten die Zebras vor allen Dingen im ersten Durchgang wie aufgezogen. Neben den Torschützen konnte sich vor allen Dingen die Innenverteidigung um Thomas Meißner und Branimir Bajic auszeichnen. Der MSV ist nun Tabellenzweiter, und will sich von diesem Platz auch nicht mehr verdrängen lassen.

MSV Duisburg : SC Preußen Münster 2:1 (1:0)
MSV Duisburg: Ratajczak , Bohl, Meißner, Bajic, Wolze,  Scheidhauer, Albutat, Janjic (69. Hajri), Grote (62. Klotz), Dausch (83. Schorch), Onuegbu
SC Preußen Münster: Schulze Niehues, T. Schulz (81. Krohne), Scherder, Heitmeier, Riedel, P. Hoffmann, Bischoff, Truckenbrod, Kara (89. Amachaibou) .Piossek (90. Atlason), Reichwein
Tore: 1:0 Grote (38.), 2:0 Onuegbu (87.), 2:1 Heitmeier (90. + 4)
Gelbe Karten: Grote (5. Gelbe), Meißner
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Zuschauer: 22.763

Foto: Volker Nagraszus

Mühsamer Zebrasieg lässt hoffen

Duisburg, 14. März 2015

Duisburg, 14.März 2015

Der MSV Duisburg steht nach dem hochverdienten 1:0 (0:0)-Heimerfolg gegen die SpVgg Unterhaching wieder auf dem vierten Tabellenplatz, und darf weiter vom Aufstieg träumen. Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Gino Lettieri. Nach zahlreichen ungenutzten Chancen in der Anfangsphase musste der MSV am Ende noch richtig zittern. Dies war zweifelsohne unnötig.

Die Zebras begannen mit  Christopher Schorch, Pierre de Wit, Nico Klotz und Thomas Meißner, während Kevin Wolze sogar auf der Tribüne Platz nehmen musste. Und der MSV begann furios. Pierre de Wit scheiterte nach vier Minuten an Marinovic. Nur drei Minuten später fand Zlatko Janjic seinen Meister erneut im Gästekeeper. Während die Gäste tief standen, und auf Konter lauerten, drängte der Gastgeber auf den Führungstreffer. Thomas Meißner schaffte es nach 19 Minuten den Ball freistehend in Richtung Eckfahne zu befördern.

Die Gäste wurden hinten nun stabiler, die Partie verflachte bei kühlen Temperaturen aber deutlich. Einzig der Schuss von Janjic sorgte noch für etwas Gefahr (29.), letztlich ging es aber torlos in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Durchgang spielte nur eine Mannschaft nach vorne. Nach feiner Vorarbeit von Kingsley Onuegbu bezwang Klotz zwar den Gästekeeper, auf der Linie rettete jedoch Schwabl (53.). Vier Minuten später war es dann endlich soweit. Herröder spielte Hand im eigenen Strafraum, Zlatko Janjic verwandelte den Strafstoß sicher zur verdienten Führung (57.).

In der Folge stand der MSV sicher, die Bemühungen Unterhachings verpufften. MSV-Keeper Michael Ratajczak blieb beinahe beschäftigungslos, sollte aber an seinen Abschlägen arbeiten. Nach 70 Minuten hätte der eingewechselte Dennis Grote für die Entscheidung sorgen müssen, scheiterte aber am Pfosten. In der wenig ansehnlichen Schlussphase passierte dann nicht mehr viel vor den beiden Toren. Unterhaching war harmlos, Gino Lettieri stellte sein Team durch diverse Wechsel als Bollwerk auf.

Am Ende reichte es zu einem glanzlosen Heimerfolg gegen die von 21 Zuschauern unterstützten Gäste. Aufgrund der anderen Ergebnisse war es ein Big Point für die Zebras. Um aufzusteigen muss das Team aber deutlich mehr leisten.

MSV Duisburg : SpVgg Unterhaching 1:0 (0:0)
MSV Duisburg: Ratajczak,  Bohl, Schorch, Meißner, Feltscher , Klotz (61. Grote), Albutat, De Wit (72. Gardawski), Dausch,  Janjic (79. Hajri), Onuegbu
SpVgg Unterhaching: Marinovic, Herröder, Schwabi, Erb, Götze,  Dittrich, Schwarz, Hufnagel (62. Hagn), Gaska, Abelski, Redondo (62. Widemann)
Tore: 1:0 Janjic (57., Handelfmeter)
Gelbe Karten: Klotz, Schorch, Albutat, Herröder
Schiedsrichter: Patrick Alt
Zuschauer: 11.322

 

Siegpflicht für die Zebras

Duisburg, 19. Dezember 2014

Duisburg, 19.Dezember 2014

Der MSV Duisburg will sich am Samstag (Anstoß 14 Uhr) mit einem Heimsieg gegen die Zweitvertretung vom FSV Mainz 05 in die Winterpause verabschieden. Das Team von Trainer Gino Lettieri will die niederlagenlose Heimbilanz natürlich mit einem weiteren Dreier verfeinern, personell sind die Zebras allerdings arg gerupft.

Mit Michael Gardawski (Bluterguss in der Wade), Dennis Grote (Patellasehne entzündet), Erik Wille (Hüftgelenke), Deniz Aycicek (Leistenprobleme), Pierre de Wit (Reha) und Kapitän Steffen Bohl (Muskelfaserriss) muss Lettieri gleich auf sechs Spieler verzichten. Immerhin rückt Dauerbrenner Tim Albutat nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf.

Die Gäste aus Mainz stehen aktuell auf einem Abstiegsplatz. Doch Vorsicht, gerade auswärts konnte der FSV bereits elf Zähler sammeln. Im Hinspiel gewann der MSV nach einer turbulenten Partie mit 4:3, verspielte dabei jedoch eine deutliche Führung. Am Samstag spielt dies keine Rolle mehr. Der MSV will sich und die treuen Fans beschenken, und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.

Mit einem Sieg wäre dann auch wieder ein Überwintern auf dem Relegationsplatz möglich. Also heißt es wieder die Daumen zu drücken für den MSV Duisburg.

Ungefährdeter Sieg für glanzlose Zebras

Duisburg, 07. Dezember 2014

Duisburg, 07.Dezember 2014

Am Nikolaustag hat der MSV Duisburg drei weitere Punkte eingesackt. Im Heimspiel gegen Jahn Regensburg gewannen die Zebras am Ende verdient mit 2:0 (1:0). In einer niveauarmen Partie konnten die Gastgeber aber nicht wirklich glänzen. Dies lag aber auch an den wirklich schwachen Gästen. Die Treffer fielen zu strategisch günstigen Zeitpunkten.

Da Enis Hajri überraschend doch auflaufen konnte, kam nur Matthias Kühne für den gesperrten Kevin Wolze in die Startaufstellung. Für den ersten Höhepunkt sorgten überraschend die Gäste. Hesse nagelte das Leder nach einem Freistoß wuchtig an die Unterkante der Latte (8.). Ein Weckruf für die Meidericher. Zlatko Janjic konnte ungestört über rechts durchmarschieren, seinen eigentlich viel zu sehr in den Rücken gespielten Pass verwandelte Michael Gardawski zur frühen Führung (12.).

Der MSV wollte nun sofort nachlegen. Hajri?s Direktabnahme (13), und der Versuch von Janjic (16.) wurden aber beide entschärft. Die Gäste wurden nun zumindest ein wenig aktiver, mehr als ein Schüsschen von Erwig Drüppel (32.) sollte aber nicht gelingen. So endete eine schwache erste Hälfte mit einer knappen Führung.

Dies änderte sich bereits kurz nach Wiederanpfiff. Nach einem langen Ball von Routinier Branimir Bajic spielt Onuegbu auf Sturmpartner Scheidhauer, dieser legt direkt wieder ab, und Onuegbu stolpert den Ball zur 2:0-Führung über die Linie (47.). Die Vorentscheidung.

Das Spiel dümpelte vor sich hin, beide Teams zeigten nur wenig Interesse Fußball zu spielen. Erst in den Schlusssekunden wurde es noch einmal etwas aktiver. MSV-Keeper Michael Ratajczak parierte die Versuche von Güntner und Windmüller großartig. Auf der Gegenseite verpasste der zur Halbzeit eingewechselte Christopher Schorch den dritten Zebratreffer.

Ein insgesamt völlig ungefährdeter Sieg gegen einen schwachen Tabellenletzten. Einzig die Regensburger Fans sorgten mit ihrer hosenlosen Polonäse während des langweiligen Spiels für ein wenig Unterhaltung. Pflicht erfüllt. So muss es jetzt weitergehen.

MSV Duisburg : SSV Jahn Regensburg 2:0 (1:0)

MSV Duisburg: Ratajczak, Feltscher, Bajic, Meißner, Kühne, Albutat (46. Schorch), Hajri, Gardawski (77. Schnellhardt), Janjic, Scheidhauer (62. Grote), Onuegbu

SSV Jahn Regensburg: Loboué, Palionis, Windmüller, Dürrmeyer (72. Trettenbach), Lorenzi (57. Geipl), Erwig Drüppel, Güntner, Hein, Hesse, Aosman, Steininger (72. Schmid)

Tore: 1:0 Gardawski (12.), 2:0 Onuegbu (46.)

Gelbe Karten: Albutat (5.), Schnellhardt, Güntner, Dürrmeyer

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

Zuschauer: 10.081