Die Sorgen beim MSV werden größer

Duisburg, 19. März 2018

Duisburg, 19.März 2018

So langsam aber sicher muss der MSV Duisburg wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Im Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig zeigte das Team von Trainer Ilia Gruev über 60 Minuten eine völlig indiskutable Leistung. Erst in der Schlussphase wachten die Zebras auf, und hätten sich beinahe noch einen Punkt geschnappt. Letztlich dürfen die Meidericher so nicht auftreten. In der Tabelle könnte es kritisch werden.

Nein, die Zebras haben in Braunschweig wahrlich keine gute Leistung gezeigt. Am Ende unterlag der MSV mit 3:2 (3:0) bei der Eintracht, und muss nun natürlich verstärkt nach unten schauen. Besorgniserregend war vor allen Dingen der katastrophale Auftritt in den ersten 60 Minuten. Die Meidericher gingen jedem Zweikampf aus dem Weg, und schenkten den Gastgebern quasi die drei Treffer.

Nach 18 Minuten brachte Nyman die Eintracht in Führung. Enis Hajri verweigerte einen anständigen Zweikampf, der Schwede bedankte sich mit dem 1:0. Nur zwei Minuten später sorgte eine Ecke für das 2:0. Tingager dürfte gegen die teilnahmslos wirkenden Hajri und Onuegbu entspannt einköpfen (20.). Der MSV präsentierte sich in Geberlaune. Erst nach 34 Minuten kam der MSV zu einer Torchance. Moritz Stoppelkamp scheiterte aber an Fejzic. Und auf der Gegenseite kam es noch dicker. Abdullahi marschiert alleine auf Flekken zu, und trifft aus knapp 16 Metern zum 3:0-Pausenstand. Bezeichnenderweise verhinderte Onuegbu am Boden liegend kurz vor der Pause einen Treffer von Engin, Fejzic hatte zuvor stark gegen Stoppelkamp pariert.

Eine desaströse und unerklärliche erste Halbzeit der Zebras, die teilweise abwesend wirkten. Und zu Beginn der zweiten Hälfte wurde es auch noch nicht merklich besser. Braunschweig investierte nun aber weniger, und überließ den Meiderichern die Spielkontrolle. Einen gefährlichen Versuch von Stoppelkamp konnte Fejzic gerade noch parieren (52.). Nach 66 Minuten scheiterte Stoppelkamp erneut an Fejzic, Hajri traf den Pfosten (67.). So musste es der Kapitän richten. Kevin Wolze trifft per direkten Freistoß zum 3:1 (69.).

Die Zebras waren nun endlich bei der Sache, und hatten weitere Chancen. Nauber kommt nach einer Standardsituation zum Abschluss, zielt aber leider knapp über den Kasten (73.). Sieben Minuten vor dem Ende keimte Hoffnung auf. Stoppelkamp flankt in die Mitte, und der Braunschweiger Valsvik trifft per Eigentor zum 3:2 (83.). Es sollte trotzdem nicht mehr reichen.

Ohne die gesperrten Iljutcenko und Fröde, sowie den verletzten Spielmacher Fabian Schnellhardt zeigte der MSV über weite Strecken eine absolut enttäuschende Leistung, und muss nun definitiv auch nach unten schauen. Sollte Aue heute Abend gegen Greuther Fürth gewinnen, würde der Abstand auf den Relegationsplatz auf lächerliche vier Punkte zusammenschrumpfen. Es gilt in der Länderspielpause hart zu arbeiten für die Zebras.

Eintracht Braunschweig : MSV Duisburg 3:2 (3:0)
Eintracht Braunschweig: Fejzic, Sauer, Tinganger, Valsvik, Kijewski, Khelifi (61. Bulut), Boland, Hochscheidt, Abdullahi, Kumbela (61. Zuck), Nyman (88. Samson)
MSV Duisburg: Flekken, Hajri, Bomheuer, Nauber, Wolze, Engin (72. Klotz), Albutat, Gartner (83. Daschner), Stoppelkamp, Onuegbu, Tashchy (46. Souza)
Tore: 1:0 Nyman (18.), 2:0 Tingager (20.), 3:0 Abdullahi (40.), 3:1 Wolze (68.), 3:2 Valsvik (83., ET)
Gelbe Karten: Nyman, Albutat
Schiedsrichter: Koslowski
Zuschauer: 20.015

Zebras verlieren kurz vor Schluss

Duisburg, 26. August 2017

Duisburg, 26.August 2017 

Schade! Der MSV Duisburg hat trotz einer sehr engagierten Leistung die erste Heimniederlage der Saison kassiert. Im Heimspiel gegen Bundesligaabsteiger Darmstadt zeigten die Zebras über lange Strecken eine starke Vorstellung, am Ende ging aber leider die Luft aus. Letztlich gewannen die Hessen nicht unverdient mit 2:1 (1:1) in der MSV-Arena.  

 

Die von Torsten Frings trainierten Gäste wollten von Beginn an die Spielkontrolle übernehmen, und wurden letztlich von der gegen den Ball aggressiven Spielweise der Meidericher überrascht. Die Zebras pressten, und griffen die Gäste schon am eigenen Strafraum an. Eine erste Kopfballchance von Borys Tashchy nach Flanke von Moritz Stoppelkamp verpuffte jedoch (8.). Darmstadt war spielerisch besser, der MSV hielt kämpferisch aber toll dagegen. Einzig Weltmeister Kevin Großkreutz wurde einmal gefährlich, aus kurzer Distanz war er aber zu überrascht um zu treffen (18.). Kurz darauf vertändelte Gerrt Nauber stümperhaft den Ball gegen Mehlem, konnte seinen dicken Bock aber korrigieren (22.). 

Die Mannschaft von Ilia Gruev belohnte sich nach 25 Minuten. Sirigu versuchte per Kopf auf seinen Torhüter zu passen, Stoppelkamp ging dazwischen, und überlupfte den Gästekeeper sehenswert zur Führung (25.). In der Folge machten die Gäste Druck, der MSV stand aber noch sicher.  

Nach 34 Minuten hatten die Gäste die große Chance zum Ausgleich. Ein Volleyschuss von Holland knallte aber glücklicherweise nur an den Pfosten. Nur Sekunden später schlug es dann aber doch noch ein. Kapitän Kevin Wolze bekommt den Ball nicht weg, nach einer Flanke von rechts legt Großkreutzab in die MItte, Bomheuer kann nur auf Mehlem klären, der mit einem starken Schuss den Ausgleich besorgt (35.). Es hatte sich abgezeichnet. Kurz vor der Pause hätte Kempe die Gäste sogar in Führung bringen können, sein Schlenzer ging aber knapp vorbei. 

Die zweite Hälfte begann sehr fehlerhaft auf beiden Seiten. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatten die Zebras plötzlich eine große Überzahl, Fabian Schnellhardt verschluderte das Leder aber (50.). Auf der Gegenseite scheiterte Sobiech am aufmerksamen Flekken (55.). Nach 66 Minuten hätte der eingewechselte Iljutcenko treffen können, das Zuspiel von Stoppelkamp war aber etwas zu scharf.  

In der Folge schwanden die Kräfte bei den Zebras. Darmstadt wirkte frischer, und wurde immer dominanter. Tashchy traf das Außennetz (71.), andere Möglichkeiten wurden durch schlampige Abspiele weggeworfen. Und nach 78 Minuten gab es nach einem vermeintlichen Foulspiel von Nauber an Kempe Strafstoß für Darmstadt. Der gefoulte trat selber an, scheiterte aber mit seinem guten Schuss am nun überragenden Flekken. 

Den Schlusspunkt setzten aber dann doch die immer besser werdenden Gäste. Sirigu kann völlig freistehend von rechts flanken, der eingewechselte Stark verwandelt am langen Pfosten (88.). Der MSV warf zwar noch einmal alles nach vorne, konnte aber drei Ecken in der Nachspielzeit nicht nutzen. Bei der letzten Ecke köpfte MSV-Keeper Flekken den Ball dann leider doch deutlich vorbei.  

Schade! Die Zebras zeigten wirklich eine ordentliche Leistung gegen einen immer stärker werdenden Bundesligaabsteiger. Leider ging am Ende etwas die Luft aus. Die linke Abwehrseite der Meidericher zeigte sich als Schwachpunkt. Bei einigen Spielern hatte man schon nach einer Stunde den Eindruck, dass sie aus dem letzten Loch pfeifen. Der Auftritt sollte aber insgesamt trotzdem Mut für die kommenden Aufgaben machen. 

 

MSV Duisburg : SV Darmstadt 98 1:2 (1:1) 
MSV Duisburg:Flekken,Erat, Bomheuer, Nauber, Wolze, Souza (86. Wiegel), Fröde, Schnellhardt (82. Hajri), Stoppelkamp, Brandstetter (64. Iljutcenko), Tashchy 
SV Darmstadt 98: Heuer Fernandes,Sirigu, Höhn, Sulu, Holland, Kamavuaka (57. Stark), Altintop, Kempe, Mehlem, Großkreutz (76. Maclaren), Sobiech (88. Boyd) 
Tore: 1:0 Stoppelkamp (25.), 1:1 Mehlem (35.), 1:2 Stark (88.) 
Gelbe Karten:Fröde, Iljutcenko,Maclaren 
Schiedsrichter: Dr. Jöllenbeck (Freiburg)  
Zuschauer: 16.297 

 

Zebras verlieren unglücklich in Dresden

Duisburg, 30. Juli 2017

Duisburg, 30.Juli 2017 

Das war mal richtig Pech für den MSV Duisburg. Trotz einer fast über die komplette Spielzeit sehr überzeugenden Leistung musste sich das Team von Trainer Ilia Gruev durch einen Treffer in der 88. Spielminute mit 1:0 (0:0) in Dresden geschlagen geben. In einer über weite Strecken offenen Partie nutzten die Zebras ihre Chancen nicht, und erlaubten sich eine große Unachtsamkeit kurz vor dem Ende.  

 

Trainer Ilia Gruev beorderte mit Gerrit Nauber, Lukas Fröde, Cauly Oliveira Souza, Borys Tashschy und Moritz Stoppelkamp gleich fünf Neuzugänge in die Startelf, Gastgeber Dresden begann mit drei Neuzugängen. Und die Anfangsphase gehörte auch den Sachsen, die als Tabellenfünfter der Vorsaison als klarer Favorit in die Partie gingen. Die erste Torchance hatten dann aber die Zebras. Brandstetters Schussversuch wurde jedoch im letzten Moment von Gonther geblockt (14.). Die Partie nahm nun ordentlich Fahrt auf. 

Und MSV-Keeper Mark Flekken stand gleich mehrmals im Mittelpunkt. Gegen Berko (16.) und Konrad (20.) reagierte Flekken großartig, beim Versuch von Testroet war auch viel Glück dabei (23.). Doch auch die Zebras zeigten sich. Souza war bei seinem Lauf auf das Dynamo-Tor zu umständlich (19.), Stoppelkamp verzieht nur um wenige Zentimeter (22.). Nachdem sich die Partie wieder beruhigte, hatte Souza doch noch die Möglichkeit die Meidericher in Führung zu bringen, Schwäbe konnte aber parieren (42.). 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde im zweiten Durchgang verzog Möschl ausaussichtsreicher Position. Zwei Minuten später wiederfuhr Souza das gleiche Schicksal (62.). Danach hatte Dynamo einige kleinere Chancen, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Die besseren Chancen hatte der MSV. Stoppelkamp scheiterte unglücklich am Pfosten (72.), drei Minuten später scheiterte Brandstetter aus kurzer Entfernung am glänzenden Schwäbe. 

Die Schlussminuten liefen dann aber überhaupt nicht mehr nach dem Geschmack der Zebras. Erst scheiterte Röser zwar am stark parierenden Flekken (86.), zwei MInuten später machte es der früh eingewechselte Stürmer aber leider besser. Nach einer Ecke von Kreuzer stieg der Stürmer am höchsten, und traf per Kopf zum glücklichen Siegtreffer für die Sachsen. Die MSV-Defensive sah dabei leider ziemlich ungeordnet aus. In der Nachspielzeit meckerte sich Fröde dann auch noch zu einer völlig unnötigen Ampelkarte.  

Eine insgesamt sehr ordentliche Leistung der Zebras reichte leider nicht zu einem Punktgewinn beim Tabellenfünften der Vorsaison. Der MSV spielte engagiert nach vorne, und hätte durchaus auch gewinnen können. Zumindest ein Punktgewinn wäre allemal verdient gewesen. Das Gegentor und die ausbaufähige Chancenverwertung waren ärgerlich. In vorderster Front wusste der MSV nicht wirklich zu überzeugen. Es war aber auf jeden Fall ein Auftritt der Mut machen sollte.  

 

SG Dynamo Dresden : MSV Duisburg 1:0 (0:0) 
SG Dynamo Dresden: Schwäbe, Heise, J. Müller, Gonther, Kreuzer,Benatelli, Konrad, Lambertz (56. Horvath,Berko (90. Hartmann), Testroet (25. Röser), Möschl 
MSV Duisburg:Flekken, Klotz (90. Iljutcenko), Bomheuer, Nauber, Wolze ,Souza (71. Erat), Fröde, Schnellhardt, Stoppelkamp (81. Engin), Brandstetter, Tashchy 
Tor: 1:0 Röser (88.) 
Gelbe Karten: Lambertz,Wolze, Tashchy 
Gelbrote Karte: Fröde (90.) 
Schiedsrichter:Zwayer (Berlin) 
Zuschauer: 28.520  

 

Zebras wachen zu spät auf

Duisburg, 30. April 2017

Duisburg, 30.April 2017 

Der MSV Duisburg hat nichts aus dem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt gelernt. Im Auswärtsspiel beim VFR Aalen unterlagen die Zebras nach einer über 60 Minuten erneut katastrophalen Leistung nicht unverdient mit 2:1 (1:0). In der Tabelle wird es damit natürlich alles wieder ein bisschen enger. Der MSV hat aber immer noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. 

 

Die Meidericher verpennten dabei erneut die komplette erste Hälfte. Es dauerte nur sieben Minuten, bis Ex-Zebra Wegkamp eine Ecke von Wegkampunbedrängt einköpfen konnte. Erneut ein früher Rückstand für die Zebras. Die Gäste kamen nur langsam in die Partie und hatten nach 24 Minuten ihre erste Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem schönen Solo zielte Ahmet Engin aber zu ungenau. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte erneut Engin die Chance zu egalisieren. Iljutcenko scheiterte, Engin versemmelte den Nachschuss relativ freistehend.  

Nach nur wenigen Sekunden im zweiten Durchgang konnte Aalen erhöhen. Nahc dem Anstoß flog ein langer Ball nach vorne, Dustin Bomheuer war mit den Gedanken nicht bei der Sache, und Morys konnte den Ball durch die Beine von Flekken ins Tor spitzeln. Ein dicker Bock von Abwehrchef Bomheuer. Kurz danach verpassten es Menig (48.), und Wegkamp (54.) zu erhöhen. Der MSV taumelte. 

Erst nach über einer Stunde agierte der MSV annähernd wie ein Tabellenführer. Aalen wurde die eigene Hälfte gedrängt, endlich gab es Torchancen. Fabian Schnellhardt (60.), Kingsley Onuegbu (63.) und Martin Dausch (66.) vergaben durchaus vielversprechende Möglichkeiten. Nach einer Flanke von Erat konnte Onuegbu dann endlich verkürzen (71.). Und der MSV blieb dran. Ein Weitschuss von Schnellhardt klatschte an die Querlatte (73.).  

Die Schlussphase war dann wieder ziemlich ernüchternd. Einzig Martin Dausch hatte zwei Gelegenheiten. Aalen kam zwar kaum noch aus der eigenen Hälfte, der MSV war aber zu schlecht um doch noch auszugleichen. 

Eine über lange Zeit schwache Zebraelf verlor letztlich verdient gegen den VFR. Ein Heimsieg gegen Lotte kann den Aufstieg aber fast schon klar machen. Die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev muss aber endlich lernen über 90 Minuten Leistung zu bringen. Aktuell ist das einfach viel zu wenig von den Meiderichern. 

 

VfR Aalen : MSV Duisburg 2:1 (1:0) 
VfR Aalen: Bernhardt, Menig, Müller, Geyer, Schulz,Welzmüller,Morys (70. Deichmann), Stanese, Preißinger, Vasiliadis (86. Paetow),Wegkamp (74. Kienle) 
MSV Duisburg:Flekken,Erat, Bomheuer, Bajic, Hajri, Wiegel (57. Onuegbu), Albutat (83. Brandstetter), Schnellhardt, Engin (65. Dausch), Janjic, Iljutcenko 
Tore: 1:0 Wegkamp (7.), 2:0 Morys (46.), 2:1 Onuegbu (71.) 
Gelbe Karten: Schulz, Kienle, Iljutcenko 
Schiedsrichter:Willenborg 
Zuschauer: 5.236 

 

Zebras enttäuschen auf ganzer Linie

Duisburg, 05. April 2017

Duisburg, 05.April 2017

Die Luft wird immer dünner für den MSV Duisburg. Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden gegen Regensburg kassierte das Team von Trainer Ilia Gruev bei Hansa Rostock nach einer schwachen Leistung eine nicht unverdiente 0:1 (0:1)-Niederlage. Die Zebras spielten zwar dominant, die Offensivleistung war aber unwürdig für einen Tabellenführer.

 

Nun wird es eng für die Meidericher. Der MSV startete mit Spielmacher Fabian Schnellhardt und Dan Patrick Poggenberg für Martin Dausch und Kevin Wolze durchaus engagiert in die Partie. Andreas Wiegel per Freistoß (6.) und Simon Brandstetter (8.) hatten erste Gelegenheiten, der Treffer fiel aber auf der Gegenseite. Nach einer Flanke von Ahlschwede verlängert Erat den Ball auf Bischoff, der trocken und direkt einschießen kann (10.). Ein Befreiungsschlag für die seit sieben Spielen sieglosen Gastgeber. 

Die Zebras schüttelten sich kurz, und spielten weiter nach vorne. Wiegel traf das Außennetz (15.), Schnellhardt zielte knapp drüber (24.). Rostock stand naturgemäß tief, und lauerte auf Konter. Einen Schuss von Ziemer konnte Mark Flekken aber gerade noch neben das Tor lenken (29.). So ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.  

Die zweite Hälfte begann wenig aufbauend. Rostock stand sicher. Der MSV schaffte es wie so oft nicht nach vorne zu kombinieren. Erst der eingewechselte Onuegbu sorgte wieder für ein bisschen Gefahr vor dem Tor der Rostocker (65.). Auf der Gegenseite rauschte ein Schuss von Ahlschwede knapp vorbei (75.). Erst als der MSV in der Schlussphase alles nach vorne warf, wurde es noch einmal brenzlig. Der eingewechselte Bröker war schon vorbei an Hansa-Keeper Schuhen, ließ sich aber freistehend die Kugel vom Schlappen klauen (88.). Was für eine Chance für die Zebras. 

Am Ende reichte es mal wieder nicht für einen Torerfolg gegen eines keineswegs starken, aber zumindest leidenschaftlich kämpfenden Gegner. Damit gingen gegen Hansa genau wie gegen Wehen beide Partien verloren. Der Vorsprung in der Tabelle ist so gut wie weg, am kommenden Samstag (Anstoß 14 Uhr) gilt es im Heimspiel gegen Großaspach endlich wieder einen Heimsieg einzufahren. Es gilt am Samstag also wie immer die Daumen zu drücken für unsere Zebras.  

FC Hansa Rostock : MSV Duisburg 1:0 (1:0) 
FC Hansa Rostock: Schuhen, Ahlschwede, Henn, Hoffmann,Gardawski, Erdmann,Andrist (90+1. Garbuschewski), Bischoff (42. Holthaus), Jänicke, Ziemer (85. Benyamina) 
MSV Duisburg:Flekken, Erat, Bomheuer, Bajic, Poggenberg, Wiegel (59. Wiegel), Albutat, Schnellhardt, Engin (79. Dausch), Brandstetter (70. Bröker), Iljutcenko 
Tor: 1:0 Bischoff (10.) 
Gelbe Karten: Erdmann, Dorda, Wiegel, Poggenberg, Schnellhardt 
Schiedsrichter: Reichel (Sindelfingen) 
Zuschauer: 9.000 

 

MSV verliert. Nun geht’s nach Kiel

Duisburg, 13. März 2017

Duisburg, 13.März 2017

Der MSV Duisburg hat sein Heimspiel am Samstag nach einer ganz schwachen Leistung mit 0:1 (0:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden verloren. Viel Zeit um darüber nachzudenken gibt es allerdings nicht. Bereits am morgigen Dienstag (Anstoß 19 Uhr) geht es mit einem schwierigen Auswärtsspiel bei Holstein Kiel weiter. Nach drei Spielen ohne Torerfolg sollte es langsam mal wieder klappen.

Über das Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden gibt es nur wenig Positives zu berichten. Die Zebras hatten gegen sehr tief stehende Gäste zwar deutlich mehr Ballbesitz, konnten aber wie so oft nichts damit anfangen. Wie schon in den vergangenen Wochen mangelte es an Kreativität. Die Abwehr stand gewohnt sicher, nach vorne ging überhaupt nichts. Immerhin konnte sich Mark Flekken gegen Ende der ersten Hälfte bei den Versuchen von Schwadorf (37.) und Schäffler (38.) auszeichnen.

Nach der Pause setzten die Gäste aus Wiesbaden den entscheidenden Konter. Blacha konnte aus kurzer Distanz zur Gästeführung treffen (52.). Die Zebras reagierten wütend, es fehlte aber weiter an Zielstrebigkeit und Tempo. Teilweise agierten die Meidericher kopflos. Die erste und einzige Torchance hatte der MSV in der 90.Spielminute. Den Kopfball von Dustin Bomheuer konnte Kolke aber entschärfen.

Der MSV Duisburg verliert also auch das zweite Spiel gegen Wehen Wiesbaden, die damit ihren vierten Sieg in Serie feiern durften.

Das Team von Trainer Ilia Gruev spielte schwach, und verlor verdient. Bereits am Dienstag geht es mit dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel weiter. Holstein ist die drittstärkste Heimmannschaft, und brennt darauf, auch noch im Aufstiegskampf mitzumischen. Bei den Zebras fehlt Andreas Wiegel nach seiner fünften Verwarnung. Der MSV hat einiges gut zu machen bei den Störchen. Es gilt also wie immer die Daumen zu drücken für unsere Zebras.

 

MSV Duisburg : SV Wehen Wiesbaden 0:1 (0:0)
MSV Duisburg: Flekken, Leutenecker, Bomheuer, Blomeyer, Wolze, Wiegel (63. Engin), Albutat (79. Dausch), Schnellhardt, Janjic (74. Brandstetter), Onuegbu, Iljutcenko
SV Wehen Wiesbaden: Kolke, Funk, Mockenhaupt, Ruprecht, Mintzel, Dams, Pezzoni, Schwadorf (88. Mrowka), Blacha (72. Schnellbacher), Lorenz (90. Müller), Schäffler
Tor: 0:1 Blacha (52.)
Gelbe Karten: Albutat, Wiegel, Onuegbu, Schwadorf, Pezzoni, Kolke
Schiedsrichter: Zorn (Freiburg)
Zuschauer: 12.181

Zebras wollen Rechnung begleichen

Duisburg, 10. März 2017

Duisburg, 10.März 2017

Der MSV Duisburg will im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (Samstag 14 Uhr) nach zwei torlosen Unentschieden zurück in die Erfolgsspur finden. Die Zebras sind seit 13 Spielen ungeschlagen, und weiterhin unangefochtener Tabellenführer. Mit den wiedererstarkten Wiesbadenern wartet allerdings ein harter Brocken auf das Team von Trainer Ilia Gruev.

Am Samstag wartet die nächste interessante Partie auf die Zebras. Mit dem SV Wehen Wiesbaden ist die einzige Mannschaft der Liga zu Gast, bei der die Meidericher eine Auswärtsniederlage hinnehmen mussten. Im Hinspiel gab es nach drei Standardtreffern eine satte 3:0-Niederlage für den MSV. Bei nur 15 Gegentreffern in dieser Saison haben die Zebras ein Fünftel beim SVWW kassiert. Das Team von Trainer Ilia Gruev brennt dementsprechend auf eine Revanche.

Vorsicht vor dem Tabellenvierzehnten ist aber auf jeden Fall geboten. Wiesbaden hat unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm sämtliche drei Spiele gewonnen, und damit erstmal raus aus dem allergrößten Abstiegskampf. Trotzdem sind es nur drei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Ex-Zebra Manuel Schäffler traf in den letzten drei Spielen gleich viermal, und ist mit sieben Treffern der Toptorjäger der Gäste.

Bei den Zebras kann Gruev wieder auf die Dienste von Mittelfeldstratege Tim Albutat bauen, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Auf der rechten Defensivseite dürfte Fabio Leutenecker erneut den weiterhin verletzten Nico Klotz ersetzen. Auch Baris Özbek hat seine lange Sperre abgesessen, und könnte wieder in den Kader zurückkehren. Im Offensivbereich hat Gruev sowieso die Qual der Wahl. Schön wäre es, wenn die Meidericher nach zwei Partien ohne Treffer mal wieder ein wenig mehr Offensivpower entwickeln würden.

Es wird spannend am Samstag. Erneut treffen die Zebras auf eine Mannschaft, die ganz stark in die Rückrunde gestartet ist. Der MSV hat zudem einiges gut zu machen gegen den SV Wehen Wiesbaden. Nach zwei Spielen ohne Sieg wäre ein Heimsieg ein deutliches Signal an die Konkurrenz, dass der MSV garantiert nicht nachlassen wird. Es gilt also wie immer die Daumen zu drücken.  

Ziemer beendet die MSV-Serie

Duisburg, 22. Oktober 2016

Duisburg, 22.Oktober 2016

 

Der MSV Duisburg hat mit seinem ersten Gegentor in der heimischen Arena auch die erste Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen Hansa Rostock unterlag der MSV letztlich nicht unverdient mit 0:1 (0:0). Der MSV hatte zwar klar mehr vom Spiel, Torchancen hatten aber eigentlich nur die Gäste von der Ostsee. Zu allem Überfluss wird Fabian Schnellhardt in den nächsten Spielen pausieren müssen.

Es war einfach nicht der Nachmittag der Zebras. Dabei baute das Team von Trainer Ilia Gruev durchaus schon früh Druck auf. Der Ball rollte gut durch die MSV-Reihen, Chancen waren aber Mangelware. Nach 21 Minuten konnte sich Thomas Bröker über links durchsetzen, sein Schuss war aber einfach zu harmlos. Die Gäste standen stabil in der Defensive, und versuchten vorne Nadelstiche zu setzen. Dies gelang ihnen auffallend gut.

 

Nach 26 Minuten hätten die Gäste von der Ostsee nämlich zwingend in Führung gehen müssen. Erst scheiterte Gülgül aus aussichtsreicher Position an Mark Flekken, den Nachschuss von Ziemer konnte Kevin Wolze im letzten Moment von der Linie kratzen. Bei der anschließenden Ecke konnte Flekken den Kopfball von Erdmann gerade noch über die Latte lenken. Durchatmen für die Zebras.

 

Nach 31 Minuten wurden auch die Zebras mal gefährlich. Nach einer Flanke von Klotz konnte sich Simon Brandstetter erstmals durchsetzen, sein Schuss war aber kein Problem für Hansa-Keeper Schuhen. Letztlich ging es torlos in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Hälfte begann direkt mit einer Gästechance. Einen Kopfball von Ziemer konnte Flekken gerade noch über die Latte lenken. Hansa wirkte einfach frischer und gefährlicher als die Zebras. Erst nach 71 Minuten wurden die Meidericher wieder gefährlich. Nach einer Vorlage des eingewechselten Onuegbu scheitert Brandstetter aus nur fünf Metern an seinen Nerven.

 

Als alles auf ein torloses Unentschieden hinaus lief, schlug Hansa doch noch zu. Über Bülbül und Gardawski kommt das Leder irgendwie zu Ziemer, der sehenswert per Fallrückzieher vollendet (87.). Ausgerechnet Ziemer, Typ Türsteher, trifft akrobatisch zum Siegtreffer. Kurz darauf wurde es noch bitterer. Fabian Schnellhardt holt die Sense raus, und sieht die Rote Karte. Ein bitterer Nachmittag an der Wedau.

 

Der MSV muss erstmals zu Hause ein Gegentor hinnehmen, und kassiert gleichzeitig die erste Heimniederlage. Letztlich war das Ergebnis nicht ungerecht, da der MSV einfach zu wenig nach vorne brachte. Bis auf wenige Ausnahmen konnte kein Zebra überzeugen. Die Niederlage ist letztlich kein Beinbruch, der MSV sollte es aber als Warnschuss verstehen. Und Tabellenführer ist der MSV immer noch.

 

MSV Duisburg : FC Hansa Rostock 0:1 (0:0)
MSV Duisburg: Flekken, Klotz, Bomheuer, Hajri, Wolze, Albutat (89. Engin), Schnellhardt, Wiegel (61. Onuegbu), Janjic, Bröker, Brandstetter (75. Iljutcenko)
F.C. Hansa Rostock: Schuhen, Bülbül (88. Platje), Henn, Hoffmann (82. Kofler), Gardawski, Grupe, Erdmann, Andrist, Wannenwetsch, Jänicke, Ziemer
Tor: 0:1 Ziemer (87.)
Gelbe Karten: Hajri, Iljutcenko, Platje, Grupe
Rote Karte: Schnellhardt (90.)
Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart)
Zuschauer: 15.610

Schwarzer Freitag für die Zebras

Duisburg, 18. September 2016

Duisburg, 17.September 2016

Der MSV Duisburg musste am Freitagabend die erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim SV Wehen Wiesbaden gab es eine empfindliche 0:3 (0:1)-Schlappe. Mit 14 Punkten aus sieben Spielen ist das Team von Trainer Ilia Gruev aber natürlich weiter gut im Rennen, und steht nach dem Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz.

Es war also wie immer in Wiesbaden. Der MSV fährt hin, erzielt kein Tor, und kommt ohne Punkte zurück nach Duisburg. Vor 3.052 Zuschauern begannen beide Teams durchaus schwungvoll in die Partie. Und der MSV hätte auch in Führung gehen können. Tugrul Erat scheiterte allerdings nach vierzehn Minuten an Kolke. Auf der anderen Seite ging ein Kopfball von Pezzoni knapp drüber (15.). Nach einer knappen halben Stunde verursachte Kevin Wolze unnötig einen Strafstoß für die Gastgeber. Ruprecht verwandelt sicher (29.). Kurz vor der Pause wurde es noch einmal packend. Erst scheiterte Bröker an Kolke (42.), dann verhinderten Mark Flekken und Dustin Bomheuer einen zweiten Wehener Treffer durch Müller (45.).

 

Auch die zweite Hälfte blieb zunächst munter. Flekken reagierte dabei zweimal stark gegen Andrich (53.), und verhinderte einen höheren Rückstand (53.). Auf der Gegenseite konnte Kolke stark gegen Janjic parieren (54.). Nach einer weiteren Standardsituation konnte Wehen erhöhen. Der MSV kann eine Ecke nicht ausreichend klären. Mvibudulu trifft zum 2:0 (63.).

 

Die Zebras steckten jedoch nicht auf, und spielten weiter nach vorne. Es kam auch zu einigen guten Gelegenheiten, letztlich wurden diese aber zu schlampig vollendet. Drei Minuten vor dem Ende vollendete Blacha einen Konter zum 3:0-Endstand.

 

Eine klare und verdiente Niederlage für die Zebras. Es gilt nun den Mund abzuwischen, und im nächsten Heimspiel am Dienstag gegen Holstein Kiel nachzulegen. Es nicht schließlich nichts passiert.

 

SV Wehen Wiesbaden : MSV Duisburg 3:0 (1:0)
SV Wehen Wiesbaden: Kolke – Funk (55. Kovac), Ruprecht, Yegenoglu (79. Dams), Vizthum, Pezzoni, Mvibudulu, Andrich, Blacha, Lorenz, Müller
MSV Duisburg: Flekken, Leutenecker, Bomheuer, Bajic, Wolze (46. Klotz), Özbek, Schnellhardt (82. Brandstetter), Erat, Janjic, Bröker, Iljutcenko
Tore: 1:0 Ruprecht (29., FE), 2:0 Mvibudulu (63.), 3:0 Blacha (87.)
Gelbe Karten: Ruprecht, Lorenz, Schnellhardt, Bajic
Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim)
Zuschauer: 3.052

 

Schwerer Rückschlag für die Zebras

Duisburg, 20. Mai 2016

Duisburg, 20.Mai 2016

 

Der MSV Duisburg steht nach einer 0:2 (0:1)-Niederlage bei den Würzburger Kickers vor dem Abstieg. Nach einer uninspirierten, emotionslosen und absolut schwachen Leistung hilft dem Team von Ilia Gruev nur noch ein Wunder, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Nach vielen ordentlichen Auftritten in den vergangenen Wochen agierten die Zebras kopflos und verloren absolut verdient.

Nein, dass war wirklich kein guter Auftritt der Meidericher. Schon die ersten zehn Minuten waren absolut zum Vergessen. Erst sah Kapitän Branimir Bajic nach einer unnötigen Grätsche seine zehnte gelbe Karte, und muss im Rückspiel pausieren (8.). Nur wenig später kam es noch dicker. Nachdem im MSV-Strafraum das absolute Chaos ausbrach, trifft Onuegbu Gegenspieler Kurzweg mit dem Fuß im Gesicht. Den fälligen, schwach geschossenen, Elfmeter verwandelt Weil zur frühen Führung. MSV-Keeper Lenz hätte diesen Strafstoß auch durchaus parieren können (9.).

 

Der MSV wirkte geschockt, die Gastgeber spielten die Partie auf clevere Art und Weise. Die Zebras probierten es immer wieder mit langen Schlägen in die Würzburger Hälfte, scheiterten damit aber auf ganzer Linie. Einzig ein Distanzschuss von Stanislav Iliutcenko brachte Kickers-Keeper Wulnikowski erstmals ins Spiel (33.).

 

Danach folgte die beste Phase der Zebras. Erstmals konnte Onuegbu sinnvoll ablegen, der Direktschuss von Kevin Wolze klatschte aber leider nur an den Pfosten (41.). Vier Minuten später hatte Iliutcenko die Chance zum Ausgleich, sein Schuss strich aber wenige Zentimeter vorbei. Würzburg ging mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Hälfte versuchten die Zebras gleich etwas dominanter zu werden. Der MSV hatte mehr Spielanteile, blieb aber immer wieder an der vielbeinigen Kickers-Defensive hängen. Die Gastgeber lauerten auf Konter, und ließen die uninspirierten Gäste einfach mal machen. Der MSV brachte es allerdings auch fertig, in der zweiten Hälfte nicht einen einzigen Schuss auf das Tor der Gastgeber abzufeuern. Auch der überraschend aus der Versenkung geholte Scheidhauer (für den arg gefährdeten Onuegbu) zeigte, warum in Gruev in den letzten Wochen komplett ignorierte.

 

Der MSV blieb harmlos, und hatte dann zunächst auch noch Glück. Nachdem erneut das komplette Chaos in der MSV-Defensive ausbrach, schaffte es Haller das Leder aus wenigen Metern vorbei zu schießen (64.). Elf Minuten vor dem Ende agierten die Kickers zielstrebiger. Bajic ließ sich von Daghfous austanzen, in der Mitte verschlafen Holland und Meißner ihren Einsatz gegen Nagy, der locker vollenden kann (79.).

 

Der Rest war dann einfach nur erschreckend. Harmlose Zebras rannten gegen abwehrstarke Würzburger an, konnten aber rein gar nichts Gefährliches auf die Beine stellen. Das Team von Bernd Hollerbach gewann letztlich hochverdient gegen schwache Zebras, und steht mit mehr als einem Bein in der zweiten Bundesliga.

 

Das Team von Ilia Gruev zeigte eine in allen Belangen schwache Leistung. Hinten regierte das Chaos, nach vorne agierten die Zebras völlig einfallslos. Der MSV hat mit den 90 Minuten in Würzburg den positiven Eindruck der letzten Wochen verwischt, und steht vor einer Mammutaufgabe. Nur mit einer riesigen Leistungssteigerung und einer großen Portion Glück kann die Sensation vielleicht noch gelingen. Es gilt die Daumen zu drücken für unsere Zebras.

 

 

Würzburger Kickers : MSV Duisburg 1:2 (1:0)
MSV Duisburg:
Lenz, Bohl, Meißner, Bajic, Poggenberg, Chanturia (75. Klotz), Hajri, Holland, Wolze (86. Bröker), Onuegbu (53. Scheidhauer), Iljutcenko
Würzburger Kickers: Wulnikowski, Russ (74. Shapourzadeh), Weil, Schoppenhauer, Kurzweg, Taffertshofer, Fennell, Karsanidis (57. Haller), Benatelli, Daghfous, Soriano (70. Nagy)
Tore: 1:0 Weil (9., FE), 2:0 Nagy (79.)
Gelbe Karten: Nagy, Bajic, Onuegbu
Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel)
Zuschauer: 9.806