Prüfungsvorbereitung für Azubis ab dem 17. August 2022

Duisburg, 10. August 2022

Wer kann nicht Unterstützung für die Vorbereitung seiner Prüfung brauchen? Ab dem 17.08. 2022 bieten wir speziell für Auszubildende Prüfungsvorbereitungskurse an. Mit unserer Hilfe, das werden sie sehen, werden sie ganz sicher bestens vorbereitet in die schriftliche, als auch in die mündliche Prüfung gehen. Wir bereiten sie darauf bestens vor. Die Erfolgsquoten sprechen für sich!!!

Melden sie sich schon jetzt gleich bei uns, wir informieren sie gerne. Anmeldungen für unsere Kurse sind ab sofort möglich.

Für die folgende Berufsbilder bieten wir Prüfungsvorbereitungskurse an:

Online-gestü

Der Prüfungsvorbereitungskurs kostet insgesamt 449 Euro. Der Gruppenunterricht findet in der Regel Abends und Samstags statt.

Mit der its-Gruppe, da können sie sicher sein, werden sie bestens auf ihre bevorstehende Prüfung vorbereitet. Kompetenz und Qualität zeichnen uns aus.

Wer noch Informationen braucht, der kann sich bei uns unter der Telefonnummer 0203 2986703-0 oder per E-Mail unter contact@its-bildung.de

Melden sie sich einfach völlig unverbindlich bei uns. Wie beraten sie jederzeit gerne!

Fortgesetzte Erholung vor Beginn des Ukrainekrieges auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Duisburg, 03. März 2022

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar 2022 gegenüber dem Vormonat Januar gesunken, und zwar um rund 34.000 auf 2.428.000. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit um 33.000 abgenommen. Verglichen mit dem Februar des vorigen Jahres ist sie um 476.000 geringer. Im Vergleich zum Februar 2020 liegt sie nur noch um 32.000 höher. Die Arbeitslosenquote sank von Januar auf Februar 2022 um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent und liegt damit einen Prozentpunkte niedriger als im Februar 2021. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Januar auf 3,2 Prozent.

„Bis in den Februar hat der Arbeitsmarkt seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Allerdings ist in den aktuellen Indikatoren der Krieg in der Ukraine noch nicht abgebildet.“, zog der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg.

Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat Januar um r35.000 gesunken. Sie lag im Februar 2022 bei 3.174.000 Personen. Das waren 482.000 weniger als vor einem Jahr und 128.000 weniger als im Februar 2020.

Die Nachfrage nach neuem Personal bleibt im Februar auf hohem Niveau. So waren rund 822.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 240.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 12.000 erhöht.

Von Oktober 2021 bis Februar 2022 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 284.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren rund 10.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren 417.000 Ausbildungsstellen gemeldet, rund 29.000 mehr als vor einem Jahr. Der Ausbildungsmarkt ist im Februar aber noch stark in Bewegung. Deshalb ist es für eine fundierte Bewertung zu früh.

Nur leichte Erholung auf dem Ausbildungsmarkt

Duisburg, 17. Februar 2022

Nach den erheblichen Einbußen im vergangenen Jahr im Zuge der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung hat sich die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 nur leicht entspannt. Das Niveau von vor der Pandemie wurde bei Weitem nicht erreicht. Mit insgesamt 473.100 neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen wurden 5.600 Verträge ein Plus von 1,2 Prozent mehr abgeschlossen als 2020. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fiel aber immer noch um 52.000 niedriger aus als 2019 mit 525.000 Verträgen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2021. Sie basieren auf der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag 30. September sowie auf der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Das Angebot an Ausbildungsstellen lag 2021 bei 536.200. Das sind 8.800 ein Zuwachs von 1,7 Prozent mehr als 2020, aber noch immer mehr als 40.000 weniger als 2019 vor der Corona-Pandemie mit 578.200.

Die Zahl der jungen Menschen, die eine duale Berufsausbildung nachfragten, ging im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 4.800 ein Minus von 0,9 Prozent auf 540.900 zurück. Die Ausbildungs­platznachfrage erreichte damit einen neuen Tiefstand seit 1992, als erstmals Daten für das wiedervereinigte Deutschland vorlagen.

Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stieg dagegen weiter an und erreicht ein neues Rekordniveau. 63.200 Ausbildungsstellen blieben 2021 unbesetzt. Das entspricht einem Anstieg um 3.200 ein Zuwachs von 5,4 Prozent im Vergleich zu 2020. Schon in den Jahren zuvor war die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stetig gestiegen 2019 ware  53.100, 2020:  59.900).

Die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt zu verringern, also Jugendliche und Betriebe besser zusammen­zubrin­gen, stellt laut BIBB-Analyse auch im Jahr 2021 die zentrale Herausforderung am Ausbildungsmarkt dar. Zwar hat sich aus Sicht der Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Lage etwas entspannt.

Denn der Anteil der noch eine Ausbildungsstelle suchenden Bewerberinnen und Bewerber an der Gesamtnachfrage fiel mit 12,5 Prozent niedriger aus als 2020 mit 14,3 Prozent. Hier wurde fast wieder der Wert von 2019 erreicht mit 12,3 Prozent. Aber gleichzeitig ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen am betrieblichen Gesamtangebot weiter gestiegen 2019mit 9,4 Prozent, 2020: 11,7 Prozent, 2021: 12,2 Prozent. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Berufen und Regionen.

Nach Auffassung von BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser hatte die Corona-Pandemie auch 2021 den Ausbildungsmarkt fest im Griff. „Leider ist die noch im Sommer 2020 erwartete Erholung in dem erhofften Ausmaß in diesem Jahr nicht eingetreten. Der leichte Anstieg bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zeigt, wie sehr sich die Betriebe und Ausbildungs­verantwortlichen anstrengen, auch in diesen schwierigen Zeiten an der dualen Ausbildung festzuhalten. Dennoch ist spürbar, dass die Verunsicherung bei Betrieben und Jugendlichen aufgrund der Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 nach wie vor hoch ist. Große Sorge bereitet mir der weitere Rückgang auf der Nachfrageseite, ein eindeutiger Beleg dafür, dass das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der dualen Berufsausbildung weiter nachlässt. Und da, wo heute die Auszubildenden fehlen, fehlen morgen die Fachkräfte. Deshalb wird die Sicherung des Fachkräftebedarfs zu einer der größten Herausforderun­gen dieses Jahrzehnts. Nur mit einer attraktiven und starken dualen Berufsbildung wird es gelingen, dieser Herausforderung zu begegnen.“

Dem BAföG einen Schub geben

Duisburg, 08. Februar 2022

Das Bundeskabinett hat den 22. BAföG-Bericht verabschiedet. Er wurde noch von der alten Bundesregierung erarbeitet. Im Berichtszeitraum 2017 bis 2020 ist die Zahl der Geförderten von 782.000 auf 639.000 gesunken.

Das letzte Berichtsjahr 2020 war an den Schulen und Hochschulen stark von der COVID-19-Pandemie geprägt. Der Bericht trägt diesem Umstand Rechnung, indem durch spezielle Exkurse die gesetzlichen Ausnahmevorschriften im BAföG bei der Anrechnung von zusätzlichem Einkommen bei systemrelevanten Tätigkeiten, die Anpassungen durch Anwendungserlasse zu verlängerter Studiendauer, Weiterzahlung bei geschlossenen Ausbildungsstätten und der Auslandsförderung, sowie die Überbrückungshilfen für Studierende vorgestellt werden.

Der Bericht zeigt, dass die Anhebungen der Freibeträge und Bedarfsätze mit dem 26. BAföG-Änderungsgesetzt von 2019 nicht ausreichend waren, um eine Trendwende bei den Gefördertenzahlen einzuleiten. Die Gefördertenquote bei den Studierenden ist im Berichtszeitraum von 21,4 Prozent 2017 auf 18,5 Prozent im Jahr 2020 kontinuierlich gesunken.

Die durchschnittlichen Förderungsbeträge im Berichtszeitraum für Studierende dagegen sind von 464 Euro auf 574 Euro gestiegen ein Anstieg um 23, 5 Prozent, für Schülerinnen und Schüler von 435 Euro auf 503 Euro ein Anstieg um 16 Prozent.

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger:

„Den kontinuierlichen Rückgang der Gefördertenzahlen können wir so nicht hinnehmen. Jeder und jede soll studieren oder eine schulische Berufsausbildung machen können, wenn er oder sie das möchte. Ich möchte dem BAföG deshalb so schnell wie möglich einen Schub geben. Mit dem BAföG wollen wir wieder mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen und noch mehr jungen Menschen Chancen eröffnen. Dafür muss es dringend attraktiver, moderner und flexibler werden. Wir haben uns im Koalitionsvertrag viel vorgenommen: Wir wollen das BAföG weiter öffnen, vor allem durch eine Anhebung der Freibeträge. Zudem wollen wir es elternunabhängiger, einfacher und digitaler machen. Um Studierende aus sozial schwachen Familien stärker zu unterstützen, werden wir Starthilfepakete einführen. Das alles werden wir schnell anpacken und erste wichtige Schritte schon zum Wintersemester 2022/23 umsetzen. Das sind wir den jungen Menschen schuldig, deren Zugang zu Bildung und Ausbildung gerade in Pandemiezeiten gestärkt werden muss. Zusätzlich werden wir als Übergangsregelung die Zinsbefreiung des KfW-Studienkredits bis zum 30.09.2022 verlängern. Damit geben wir denjenigen Erleichterung und Planungssicherheit, die krisenbedingt auf die zusätzliche Kreditfinanzierung für ihr Studium zurückgreifen mussten oder aufgrund längerer Studiendauer ihr Darlehen länger nutzen.“

Sommerpause lässt Arbeitslosigkeit im Juli ansteigen

Duisburg, 31. Juli 2018

Duisburg, 01. August 2018

Der deutsche Arbeitsmarkt hat die bereits einsetzende Sommerpause zum Monatsende Juli zu spüren bekommen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg stieg die Arbeitslosigkeit deutschlandweit um rund 49.000 neue Arbeitslose auf jetzt 2.325.000 Erwerbslose an. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibt weiterhin hoch.

Vor einem Jahr im Juli 2017 waren es allerdings noch rund 193.000 Arbeitsloser mehr. Die Arbeitslosenquote nahm leicht um 0,1 Prozent auf nunmehr 5,1 Prozent zu.

Nach Einschätzung der Nürnberger Arbeitsmarkthüter ist die Sommerpause Grund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit, in der die meisten Ausbildungen beendet und Neueinstellungen häufig aufgeschoben werden.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Juli allein aus jahreszeitlichen Gründen zugenommen, saisonbereinigt gab es Rückgänge. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist damit sehr günstig, allerdings nicht mehr so schwungvoll“, zog der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg die Bilanz.

Zwar ist wohl erst einmal der Schwung weg, trotzdem ist die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin sehr hoch. So waren im Juli 823.000 unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet und damit 72.000 mehr als noch vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat aber eben auch um rund 6.000 erhöht.

Auch die Nachrichten vom deutschen Ausbildungsmarkt sind nicht so schlecht. Für Ausbildungssuchende haben sich die Chancen auf eine Ausbildungsstelle rechnerisch weiter verbessert. Von Oktober 2017 bis Juli 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 502.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 10.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den Ausbildungssuchenden waren 140.000 im Juli noch unversorgt. Zusätzlich waren noch 45.000 Bewerber, die bereits eine Alternative haben, weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig waren seit Oktober 531.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 21.000 mehr als vor einem Jahr. 201.000 Ausbildungsstellen waren davon im Juli noch unbesetzt. Bis September werden erfahrungsgemäß noch viele bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen noch besetzt werden.

Wie in den Vorjahren zeigen sich jedoch auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren. 

34.000 Jugendliche auf Ausbildungsplatzsuche in NRW

Duisburg, 15. August 2018

Jetzt geht der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) langsam aber sicher in die heiße Phase. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mitteilte suchen auf der einen Seite noch 33.598 junger Menschen dringend einen Ausbildungsplatz. Auf der anderen Seite sind aber dezeit immer noch 37.683 Ausbildungsplätze unbesetzt.

So bewarben sich von Oktober 2017 bis Juli 2018 landesweit 124.738 junge Leute auf eine Lehrstelle. Das waren 2.833 oder 2,2 Prozent weniger als noch vor einem Jahr im Juli 2017.

Dagegen stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 5.213 oder 5,1 Prozent auf 107.626. Im Juli waren 37.683 Ausbildungsplätze unbesetzt. Auf Landesebene kamen im Schnitt auf 100 Bewerber 86 Ausbildungsangebote.

„Im August beginnen bereits die ersten Ausbildungen und noch sind 33.598 Jugendliche unversorgt. Ihnen stehen 37.683 noch unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Auf beide Seiten gibt es also noch viele Möglichkeiten und Chancen, zusammen in eine Berufsausbildung zu starten. Was wir uns in NRW nicht erlauben können, sind Schranken im Kopf. Natürlich passt das Profil mancher Bewerber auf den ersten Blick nicht immer auf die ausgeschrieben Ausbildungsstelle. Doch viele Jugendliche eignen sich trotzdem, zum Beispiel aufgrund hoher Motivation für eine Lehrstelle?, sagte Schönefeld. Auch viele Jugendliche glaubten, ?nur in einem bestimmten Beruf glücklich werden zu können, sehen aber nicht die Chancen in vergleichbaren Berufsfeldern, die ihren Wünschen vielleicht sogar viel mehr entsprechen. Nicht immer muss es der auf den ersten Blick perfekte Azubi sein. Bei Zweifeln, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber die Ausbildung erfolgreich durchlaufen kann, bieten die örtlichen Agenturen für Arbeit verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten. Diese reichen von finanziell geförderten Langzeitpraktika oder Einstiegsqualifizierungen über ausbildungsbegleitende Förderangebote bis hin zur assistierten Ausbildung, in denen Coaches Betrieb und Azubi durch die Ausbildung begleiten?, so Schönefeld. Die Investition in die Ausbildung ist für Unternehmen die wichtigste Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Das darf nicht aus den Augen verloren werden. Und für junge Menschen ist die eine abgeschlossene Ausbildung die beste Versicherung für einen gelungenen Lebensweg“, zog Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ihre momentane Bilanz zum NRW-Ausbildungsmarkt.

Die regionalen Unterschiede in NRW waren auch im Juli immer noch sehr deutlich. So kamen im Ruhrgebiet und im Bergischen Land auf 100 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, 97 offene Angebote. Dagegen standen im Münsterland und in Südwestfalen 167 bzw. 159 unbesetzte Lehrstellen nur 100 Jugendliche gegenüber.

Viele Bewerberinnen mit und ohne Alternative suchen noch Lehrstellen. 33.598 Jugendliche galten als noch unversorgt. Hinzu kommen 13.342 Bewerber, die, da sie eine Alternative wie den weiteren Schulbesuch, ein Studium oder auch ein freiwilliges soziales Jahr gefunden haben, nicht mehr als unversorgt gelten – auch wenn sie weiter nach einem Ausbildungsberuf suchen.

Demnach möchten insgesamt 46.940 Jugendliche in NRW eine Ausbildung beginnen. Diesen standen noch 37.683 unbesetzte Stellen gegenüber. Auf 100 aktive Bewerberinnen und Bewerber mit und ohne Alternative kamen also 80 Angebote.

Die meisten Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungsplätze hatten im Juli einen Realschulabschluss, das waren  45.435 Personen oder 36,4 Prozent. 34,6 Prozent oder 43.137 Personen hatten die Schule mit dem Fach- oder Vollabi abgeschlossen.

27.675 junge Menschen oder 22,2 Prozent bewarben sich mit einem Abschluss der Hauptschule. Nur 2.298 Personen oder 1,8 Prozent aller Bewerber hatten gar keinen Schulabschluss.

DIHK-Ausbildungsumfrage: 17.000 Betriebe ohne Bewerbungseingang 2017

Duisburg, 23. Juli 2018

Duisburg, 31. Juli 2018

Verquere Welt im vergangenen Jahr 2017 auf dem deutschen Ausbildungsmarkt. Auf der einen Seite tausende von Jugendlichen die am Ende ohne Lehrstelle auskommen mussten und als unterversorgt galten. Auf der anderen Seite konnten 34 Prozent der Unternehmen 2017 ihre Lehrstellen nicht besetzen, wie der Deutsche Industrie- und Handeslkammertag (DIHK) bekannt gab. 

Nach Worten von DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „höchste jemals in unserer Ausbildungsumfrage ermittelte Wert“.

Die aktuelle Befragung des DIHK ergab, dass im vergangenen Jahr rund 17.000 der befragten Betriebe auf ihre ausgeschriebenen Ausbildungsplätze erst überhaupt keine Bewerbung erhalten hätten. 2016 habe das für insgesamt nur 15.500 Unternehmen gegolten.

Trotzdem sieht der DIHK durchaus auch positive Signale. So ist es 2017 nach Einschätzung des DIHK nicht nur gelungen, trotz rückläufiger Schülerzahlen wieder mehr Ausbildungsverhältnisse zu schließen, sondern auch, mehr Studienabbrecher und mehr Abiturienten für eine duale Ausbildung zu gewinnen.

Der DIHK-Präsident lobte dazu die großen Anstrengungen der Betriebe bei der Förderung von lernschwächeren Jugendlichen oder bei der Integration von Geflüchteten, und verwies auf die Herausforderung, die die zunehmende Digitalisierung für die Ausbildung junger Menschen bedeute.

„Damit steht fast jeder zehnte Betrieb ohne Bewerber da. Ich sehe darin eine gefährliche Entwicklung. Wir engagieren uns gemeinsam mit den Unternehmen für eine Trendumkehr. Wir dürfen mit diesen ersten Fortschritten nicht zufrieden sein. Nicht immer sind die Bewerber für den Ausbildungsplatz geeignet. Zu häufig fehlen ihnen Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit oder Deutsch- und Mathekenntnisse. Ich hoffe deshalb, dass auch die Politik sowie unsere Partner in der Allianz für Aus- und Weiterbildung den Ernst der Lage erkennen. Um es deutlich zu sagen: Fachkräftemangel gibt es nicht nur bei Lehrern, Erziehern und Pflegeberufen, sondern auch bei Mechatronikern, Fachinformatikern und Köchen,“ fasste DIHK-Präsident Eric Schweitzer aus seiner Sicht die Ergebnisse der aktuellen Umfrage und die Lage vieler Betriebe vom deutschen Ausbildungsmarkt zusammen. 

Anzahl Auszubildender in NRW 2017 gestiegen

Duisburg, 30. Juni 2018

Duisburg, 04. Juli 2018

Erstmals seit acht Jahren hat die Anzahl der Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen (NRW) leicht zugenommen. Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) bekannt gab ist die Anzahl der Azubis landesweit um 0,1 Prozent angestiegen. So befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 297.525 junger Menschen in einer dualen Ausbildung.

Hauptgrund für den Anstieg der Auszubildendenanzahl war der Anstieg der ausländischen Auszubildenden, der auf den höchsten Stand seit 2001 mit einer Zunahme von zwanzig Prozent auf nunmehr 24.288 ausländischer Azubis geklettert ist. Die Zahl der männlichen Berufsstarter stieg hier sogar um 29,7 Prozent auf jetzt 15.756 Personen.

Die Zahl der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag lag 2017 in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 115.494 Azubis um 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor zum Jahresende 2016.

Im größten Ausbildungsbereich „Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe“ sank die Zahl der Auszubildenden allerdings auch um 0,8 Prozent auf 175.377 Peronen und im kleinsten Ausbildungsbereich Hauswirtschaft um 6,4 Prozent auf nur noch 1.191 Azubis.

2017 wurden im Handwerk 693 junge Menschen mehr in dualer Ausbildung gezählt als ein Jahr zuvor mit 77.955 Auszubildenden und einem Zuwachs von 0,9 Prozent.

Mehr Auszubildende gab es auch bei den Freien Berufen, zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater zählen mit 27.930 Auszubildende, demnach um ein Plus von zwei Prozent, im öffentlichen Dienst mit 8.538 Auszubildenden und einer Zunahme von 5,9 Prozent und in der Landwirtschaft mit 6.537 Auszubildenden, was einen Anstieg von 0,7 Prozent bedeutet.  

45.000 Chancen auf Ausbildungsplätze in NRW

Duisburg, 18. Juli 2018

Der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist weiterhin in Bewegung. Nach Einschätzung und Information der Düsseldorfer Experten von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit zeigt sich der Ausbildungsmarkt in NRW auch im Juni weiter unausgeglichen. Auf Landesebene kamen im Schnitt auf 100 Bewerber 87 Ausbildungsangebote. 

118.863 Bewerberinnen und Bewerber haben sich seit Oktober 2017 bei den Agenturen für Arbeit in NRW gemeldet, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Das sind 3.126 junge Menschen oder 2,6 Prozent weniger als vor einem Jahr im Juni 2017.

Von diesen gelten mittlerweile 75.753 als versorgt. So bewarben sich von Oktober 2017 bis Juni 2018 landesweit 118.863 junge Leute auf eine Lehrstelle. Das waren 3.126 oder 2,6 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

Dagegen stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 4.814 oder 4,9 Prozent auf 103.462 an. Im Juni waren sogar immer noch 45.052 Ausbildungsplatze unbesetzt.

„Im Juni waren noch rund 45.000 Ausbildungsplätze in NRW unbesetzt. Das sind 45.000 Chancen für Jugendlichen, einen guten Start in ihr Berufsleben zu finden. Unbesetzte Ausbildungsplätze bedeuten für Arbeitgeber, dass ihre Fachkraft von morgen nicht aus dem eigenen Unternehmen kommt. Dabei wird die Suche nach der richtigen Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt in NRW in vielen Branchen zunehmend schwieriger. In knapp drei Wochen beginnen die Sommerferien und damit auch die heiße Phase am Ausbildungsmarkt. Vielleicht gibt es den richtigen Ausbildungsplatz in einer anderen Regionen oder eine gute Alternative zum Wunschberuf im oder nahe am Heimatort. Flexibilität bei der Ausbildungsplatzsuche ist wichtig. Und sie lohnt sich: Die Chance, eine attraktive Karriere auf einer guten dualen Ausbildung aufzubauen, sind groß. Die Wirtschaft braucht Sie!“, fasste Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit die Lage und Aussicht am Ausbildungsmarkt zusammen.

Die meisten Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungsplätze hatten im Juni übrigens einen Realschulabschluss mit 44.044 Personen oder 37,0 Prozent. 34,7 Prozent oder 41.183 Personen hatten die Schule mit dem Fach- oder Vollabi abgeschlossen.

26.047 junge Menschen oder 21,9 Prozent bewarben sich mit einem Abschluss der Hauptschule. Nur 1,6 Prozent aller Bewerber hatten gar keinen Schulabschluss, das waren 1.960 junger Menschen. 

Prüfungsvorbereitung zur Ausbildung der Ausbilder

Duisburg, 19. Juni 2018

Duisburg, 17. August 2018

Wie lässt sich Ausbildungsarbeit erfolgreicher gestalten und optimieren? Nicht nur diese Frage wird in unserem Kurs „Prüfungsvorbereitung zur Ausbildung der Ausbilder“ der ab dem 22. September startet ganz sicher beantwortet werden. Falls sie Interesse haben ihre Prüfung zum Ausbilder der Ausbilder mit unserer Unterstützung zu absolvieren, dann melden sie sich bei uns und informieren sich.

Was ist alles notwendig um erfolgreich Trainings zu entwickeln und durchzuführen, wie kann man Ausbildungsarbeit erfolgreicher gestalten und optimieren? Hier ist der Ausbilder oftmals als Motivator und Moderator gefragt.

Über rund 60 Unterrichtseinheiten, die im Gruppenunterricht von unseren erfahrenen Fachdozenten geleitet werden, bereiten wir sie intensiv auf ihre anstehende Prüfung vor.

Unser Unterricht findet Abends und Samstags statt.

Der Unterricht, der sich mit den Inhalten allgemeines Grundlagenwissen der Ausbilder, Ausbildungsplan, Auszubildende einstellen, am Arbeitsplatz ausbilden, Lernen fördern, Gruppen anleiten und Ausbildung beenden beschäftigt, kostet sie 548,00 Euro zzgl. der Prüfungsgebühr.

Die Abschlussprüfung legen sie am Ende des Kurses vor der zuständigen Handelskammer (HWK) oder der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) ab,

Die spezifischen Inhalte zu unserem Kurs finden sie auch auf unserer Homepage unter der Rubrik „Aktuelle Starttermine“.

Sollten sie darüber hinaus noch Fragen zu unserem Kurs „Vorbereitung auf die Ausbildereignungprüfung“ haben, dann können sie uns von Montags bis Freitags unter der Telefonnummer 0203 29 86 70 30 oder per Email unter contact@its-bildung.de kontaktieren.  

Wir stehen zu ihrer Verfügung und beantworten ihre Fragen gerne.