Keine Tore gegen Halle

Duisburg, 05. November 2016

Duisburg, 05.November 2016

 

Der MSV Duisburg ist beim Schneckenrennen um den Aufstieg weiterhin in der Pole Position. Nach einer einfallslosen Leistung reichte es allerdings auch gegen den Halleschen FC nur zu einem torlosen Unentschieden. Mit den drittwenigsten Treffern der Liga ist der MSV weiterhin Tabellenführer, hatte gegen das Team von der Saale allerdings auch viel Glück.

Nach nur zwei Minuten hätte es erstmals im Tor von Mark Flekken einschlagen können. Einen Schuss von Fennell konnte Baris Özbek im letzten Moment an den Pfosten lenken. Auf der anderen Seite scheiterte Wolze nach einer geschickten Eckstoßvariante an Gästekeeper Bredlow (5.). Die Zebras wirkten gerade in der Defensive fahrig und unkonzentriert. Immer wieder fanden die Gäste Anspielstation in aussichtsreichen Positionen, nutzten diese aber glücklicherweise nicht.

 

Nach vorne gelang den Meiderichern auch nicht viel. Halle stand sehr tief, und versuchte die Zebras dann auszukontern. Ajani zielte vorbei (11.), Flekken parierte gegen Pintol (33.). Erst kurz vor der Pause zeigte sich der MSV wieder. Nach schöner Vorarbeit von Andreas Wiegel versuchte es Brandstetter mit der Hacke, Bredlow hatte aber keine Mühe (44.).

 

Auch in der zweiten Hälfte waren die Gäste das gefährlichere Team. Pintol setzt das Leder knapp daneben (51.), Ajani köpft nachdem er an Flekken vorbei ist ebenfalls neben das Tor. Erst nach den Einwechslungen von Engin und Onuegbu wird es etwas besser. Und nach 79 Minuten hätten die Zebras sich doch noch belohnen können. Brandstetter scheitert jedoch freistehend an Bredlow.

 

Am Ende müssen sich die Zebras mit einem torlosen Remis gegen Halle begnügen. Gegen tief stehende Gäste wirkte der MSV ideenlos und diesmal auch in der Defensive anfällig. Die Liga erlaubt den Zebras aber auch die aktuelle Schwächephase.

 

 

MSV Duisburg : Hallescher FC 0:0 (0:0)
MSV Duisburg: Flekken, Klotz, Bomheuer, Bajic, Wolze, Özbek, Dausch (53. Onuegbu), Wiegel (64. Engin), Janjic, Bröker, Brandstetter (81. Iljutcenko)
Hallescher FC: Bredlow, Schilk, Kleineheismann, Franke, Baumgärtel, Gjasula, Fennell, Ajani (76. Röser), Pfeffer (67. Müller), Lindenhahn, Pintol (90. El-Helwe)
Gelbe Karten: Özbek, Lindenhahn
Schiedsrichter: Reichel (Sindelfingen)
Zuschauer: 12.568

Ja! Zebras siegen gegen Paderborn

Duisburg, 06. Oktober 2015

Duisburg, 06. Oktober 2015

Der MSV Duisburg hat endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den SC Paderborn reichte es am Ende zu einem verdienten 1:0-Heimsieg (0:0).Damit erhalten sich die Zebras zumindest die Chance auf den Klassenerhalt, und können  mit Selbstvertrauen in die nächsten Partien gehen. MSV-Stürmer Victor Obinna zeigte eine herausragende Leistung, die Zebras spielten erstmals ohne Gegentor.

Es war keine leichte Partie gegen den SC Paderborn. Der MSV begann durchaus forsch, stand in der Defensive aber ziemlich bescheiden. Die Gäste aus Ostwestfalen hatten dementsprechend Platz, und auch durchaus Chancen im ersten Durchgang. Die erste Riesenchance in der ersten Halbzeit hatten aber die Meidericher. Der überragende Obinna setzte sich gleich gegen vier Gegenspieler durch, seinen abgefältschten Schuss konnte Kruse aber gerade noch zur Ecke klären (23.).

 

Auch in der Folge wirkte Paderborn gefährlicher, doch die MSV hätte in Führung gehen können. Grote tankt sich auf links durch, Onuegbu?s Versuch rollt aber leider parallel zur Torlinie ins Toraus (32.). So ging es trotz einiger Unaufmerksamkeiten in der Defensive mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause,

 

In der zweiten Hälfte drehte Obinna dann mal so richtig auf. Dreimal scheiterten er allerdings an Kruse (58./59./62.). Auf der Gegenseite passierte jetzt nicht mehr viel. Nach 70 Minuten hätten die Gäste dann aber doch in Führung gehen können, Innenverteidiger Hoheneder scheiterte aber am aufmerksamen Ratajczak (70.). Kurz danach zielte der eingewechselte Stoppelkamp mit seinem Freistoß knapp daneben (72.). In der 79.Spielminute tänzelte Ouali durch den Strafraum, Meißner klärte in seiner besten Aktion auf der Linie.

 

Und dann sollte es doch noch klappen. Der für den grottenschlecht spielenden eingewechselten Scheidhauer Chanturia setzt sich durch, spielt einen wunderbaren Doppelpass mit Onuegbu, vernascht seine beiden Gegenspieler, und trifft zum 1:0-Siegtreffer! Die MSV-Arena stand Kopf.

 

Am Ende war es ein verdienter MSV-Sieg! Die Zebras investierten mehr in die Partie, und gewannen letztlich aufgrund der größeren Chancen verdient. So muss es jetzt aber auch weitergehen!

 

MSV Duisburg : SC Paderborn: 1:0 (0:0)
MSV Duisburg: Ratajczak , Feltscher, Meißner, Bajic, Wolze , Holland, Dausch , Scheidhauer (46. Chanturia), Grote, Onuegbu, Obinna (84. Bohl)
SC Paderborn: Kruse, Brückner, Wahl, Hoheneder, Ndjeng, Wydra, Bakalorz, Ouali, Stöger (77. Saglik), Vucinovic (65. Stoppelkamp), Proschwitz
Tor: 1:0 Chanturia (81.)
Gelbe Karten: Holland, Chanturia ? Bakalorz, Ndjeng
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Zuschauer: 14.667

MSV gegen den FSV Frankfurt stark ersatzgeschwächt

Duisburg, 17. September 2015

Duisburg, 19. September 2015

Stark ersatzgeschwächt geht der MSV Duisburg am morgigen Sonntag (Anstoss 13.30 Uhr) die Begegnung in der heimischen MSV-Arena gegen den FSV Frankfurt an. Neben Pechvogel Andreas Wiegel, der sich bei der unglücklichen 0:2 Auswärtsniederlage bei St. Pauli am vergangenen Montag einen Kreuzbandriss zuzog, wird Trainer Guido Lettieri auch auf Zlatko Janjic verzichten müssen.

Und das wahrscheinlich gleich für sechs Wochen, denn die Wadenverletzung des offensiven Mittelfeldspielers ist ernsthafter als zunächst angenommen.

Auch Top-Neuzugang Victor Obinna wird immer noch nicht den Zebra-Dress überstreifen können. Zwar hat Obinnas Ex-Verein Lokomotive Moskau die nötige Freigabe mittlerweile endlich erteilt, dafür hat der russische Fußballverband die nötigen Papiere bis Freitag immer noch nicht eingereicht, so dass der nigerianische Stürmer sich die Partie am Sonntag wohl oder übel noch von der Tribüne anschauen muss.

Dazu werden Simon Brandstetter und Dan-Patrick Poggenberg noch einige Monate ausfallen. Für Enis Hajri kommt ein Einsatz gegen die Mannschaft vom Frankfurter Bornheimer Hang wohl ebenfalls noch zu früh. Die Liste der Ausfälle wird jedenfalls länger und länger, Besserung ist hier nicht in Sicht.

Keine guten Voraussetzungen demnach für das arg gebeutelte Lettieri-Team, dass auf allen Ebenen derzeit vom nötigen Glück verlassen wird und scheint. Trotzdem wollen die Zebras das enorm wichtige Spiel gegen die Defensivkünstler aus Hessen, die bisher in ihren Auswärtsspielen noch ohne Gegentor den Platz verlassen haben, positiv angehen, endlich einen Heimdreier landen.

Mit ganz breiter Brust dürften die Hessen beim Gastspiel in Duisburg trotzdem nicht auflaufen, setzte es doch am vergangenen Spieltag beim Heimauftritt gegen die Eintracht aus Braunschweig eine deutliche 0:3 Niederlage.

Denn irgendwann muss der MSV Duisburg mit dem nötigen Glück im Rücken in die lange vermisst Erfolgsspur zurück kehren. Mit einem Sieg gegen die Frankfurter könnten die Blau-Weißen die „rote“ Laterne der Liga auch endlich abgeben.

Deswegen gilt morgen: Ein Sieg muss her. Die Punkte bleiben in Duisburg.

Auf gehts Zebras!     

Zebras wollen auswärts punkten

Duisburg, 13. September 2015

Duisburg, 13.September 2015

Der MSV Duisburg steht Montagabend (Anstoß 20:15 Uhr) beim Gastspiel in St.Pauli unter Zugzwang. Die Zebras haben in der Länderspielpause gut gearbeitet, und gehen optimistisch in die Partie bei den Hamburgern. Verzichten muss Trainer Gino Lettieri aber auf eine ganze Reihe von Spielern.

Zwei neue Akteure könnten dafür aber ihr Debüt feiern. Ob Victor Obinna und Lasha Dvali auflaufen, steht aber noch in den Sternen.

Definitiv fehlen werden neben den langzeitverletzten Dan Patrick Poggenberg (Schienbeinbruch, Simon Brandstetter (Sprunggelenksbruch) und Enis Hajri (Bänderiss) auch Thomas Bröker (Adduktoren), Pierre de Wit (Muskuläre Probleme), Zlatko Janjic (Wadenprellung) und Nico Klotz (Einblutung im Oberschenkel). Hinter dem Einsatz von Mittelfeldstratege Martin Dausch (Rücken) steht noch ein dickes Fragezeichen.

Also nicht unbedingt perfekte Aussichten für die Meidericher am Millerntor den ersten Saisonsieg einzufahren. Die Gastgeber vom Kiez haben mit Trainer Ewald Lienen einen fast perfekten Saisonstart hingelegt. Nach zehn Zählern aus den ersten vier Spielen verloren die Hamburger zwar die letzte Partie in Frankfurt, könnten mit einem Heimsieg aber auf den dritten Tabellenplatz klettern.

Nach der schwierigen Vorsaison geht es aufwärts für die Lienen-Truppe. Bei den Zebras gilt es die positiven Aspekte aus dem Heimspiel gegen Greuther Fürth mitzunehmen, und mit viel Mut beim FC St.Pauli anzutreten. Gegen die Franken zeigte der MSV seine beste Saisonleistung, und musste erst in der Nachspielzeit den unglücklichen Ausgleichstreffer hinnehmen.

In den letzten vierzehn Tagen konnte sich die Mannschaft einspielen, und nun soll sich auch auf dem Platz zeigen, dass die Meidericher in der Liga angekommen sind. Es gilt also wie immer die Daumen zu drücken für unsere Zebras. Ein Erfolgserlebnis würde den weiteren Saisonverlauf sehr viel einfacher gestalten.

Auf geht?s Zebras!

Zebras prallen nicht auf Daniel Masuch

Duisburg, 29. April 2015

Duisburg, 01. Mai 2015

Das Spiel für den MSV Duisburg überhaupt, vielleicht das vorentscheidende im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Westderby gegen Preußen Münster steht am Sonntag (Anstoss in der MSV-Arena 14 Uhr) an. Und erstmals wird der „Duisburger Jung“ Daniel Masuch nicht das Tor der grün-schwarzen Gäste aus Münster hüten.

Was auf der einen Seite ein gutes Omen für die Zebras ist, ist auf der anderen Seite alles andere als ein gutes Zeichen für den Buchholzer Torwarthünen (auf dem Foto mit Neffe Sam).

In den letzten drei Partien gegen die Westfalen gab es für die Meidericher nichts zu holen. Hauptgrund für diese Negativbilanz war ganz sicher Daniel Masuch. Der Modellathlet, ausgebildet in der Jugend von Viktoria Buchholz, bildete in den vergangenen drei Spielen gegen den MSV die Mauer, an der die Angriffe der Zebras regelmäßig abprallten.

Gerade mal ein Tor musste Daniel Masuch gegen den MSV hinnehmen. Bilanz der blau-weiß Gestreiften: Glatte null Punkte.

Jetzt sind die Vorzeichen allerdings anderer Natur. Nach einem Bruch der Handwurzel, einer Gehirnerschütterung und eines Nasenbeinbruchs im November musste Daniel Masuch zwangsweise ins zweite Glied der Preußen rücken, nahm mit der besonders für Torhüter ungeliebten Ersatzbank vorlieb. Nur bei der vor allem für ihn unglücklichen 2:3 Heimpleite der Preußen gegen Chemnitz kehrte er ins Tor der Münsteraner zurück.

Eine besondere Situation für den gebürtigen Buchholzer, der im Übrigen aktuell der älteste Spieler in den drei höchsten deutschen Fußballligen ist: „Nach langer Zeit ist es für mich das erste Mal nicht im Tor zu stehen. Gerade gegen den MSV. Das ist für mich auch eine neue Situation“, bekennt Daniel Masuch.

Der Vertrag des Torhüters läuft nach der Saison aus. Gespräche mit den Verantwortlichen der Preußen gab es bisher noch nicht. Auch das ist für den Veteranen keine Sache um besorgt in seine persönliche Zukunft zu schauen: „Ich bin zur Zeit total entspannt. Ich werde ganz nüchtern an die Sache rangehen, “ so Daniel Masuch.

Aber natürlich macht der Torwart, dessen aktive Karriere sich im Spätherbst befindet Gedanken über seine Zukunft. An ein Karriereende denkt der passionierte Mallorca-Fan dabei überhaupt nicht, verschwendet daran keine Gedanken: “ Solange der Körper noch mitmacht, stelle ich mir die Frage nicht. Ich bin absolut topfit. Ich will gerne noch weitermachen Und bin auch überzeugt, dass sich bei mir bis August, wenn es aller spätestens wieder losgeht, noch was ändert“, sieht der ehemalige Student seine sportlichen Perspektiven nicht schwarz.

Und das ist ihm ganz sicher mehr als nur zu gönnen. Ein Spieler seiner Klasse ist für so manchen Verein aus der dritten oder zweiten Liga ein absoluter Gewinn. Nicht nur als Torwart, ganz sicher auch als Typ.

Schwache Zebras verpassen den Heimsieg

Duisburg, 21. Dezember 2014

Duisburg, 21.Dezember 2014

Das war leider nix zum Jahresabschluss. Im letzten Spiel vor Weihnachten schafft der MSV Duisburg nur ein schwaches 1:1 (1:1)-Unentschieden gegen die Zweitvertretung vom FSV Mainz 05. In einer nicht wirklich hochklassigen Partie sollte die frühe Führung durch den verwandelten Foulelfmeter von Zlatko Janjic (13.) nicht ausreichen. Der MSV überwintert nur auf dem sechsten Tabellenplatz.

Es sollte wohl nicht sein. Der MSV bleibt zu Hause zwar ungeschlagen, enttäuschte seine Fans und sich selbst aber gehörig. Bereits nach sechs Minuten parierte Ratajczak den Kopfball von Klement. Sieben Minuten später gingen die Zebras in Führung. Klotz wird von den Beinen geholt, Zlatko Janjic verwandelt den fälligen Elfmeter sicher (13.).

Die Freude währte jedoch nur kurz. 22 Minuten waren gespielt, als Roßbach nach einer Ecke ungestört einnicken konnte. Bis zum Seitenwechsel passierte nun überhaupt nichts mehr, Das Niveau sank dramatisch. Der Pausenpfiff glich einer Erlösung.

Nach dem Wechsel hatte Kevin Scheidhauer die ersten MSV-Gelegenheiten (50./55.). Nach 68 Minuten köpft Branimir Bajic das Leder knapp drüber. Die Zebras waren zwar klar spielbestimmend, gefährlich war es jedoch nur selten. Die Mainzer standen kompakt, und lauerten ihrerseits auf Konter.

Kurz vor dem Schlusspfiff hätten die Gäste dann sogar gewinnen können. Der zuvor eingewechselte Höler scheiterte aber zweimal am aufmerksamen Ratajczak. So blieb es beim enttäuschenden Unentschieden in der MSV-Arena. Der MSV überwintert als Tabellensechster, hat allerdings auch nur drei Zähler Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz.

MSV Duisburg : 1. FSV Mainz 05 II 1:1 (1:1)

MSV Duisburg: Ratajczak, Feltscher, Meißner, Bajic, Wolze, Albutat, Janjic, Klotz (78. Lekesiz), Dum (37. Schnellhardt), Scheidhauer, Onuegbu (75. Hajri)

1. FSV Mainz 05 II: Huth, Moos, Kalig, Hack, F. Müller, Weil, Saller, Pflücke (59. Bouziane), Roßbach, Klement (76. Wlach), Sliskovic (86. Höler)

Tore: 1:0 Janjic (13., Foulelfmeter), 1:1 Roßbach (22.)

Gelbe Karten: Meißner, Roßbach

Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin)

Zuschauer: 11.637

     

 

MSV-Weihnachts-Wunschbaum-Aktion gestartet

Duisburg, 27. November 2014

Duisburg, 28. November 2014

Die Zebras werden auch in diesem Jahr Kindern, die es besonders schwer haben, ein schönes Weihnachtsfest bescheren. Allerdings ist Mithilfe von wirklich jedem, der sich beteiligen will, gefragt. Zum bereits vierten Mal wird der MSV Duisburg die „MSV-Weihnachts-Wunschbaum-Aktion“ anbieten.

So wird im Foyer der „Schauinsland-Reisen-Arena“ bereits zum kommenden Spiel am Samstag gegen den SV Wehen-Wiesbaden ein großer Weihnachtsbaum stehen, an dem Wunschzettel benachteiligter Kinder hängen, die dort ihre Wünsche fürs kommende Weihnachtsfest anbringen konnten. Auf den vielen Wunschzetteln der Kinder stehen Wünsche bis maximal 20 Euro, die wirklich jeder abnehmen kann, um dem jeweiligen Kind seinen Herzenswunsch fürs Fest zu erfüllen.

„Ich freue mich von Herzen, als Teil des MSV diesen Kindern und Jugendlichen ihre Weihnachtswünsche zu erfüllen und ihnen so ein Stück Hoffnung und Freude geben zu können“, sagte MSV-Trainerin Inka Grings.

Auch Geschäftsführer Peter Mohnhaupt betont: „Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung in Duisburg bewusst und versuchen, auch mit dem Weihnachts-Wunschbaum einen Teil von dem, was die Menschen hier dem MSV geben, zurück zu geben.“ Und Sportdirektor Ivo Grlic verdeutlicht: „Wir alle können hier mit wenig Aufwand viel erreichen, nämlich Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern!“

Mittelfeldspieler Dennis Grote, der gleich nach dem offiziellen Startschuss einen Wunschzettel vom geschmückten Tannenbaum pflückte, betonte: „Es ist für mich als Pate der zebrakids eine Auszeichnung und auch Verpflichtung: wir wollen – besonders gerne in der Weihnachtszeit – etwas zurückgeben.“

Und Mittelfeldspielerin Sofia Nati, die ebenfalls gleich einen Wunschzettel nahm, brachte es treffend auf den Punkt: „Ein Kinderlachen ist immer ehrlich.“ Das Foto zeigt rechts MSV-Mittelfeldspielerin Sofia Nati und links MSV-Mittelfeldspieler Dennis Grote. Die Weihnachts-Wunschbaum-Aktion wird traditionell gemeinsam mit dem zebrakids e.V. durchgeführt, der sich seit Jahren liebevoll um sozial benachteiligte Kinder in unserer Stadt kümmert.

zebrakids-Vorsitzender Detlev Gottschlich lobt die Zusammenarbeit mit dem MSV: „Diese Aktion mit einer überwältigenden Beteiligung der Fans des MSV ist in den vergangenen Jahren ein toller Erfolg gewesen. Wir wollen auch in diesem Jahr wieder viele Kinderaugen zum Leuchten zu bringen!“

Die Geschenke gehen in diesem Jahr an sieben Kinderheime und soziale Einrichtungen aus Duisburg und Umgebung: St. Barbara Kinderheim, St. Josef Kinderheim, Kinderdorf Duisburg, Ev. Kinderheimat Neukirchen-Vluyn, Schifferkinderheim Nikolausburg, Pro Kids Duisburg, Kinderhospiz St. Raphael.

Heimspiel für Daniel Masuch

Duisburg, 07. Mai 2014

Duisburg, 09. Mai 2014

Ein Heimspiel als Auswärtsspiel für Daniel Masuch. Klingt komisch, ist aber so, wenn der gebürtige Duisburger Daniel Masuch als Torwart der Münsteraner Preußen am kommenden Samstag den 10. Mai zum Schlussakord der Saison 2013/14 in der MSV-Arena das Tor der Adlerträger hüten wird.

Die Rückkehr des „Duisburger Jung“, wenn auch nicht zur alten Wirkungsstätte, ist auch für den Torwartroutinier ein sportlicher Höhepunkt, die Vorfreude auf sein „Heimspiel“ beim Westderby riesengroß: „Natürlich ist das Spiel am Samstag definitiv für mich etwas ganz Besonderes. Wenn ich mir jetzt vorstelle, wer so alles in der MSV-Arena sein wird, dann freue ich mich natürlich sehr. In Duisburg im Stadion vor so einer Kulisse spielen zu können, ist natürlich alleine an sich schon etwas Besonderes“.

Obwohl es natürlich für beide Mannschaften um nicht mehr viel gehen wird, wenn sie am Samstag aufeinandertreffen. Das waren die Vorstellungen beider Vereine vor Start der jetzt endenden Spielzeit natürlich ganz andere. Während man beim MSV, trotz fehlender Saisonvorbereitung, insgeheim gehofft hatte oben angreifen zu können, hatten die Preußen aus Münster den Aufstieg, den man eine Saison vorher ganz knapp verpasst hatte, als Ziel im Visier.

Das sieht auch Daniel Masuch (Auf dem Foto mit Neffe Sam) so. „Unsere Saison hinkt komplett hinter den Ansprüchen her. Wir hatten uns andere Ziele gesetzt. Um dann spätestens bei der Auswärtspleite in Kiel, feststellen zu müssen, das es jetzt gegen den Abstieg geht“. Nicht zuletzt auf Daniel Masuch konstant guter Leistung ist es zurück zuführen, das ein damals denkbarer Abstieg für die Münsteraner schon lange kein Thema mehr ist.

Im Mittelfeld, knapp hinter den Zebras, haben sich die Grün-Schwarzen eingereiht. Ob das auch noch nach Abpfiff des Spiels am Samstag noch so sein wird, wird sich zeigen. Und ob Daniel Masuch überhaupt einmal in seiner Karriere das Zebradress überstreifen wird, auch. Denn immerhin ist der Modellathlet schon 37 Jahre alt, hat noch ein Jahr Vertrag bei den Preußen, und weiß jetzt noch nicht, wohin seine Reise gehen wird.

Der gebürtige Duisburger, der einst von Viktoria Buchholz – unweit der MSV-Arena gelegen – auszog die Fußballwelt zu erobern, hatte merkwürdigerweise nie die Chance erhalten bei den Zebras Fuß zu fassen.

Mit ein bisschen Wehmut denkt der Hüne im Münsteraner Tor daran schon zurück: „Nach meinem Abschied von Adler Oberhausen hatte ich schon gehofft zumindest bei den MSV-Amateuren mal eine Chance zu bekommen“. Nach kurzem Kontakt damals zerschlug sich allerdings der Wunsch des Torhüters.

Sehr, sehr Schade, denn immerhin macht der mehr als nur sympathische heimatverbundene Masuch, der nur nebenbei bemerkt den MSV beim Pokalendspiel in Berlin gegen Schalke als ganz normaler Fan auf der Tribüne die Daumen drückte, aus seinem unerfüllten Wunsch keine Mördergrube: „Als Duisburger hätte ich gerne für den MSV gespielt. Einmal das eigene Trikot nach Ende der Karriere im Partykeller an der Wand zu sehen, das wäre es gewesen.“

Auch wenn die Zeichen momentan andere sind, wer weiß denn heute, ob sich das nicht doch noch einstellen wird?

“ Meidericher Vizemeister“ ab heute wieder im Filmforum

Duisburg, 13. Mai 2014

Nach der Uraufführung des Dokumentarfilms „Von Anfang bis Westende – Meidericher Vizemeister“ vom 30. März ist der Erfolg nicht ausgeblieben. Wer damals dabei war, den überrascht das ganz sicher nicht. Die erste Auflage der DVD war ruckzug vergriffen, die zweite Auflage ist ab sofort im MSV-Fan-Shop jetzt wieder für 20 Euro zu haben. Das Filmforum zeigt heute die „Vizemeister“.

Das Filmforum Duisburg am Dellplatz hat die Meidericher „Vizemeister“ wieder ins Programm aufgenommen. Drei neue Vorführungen sind eingeplant. Die erste Vorführung gibt es am dem heutigen Dienstag den 13. Mai um 20.30 Uhr, die nächste folgt am Freitag den 16. Mai um 18.30 Uhr und die letzte im Mai wird am Donnerstag den 29.05 um 18 Uhr ausgestrahlt werden.

Der 128 minütige Dokumentarstreifen der ersten Bundesligasaison 1963/64, die der Meidericher SV am Ende sensationell auf dem zweiten Platz abschloss, wurde vom Autorentrio bei ihrem Erstlingswerk mit Interviews der damaligen Akteure, vielen Spielausschnitten und Berichten aus den Zeitungen wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Unzählige Anekdoten und Anekdötchen reihen sich pausenlos aneinander, geben ein rundes Bild ab von den ersten zaghaften Gehversuchen der Fußball-Bundesliga, vom Leben abseits des Platzes und wie der MSV und Meiderich plötzlich mitten drin, statt nur dabei waren.

Viele ehemalige MSV Spieler wie Mannschaftskapitän Günter Preuß, Horst „Pille“ Gecks, Dieter „Pitter“ Danzberg, „Lulu“ Nolden oder Hartmut „Hatte“ Heidemann, alle im Übrigen echte Meidericher,  und nicht zuletzt Trainer Rudi Gutendorf kommen zu Wort und schildern aus ihrer Sicht die Geschichte des deutschen Vizemeisters Meidericher SV.

Vor allem das „Doppelpassspiel“ zwischen den MSV-Spielern „Hennes“ Sabbath und „Lölle“ Lotz spornt die Lachmuskeln eines jeden Zuschauers zu Höchstleistungen an. Von Formulierungen wie „Für ein Mettbrötchen und einen Kaffee haben wir alles weggekloppt“ oder „Wir brauchten eigentlich gar keinen Trainer“ – Rudi Gutendorf dürfte es gefreut haben- und nicht zuletzt, wie zwei MSV-Recken dem Trainer an die Karre gepinkelt haben – und das nicht einmal im übertragenden Sinne – ist Comedy pur.

Im Mittelpunkt des Films steht neben der Vizemeisterschaft die ereignisreiche Karriere und das Leben der MSV-Legende Werner „Eia“ Krämer. Von seinen Söhnen Christian und Michael eindrucksvoll geschildert, besonders auch die letzten leidvollen Lebensjahre des verstorbenen Ausnahmespielers, geht bis ins Mark und ganz tief ins Herz. Vor allem auch über den Menschen Werner Krämer weit jenseits des Fußballplatzes und wie er wirklich war. Dazu reicht das Statement von MSV-Legende Michael Bella stellvertretend vollkommen aus. Das Autorentrio wollte mit dem Film „Eia“ Krämer ein Denkmal setzen, das ist ihnen jedenfalls ganz bestimmt gelungen.

Was sich das dreiköpfige Machergestirn um Kristian Lütjens, Matthias Knorr und Michael Wildberg alles einfallen ließen, an Material zusammen getragen haben, ist ein erstaunliches und lebendiges Werk, denn immerhin liegen die geschilderten Ereignisse mittlerweile auch schon 50 Jahre zurück.

„Von Anfang bis Westende – Meidericher Vizemeister“

Duisburg, 27. April 2014

Duisburg, 28. April 2014

Tatort Filmforum Duisburg, Premiere des Films „Von Anfang bis Westende – Meidericher Vizemeister“. Wer im Vorfeld der Uraufführung gedacht hätte ein amateurhaftes Werk zu sehen, der musste überrascht feststellen, damit völlig falsch zu liegen. Ab sofort ist die DVD „Von Anfang bis Westende – Meidericher Vizemeister“ im MSV Fan-Shop für 20 Euro zu haben.

Der 128 minütige Dokumentarstreifen der ersten Bundesligasaison 1963/64, die der Meidericher SV am Ende sensationell auf dem zweiten Platz abschloss, wurde vom Autorentrio bei ihrem Erstlingswerk mit Interviews der damaligen Akteure, vielen Spielausschnitten und Berichten aus den Zeitungen wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Unzählige Anekdoten und Anekdötchen reihen sich pausenlos aneinander, geben ein rundes Bild ab von den ersten zaghaften Gehversuchen der Fußball-Bundesliga, vom Leben abseits des Platzes und wie der MSV und Meiderich plötzlich mitten drin, statt nur dabei waren. Viele ehemalige MSV Spieler wie Mannschaftskapitän Günter Preuß, Horst „Pille“ Gecks, Dieter „Pitter“ Danzberg, „Lulu“ Nolden oder Hartmut „Hatte“ Heidemann, alle im Übrigen echte Meidericher,  und nicht zuletzt Trainer Rudi Gutendorf kommen zu Wort und schildern aus ihrer Sicht die Geschichte des deutschen Vizemeisters Meidericher SV.

Vor allem das „Doppelpassspiel“ zwischen den MSV-Spielern „Hennes“ Sabbath und „Lölle“ Lotz spornt die Lachmuskeln eines jeden Zuschauers zu Höchstleistungen an. Von Formulierungen wie „Für ein Mettbrötchen und einen Kaffee haben wir alles weggekloppt“ oder „Wir brauchten eigentlich gar keinen Trainer“ – Rudi Gutendorf dürfte es gefreut haben- und nicht zuletzt, wie zwei MSV-Recken dem Trainer an die Karre gepinkelt haben – und das nicht einmal im übertragenden Sinne – ist Comedy pur.

Im Mittelpunkt des Films steht neben der Vizemeisterschaft die ereignisreiche Karriere und das Leben der MSV-Legende Werner „Eia“ Krämer. Von seinen Söhnen Christian und Michael eindrucksvoll geschildert, besonders auch die letzten leidvollen Lebensjahre des verstorbenen Ausnahmespielers, geht bis ins Mark und ganz tief ins Herz. Vor allem auch über den Menschen Werner Krämer weit jenseits des Fußballplatzes und wie er wirklich war. Dazu reicht das Statement von MSV-Legende Michael Bella stellvertretend vollkommen aus. Das Autorentrio wollte mit dem Film „Eia“ Krämer ein Denkmal setzen, das ist ihnen jedenfalls ganz bestimmt gelungen.

Was sich das dreiköpfige Machergestirn um Kristian Lütjens, Matthias Knorr und Michael Wildberg alles einfallen ließen, an Material zusammen getragen haben, ist ein erstaunliches und lebendiges Werk, denn immerhin liegen die geschilderten Ereignisse mittlerweile auch schon 50 Jahre zurück. Und geben der heutigen MSV-Fanszene Antworten auf mögliche offene Fragen, wie zum Beispiel der „Zebratwist“ entstanden ist. In einem kurzweiligen Interview mit Uwe Seeler wird diese Frage geklärt.