Umschulungsstart ab dem 18.03.2024 möglich – Wir beraten Sie gerne !

Duisburg, 20. Februar 2024

Starten sie jetzt mit uns in ihre berufliche Zukunft durch, das geht ganz sicher mit einer Umschulung. Unsere Kurse starten derzeit ab dem 18.03.2024 wöchentlich. Wir beraten Sie gerne.

Für die folgenden Berufsbilder bieten wir jetzt eine Umschulung an. Über den Link gelangen sie direkt zur Buchungsseite:

Der Gruppenunterricht geleitet von unseren erfahrenen Dozenten findet in Vollzeit von Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ein Hauptschulabschluss ist die wichtigste Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Am Ende der Umschulung werden sie von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft.

Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer 0203/2986703-0 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Nachholen von Berufsabschlüssen Start ab 19.06.2024

Falls sie noch keine abgeschlossene Berufsausbildung, dafür aber mindestens drei Jahre Berufserfahrung haben kommt dafür jetzt genau die richtige Zeit das nachzuholen. Ab dem 19.06.2024  können sie mit unserer Hilfe Ihren Berufsabschluss sofort nachholen. Unsere Kurse starten derzeit wöchentlich.

Falls sie noch Fragen haben, so erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer 0203 29 86 70 30 oder per Email unter contact@its-bildung.de

Prüfungsvorbereitung für Azubis ab dem 15. Januar 2024

Duisburg, 30. November 2023

Wer kann nicht Unterstützung für die Vorbereitung seiner Prüfung brauchen? Ab dem 15.01. 2024 bieten wir speziell für Auszubildende Prüfungsvorbereitungskurse an. Mit unserer Hilfe, das werden sie sehen, werden sie ganz sicher bestens vorbereitet in die schriftliche, als auch in die mündliche Prüfung gehen. Wir bereiten sie darauf bestens vor. Die Erfolgsquoten sprechen für sich!!!

Melden sie sich schon jetzt gleich bei uns, wir informieren sie gerne. Anmeldungen für unsere Kurse sind ab sofort möglich.

Für die folgende Berufsbilder bieten wir Prüfungsvorbereitungskurse an:

Online-gestützt

Der Prüfungsvorbereitungskurs kostet insgesamt 449 Euro. Der Gruppenunterricht findet in der Regel Abends und Samstags statt.

Mit der its-Gruppe, da können sie sicher sein, werden sie bestens auf ihre bevorstehende Prüfung vorbereitet. Kompetenz und Qualität zeichnen uns aus.

Wer noch Informationen braucht, der kann sich bei uns unter der Telefonnummer 0203 2986703-0 oder per E-Mail unter contact@its-bildung.de

Melden sie sich einfach völlig unverbindlich bei uns. Wie beraten sie jederzeit gerne!

Umschulungsstart (ca. 16/24 Monate) ab dem 18.03.2024 – Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Platz !

Duisburg, 23. April 2022

Starten sie jetzt mit uns in ihre berufliche Zukunft durch, das geht ganz sicher mit einer Umschulung.

Hier eine Auswahl der von uns angebotenen Berufsbilder: Kaufmann/Frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Kaufmann/Frau für Büromanagement, Kaufmann/Frau im Einzelhandel, Kaufmann/Frau für Dialogmarketing, Fachlagerist/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachkraft für Hafenlogistik, Verkäufer/in……

Der Gruppenunterricht geleitet von unseren erfahrenen Dozenten findet in Vollzeit von Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ein Hauptschulabschluss ist die wichtigste Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Am Ende der Umschulung werden sie von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft.

Für weitere Informationen erreichen sie uns unter der Woche unter der Telefonnummer +4920329867030 oder per Email unter contact@its-bildung.de oder hier buchen

Umschulungsstart Kaufmann/Frau für Spedition und Logistikdienstleistung

Duisburg, 04. März 2022

Haben sie Interesse an einer Umschulung zum/zur Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung? Wir bieten ihnen die Möglichkeit das mit unserer Hilfe ab kommenden Montag erfolgreich zu absolvieren. Kontaktieren sie uns per Email unter contact@its-bildung.de

Unsere Umschulungen starten ab sofort wöchentlich. Besonders jetzt werden Fachkräfte gerade rund um den Logistikstandort Duisburg von vielen Unternehmen und Betrieben gesucht.

Sie arbeiten in erster Linie bei Speditionen und Unternehmen im Bereich Umschlag/Lagerwirtschaft. Darüber hinaus gibt es auch bei Unternehmen, die z.B. in der Güterbeförderung im Straßen- oder Eisenbahnverkehr oder in der Schifffahrt aktiv sind sowie bei Frachtfluggesellschaften oder Paket- und Kurierdiensten geeignete Tätigkeitsfelder.

Nicht nur Umschüler, auch Arbeitssuchende, Rehabilitanden oder Arbeitslose können diese Umschulung absolvieren, die von Transfergesellschaften, Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern, der Agentur für Arbeit, den Jobcentern oder auch per Bildungsgutschein gefördert werden.

Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung können sie bei uns innerhalb 21, 22 oder 24 Monate jeweils inklusive eines sechsmonatigen Praktikums werden.

Voraussetzung ist persönliche Eignung und ein Hauptschulabschluss. Nutzen Sie Ihre Chance und starten sie mit einem Berufsabschluss in eine erfolgreiche Zukunft!

Zur Buchung unseres aktuellen Kurses:

Kontaktieren sie uns unter der Telefonnummer 0203 29 86 70 30 oder per Email unter contact@its-bildung.de

 

Fortgesetzte Erholung vor Beginn des Ukrainekrieges auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Duisburg, 03. März 2022

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar 2022 gegenüber dem Vormonat Januar gesunken, und zwar um rund 34.000 auf 2.428.000. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit um 33.000 abgenommen. Verglichen mit dem Februar des vorigen Jahres ist sie um 476.000 geringer. Im Vergleich zum Februar 2020 liegt sie nur noch um 32.000 höher. Die Arbeitslosenquote sank von Januar auf Februar 2022 um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent und liegt damit einen Prozentpunkte niedriger als im Februar 2021. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Januar auf 3,2 Prozent.

„Bis in den Februar hat der Arbeitsmarkt seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Allerdings ist in den aktuellen Indikatoren der Krieg in der Ukraine noch nicht abgebildet.“, zog der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg.

Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat Januar um r35.000 gesunken. Sie lag im Februar 2022 bei 3.174.000 Personen. Das waren 482.000 weniger als vor einem Jahr und 128.000 weniger als im Februar 2020.

Die Nachfrage nach neuem Personal bleibt im Februar auf hohem Niveau. So waren rund 822.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 240.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 12.000 erhöht.

Von Oktober 2021 bis Februar 2022 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 284.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren rund 10.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren 417.000 Ausbildungsstellen gemeldet, rund 29.000 mehr als vor einem Jahr. Der Ausbildungsmarkt ist im Februar aber noch stark in Bewegung. Deshalb ist es für eine fundierte Bewertung zu früh.

Nur leichte Erholung auf dem Ausbildungsmarkt

Duisburg, 17. Februar 2022

Nach den erheblichen Einbußen im vergangenen Jahr im Zuge der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung hat sich die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 nur leicht entspannt. Das Niveau von vor der Pandemie wurde bei Weitem nicht erreicht. Mit insgesamt 473.100 neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen wurden 5.600 Verträge ein Plus von 1,2 Prozent mehr abgeschlossen als 2020. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fiel aber immer noch um 52.000 niedriger aus als 2019 mit 525.000 Verträgen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2021. Sie basieren auf der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag 30. September sowie auf der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Das Angebot an Ausbildungsstellen lag 2021 bei 536.200. Das sind 8.800 ein Zuwachs von 1,7 Prozent mehr als 2020, aber noch immer mehr als 40.000 weniger als 2019 vor der Corona-Pandemie mit 578.200.

Die Zahl der jungen Menschen, die eine duale Berufsausbildung nachfragten, ging im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 4.800 ein Minus von 0,9 Prozent auf 540.900 zurück. Die Ausbildungs­platznachfrage erreichte damit einen neuen Tiefstand seit 1992, als erstmals Daten für das wiedervereinigte Deutschland vorlagen.

Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stieg dagegen weiter an und erreicht ein neues Rekordniveau. 63.200 Ausbildungsstellen blieben 2021 unbesetzt. Das entspricht einem Anstieg um 3.200 ein Zuwachs von 5,4 Prozent im Vergleich zu 2020. Schon in den Jahren zuvor war die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stetig gestiegen 2019 ware  53.100, 2020:  59.900).

Die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt zu verringern, also Jugendliche und Betriebe besser zusammen­zubrin­gen, stellt laut BIBB-Analyse auch im Jahr 2021 die zentrale Herausforderung am Ausbildungsmarkt dar. Zwar hat sich aus Sicht der Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Lage etwas entspannt.

Denn der Anteil der noch eine Ausbildungsstelle suchenden Bewerberinnen und Bewerber an der Gesamtnachfrage fiel mit 12,5 Prozent niedriger aus als 2020 mit 14,3 Prozent. Hier wurde fast wieder der Wert von 2019 erreicht mit 12,3 Prozent. Aber gleichzeitig ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen am betrieblichen Gesamtangebot weiter gestiegen 2019mit 9,4 Prozent, 2020: 11,7 Prozent, 2021: 12,2 Prozent. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Berufen und Regionen.

Nach Auffassung von BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser hatte die Corona-Pandemie auch 2021 den Ausbildungsmarkt fest im Griff. „Leider ist die noch im Sommer 2020 erwartete Erholung in dem erhofften Ausmaß in diesem Jahr nicht eingetreten. Der leichte Anstieg bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zeigt, wie sehr sich die Betriebe und Ausbildungs­verantwortlichen anstrengen, auch in diesen schwierigen Zeiten an der dualen Ausbildung festzuhalten. Dennoch ist spürbar, dass die Verunsicherung bei Betrieben und Jugendlichen aufgrund der Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 nach wie vor hoch ist. Große Sorge bereitet mir der weitere Rückgang auf der Nachfrageseite, ein eindeutiger Beleg dafür, dass das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der dualen Berufsausbildung weiter nachlässt. Und da, wo heute die Auszubildenden fehlen, fehlen morgen die Fachkräfte. Deshalb wird die Sicherung des Fachkräftebedarfs zu einer der größten Herausforderun­gen dieses Jahrzehnts. Nur mit einer attraktiven und starken dualen Berufsbildung wird es gelingen, dieser Herausforderung zu begegnen.“

Initiative „Zukunftsstarter“ wird fortgesetzt

Duisburg, 08. Februar 2022

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Verwaltungsrat der BA haben sich darauf verständigt, die Anstrengungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung junger Erwachsener mit verstärktem Engagement fortzusetzen. Die Initiative „Zukunftsstarter“ wird ab Januar 2022 bis Ende 2025 fortgeführt.

Das Ziel der Initiative ist, dass junge Erwachsene im Alter zwischen 25 und unter 35 Jahren ihren Berufsabschluss nachholen können. Während der bisherigen Laufzeit der Initiative wurden von August 2016 bis Ende Dezember 2020 135.000 junge Erwachsene bei einer abschlussorientierten Weiterbildung gefördert. Darüber hinaus haben über 36.000 junge Erwachsene im Rahmen der Initiative eine ungeförderte Ausbildung begonnen. In der Nachfolgeinitiative soll nun beispielsweise der Anteil an Umschulungen in Betrieben gesteigert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei u.a. auf schwerbehinderten Menschen, Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie Geflüchteten.

Lebenslanges Lernen und berufliche Weiterbildung werden durch den umfassenden Strukturwandel und die demografische Entwicklung immer wichtiger. Zudem werden immer häufiger Fachkräfte gesucht, während die Nachfrage in Helferberufen sinkt. Die Nachqualifizierung junger Erwachsener ohne Berufsabschluss ist eine wichtige Stellschraube, um den Bedarf an Fachkräften zu sichern.

Dem BAföG einen Schub geben

Das Bundeskabinett hat den 22. BAföG-Bericht verabschiedet. Er wurde noch von der alten Bundesregierung erarbeitet. Im Berichtszeitraum 2017 bis 2020 ist die Zahl der Geförderten von 782.000 auf 639.000 gesunken.

Das letzte Berichtsjahr 2020 war an den Schulen und Hochschulen stark von der COVID-19-Pandemie geprägt. Der Bericht trägt diesem Umstand Rechnung, indem durch spezielle Exkurse die gesetzlichen Ausnahmevorschriften im BAföG bei der Anrechnung von zusätzlichem Einkommen bei systemrelevanten Tätigkeiten, die Anpassungen durch Anwendungserlasse zu verlängerter Studiendauer, Weiterzahlung bei geschlossenen Ausbildungsstätten und der Auslandsförderung, sowie die Überbrückungshilfen für Studierende vorgestellt werden.

Der Bericht zeigt, dass die Anhebungen der Freibeträge und Bedarfsätze mit dem 26. BAföG-Änderungsgesetzt von 2019 nicht ausreichend waren, um eine Trendwende bei den Gefördertenzahlen einzuleiten. Die Gefördertenquote bei den Studierenden ist im Berichtszeitraum von 21,4 Prozent 2017 auf 18,5 Prozent im Jahr 2020 kontinuierlich gesunken.

Die durchschnittlichen Förderungsbeträge im Berichtszeitraum für Studierende dagegen sind von 464 Euro auf 574 Euro gestiegen ein Anstieg um 23, 5 Prozent, für Schülerinnen und Schüler von 435 Euro auf 503 Euro ein Anstieg um 16 Prozent.

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger:

„Den kontinuierlichen Rückgang der Gefördertenzahlen können wir so nicht hinnehmen. Jeder und jede soll studieren oder eine schulische Berufsausbildung machen können, wenn er oder sie das möchte. Ich möchte dem BAföG deshalb so schnell wie möglich einen Schub geben. Mit dem BAföG wollen wir wieder mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen und noch mehr jungen Menschen Chancen eröffnen. Dafür muss es dringend attraktiver, moderner und flexibler werden. Wir haben uns im Koalitionsvertrag viel vorgenommen: Wir wollen das BAföG weiter öffnen, vor allem durch eine Anhebung der Freibeträge. Zudem wollen wir es elternunabhängiger, einfacher und digitaler machen. Um Studierende aus sozial schwachen Familien stärker zu unterstützen, werden wir Starthilfepakete einführen. Das alles werden wir schnell anpacken und erste wichtige Schritte schon zum Wintersemester 2022/23 umsetzen. Das sind wir den jungen Menschen schuldig, deren Zugang zu Bildung und Ausbildung gerade in Pandemiezeiten gestärkt werden muss. Zusätzlich werden wir als Übergangsregelung die Zinsbefreiung des KfW-Studienkredits bis zum 30.09.2022 verlängern. Damit geben wir denjenigen Erleichterung und Planungssicherheit, die krisenbedingt auf die zusätzliche Kreditfinanzierung für ihr Studium zurückgreifen mussten oder aufgrund längerer Studiendauer ihr Darlehen länger nutzen.“

Bildungsausgaben 2020 um sechs Prozent angestiegen

Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im Jahr 2020 auf 159,6 Milliarden Euro gestiegen. Das waren rund 9,1 Milliarden Euro oder sechs Prozent mehr als 2019. In die Schulen floss 2020 mit 76,8 Milliarden Euro knapp die Hälfte mit 48,1 Prozent der öffentlichen Bildungsausgaben. 36,2 Milliarden Euro entfielen auf die Kindertagesbetreuung mit 22,7 Prozent und 33,2 Milliarden Euro auf die Hochschulen mit 20,8 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Wiesbaden im Bildungsbilanzbericht 2021 auf Basis vorläufiger Daten der öffentlichen Haushalte.

Getragen wurden die Mehrausgaben 2020 von Bund und Ländern. Die Länder gaben 111,8 Milliarden Euro aus und finanzierten mit 70,1 Prozent einen Großteil der öffentlichen Bildungsausgaben. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben der Länder um 6,6 Milliarden Euro ein Plus von 6,2 Prozent. Der Bund erhöhte seine Ausgaben um 3,5 Milliarden Euro ein Zuwachs von 35,2 Prozent auf insgesamt 13,4 Milliarden Euro. Zurückzuführen ist der starke prozentuale Anstieg der Bundesausgaben überwiegend auf Zuweisungen des Bundes an verschiedene Sondervermögen für Kindertagesbetreuung, Schulen und Bildungsförderung. Auf kommunaler Ebene lässt sich hingegen ein leichter Ausgabenrückgang beobachten. 2020 haben die Gemeinden insgesamt 34,4 Milliarden Euro und damit knapp eine Milliarde Euro weniger als 2019 für Bildung ausgebeben ein Minus von 2,7 Prozent.

Auch im Bildungswesen war das Jahr 2020 stark von der Corona-Pandemie geprägt. Betroffen waren sämtliche Bildungsbereiche und Körperschaftsgruppen. Ausgabenschwerpunkte der öffentlichen Haushalte im Bildungswesen stellten dabei unter anderem die Digitalisierung von Bildungseinrichtungen, die Umsetzung von Hygienekonzepten, die Schaffung zusätzlicher Bildungs- und Betreuungsangebote sowie die Kompensation unvorhergesehener Mindereinnahmen dar.

Deutlich feststellen lässt sich der Einfluss der Corona-Pandemie auch bei Betrachtung des Anteils der öffentlichen Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Gegenüber dem Vorjahr ist hier der Anteil am BIP auf 4,8 Prozent gestiegen, 2019 waren es noch 4,4 Prozent. Erklärbar ist dieser Anstieg durch den pandemiebedingten Rückgang des nominalen BIP bei gleichzeitig steigenden Bildungsausgaben. Hingegen war beim Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am öffentlichen Gesamthaushalt ein leichter Rückgang auf 20,8 Prozent zu verzeichnen, im Vergleich zu 2019 mit 21,5 Prozent.